Overlap
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Matthias
Overlap
Hallo Rutenbauer,
nachdem ich kürzlich wieder eine Rute aufgebaut und getestet habe, stellte sich mir die Frage, ob es wirklich so optimal ist, die Ringe genau auf dem Overlap(= Springpunkt = Punkt größter Biegesteifigkeit) anzubringen. Anscheinend - und das ist ja eigentlich auch logisch - springt die Spitze bei Belastung über den Overlap zur Seite, was sich negativ auf den Wurf auswirkt, weil die Beschleunigung nicht mehr geradlinig ist. Überwiegt der Vorteil der größeren Steifheit der Rute bei Beringung genau auf dem Overlap diesen negativen Nebeneffekt? Wäre es nicht günstiger, die Ringe versetzt zum Overlap anzubringen?
Viele Grüße, Matthias
nachdem ich kürzlich wieder eine Rute aufgebaut und getestet habe, stellte sich mir die Frage, ob es wirklich so optimal ist, die Ringe genau auf dem Overlap(= Springpunkt = Punkt größter Biegesteifigkeit) anzubringen. Anscheinend - und das ist ja eigentlich auch logisch - springt die Spitze bei Belastung über den Overlap zur Seite, was sich negativ auf den Wurf auswirkt, weil die Beschleunigung nicht mehr geradlinig ist. Überwiegt der Vorteil der größeren Steifheit der Rute bei Beringung genau auf dem Overlap diesen negativen Nebeneffekt? Wäre es nicht günstiger, die Ringe versetzt zum Overlap anzubringen?
Viele Grüße, Matthias
Hallo Matthias, die overlaps scheinen die nicht mehr in Ruhe zu lassen, schau mal hier, vielleicht hilft die das weiter. Gruß Karl
http://www.angelkaestchen.de/rutenbau.htm
http://www.angelkaestchen.de/rutenbau.htm
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Matthias
Richtig Karl,Original geschrieben von Karl
Hallo Matthias, die overlaps scheinen die nicht mehr in Ruhe zu lassen, schau mal hier, vielleicht hilft die das weiter. Gruß Karl
http://www.angelkaestchen.de/rutenbau.htm
das läßt mir irgendwie keine Ruhe
Die Seite kenne ich schon, danke ... da steht u.a. geschrieben:
Aber genau das (seitliches Ausbrechen) passiert doch, wenn die Ringe genau auf dem Overlap liegen, oder?! Meiner Meinung nach müßten sie auf der biegeweichsten Seite (und nur dort) angebracht werden, um das seitliche Ausbrechen zu verhindern ... hhhhmmmhhhOriginal von http://www.angelkaestchen.de/rutenbau.htm ... Beim Werfen müssen die Ringe genau auf der biegesteifsten oder biegeweichsten Seite des Blanks angebracht werden damit die Schnur exakt auf einer geraden Linie fliegt. Würden die Ringe seitlich des Overlaps angebracht werden, so würde die Rute beim Werfen zur biegeweichsten Seite hin ausbrechen ...
Viele Grüße, Matthias
schreibt er doch. auf der biegesteifesten oder auf der biegeschwächsten Seite beringen. Auf der schwachen Seite hast du ne parabolischere Aktion auf der steiferen Seite ne härtere Aktion. Es geht ja nur darum ne gerade Flugbahn zu erzielen. Die rute selber stellt sich immer entlang des overlaps gerade. Würdest du jetzt Ringe nicht in dieser Flucht anbringen würde die Energie der Schnur gegen die Energie der Rute gerichtet sein d.h. schlechte Aufladung Energieverlust, das übliche. Die Energie (resp.Rückstellkraft) auf der haten Seite ist größer, d.h. Ringe auf der harten Seite macht die Schnur o.Rute schneller. Die Energie auf der weichen Seite ist kleiner d.h. rute ist langsamer. So denk ich mir das zumindest:)
Gruß Karl
Gruß Karl
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TorstenHtr
Hi Matthias!
So ziemlich jedes physikalische System strebt einem lokalem Energieminimum zu. Das Problem ist, wenn du die Ringe genau auf dem Maximum positionierst führt jeder kleine Fehler zu einer Ausweichbewegung der Rute (denn sie stebt dem lok. Minimum zu).
Auf meinen selbstgebauten Ruten baue ich daher die Ringe in Achse einer "weichsten" Stelle, rein subjektiv denke ich ist es für mich schon einfacher dann die Schnur in einer Ebene zu halten.
Bis dann..
Torsten
So ziemlich jedes physikalische System strebt einem lokalem Energieminimum zu. Das Problem ist, wenn du die Ringe genau auf dem Maximum positionierst führt jeder kleine Fehler zu einer Ausweichbewegung der Rute (denn sie stebt dem lok. Minimum zu).
Auf meinen selbstgebauten Ruten baue ich daher die Ringe in Achse einer "weichsten" Stelle, rein subjektiv denke ich ist es für mich schon einfacher dann die Schnur in einer Ebene zu halten.
Bis dann..
Torsten
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Matthias
Hi Torsten,Original geschrieben von TorstenHtr
Hi Matthias!
So ziemlich jedes physikalische System strebt einem lokalem Energieminimum zu. Das Problem ist, wenn du die Ringe genau auf dem Maximum positionierst führt jeder kleine Fehler zu einer Ausweichbewegung der Rute (denn sie stebt dem lok. Minimum zu).
Auf meinen selbstgebauten Ruten baue ich daher die Ringe in Achse einer "weichsten" Stelle, rein subjektiv denke ich ist es für mich schon einfacher dann die Schnur in einer Ebene zu halten.
Bis dann..
Torsten
genauso sehe ich das auch ... werde bei meiner nächsten Rute mal diese Variante ausprobieren.
Viele Grüße, Matthias
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Thomas
Hallo Matthias,
meiner bescheidenen subjektiven Meinung nach, wird die Frage des Overlaps oft überbewertet. Zur Zeit habe ich einen 3 teiligen Loop Yelllow Line Blank in der Mache ... mhmhmhmh schwierig da den Overlap zu finden. Ich betrachte dann eher die Spitze des jeweiligen Teils, oft läßt sich dort die dickste Stelle der Wicklung ganz gut erkennen ... ansonsten so gut wie es geht. Ansonsten stecke ich nicht abgebunden Steckverbindungen ungern zusammen ... obwohl die Rute sicherlich keinen Schaden nimmt.
Ich zolle ja den Kollegen die am Wurfverhalten der Rute erkennen, wie nun die Ringe auf dem Overlap sitzen größten Respekt, sind ja dann auch meist die, die weit ins Backing werfen ... naja wenn die so mit der Rute über die Wiese spazieren könnte ich mir gut vorstellen, das ab und an die Spitze leicht zittert und sollte man an dieser Stelle bißchen buddeln tuen – findet man bestimmt eine Wasserader ...
Wenn man die Gerätetests der Ruten liest, scheinen ja die Hersteller den Overlap gut zu treffen ... mir stellt sich die Frage wie man das bei einer beringten Rute feststellen kann ? ...
Außerdem gibt es einige gute Werfer (Paul Arden, Hywel Morgan) die im Wurf die Rute verdreht halten bzw. das Handgelenk verdrehen ... weiß jetzt nicht was der Overlap da so machen tut ... auf jeden Fall werfen die enge Schlaufen und halten jede Menge Schnur sauber in der Luft
Viel pragmatische finde ich ja den Gedanken, das durch die Windung der Ringfuß ja mit einem gewissen Druck auf dem Blank liegt und wenn dies an der dicksten Stelle also dem Overlap geschieht um so besser.
Na dann mit freundlichen Grüßen Thomas
meiner bescheidenen subjektiven Meinung nach, wird die Frage des Overlaps oft überbewertet. Zur Zeit habe ich einen 3 teiligen Loop Yelllow Line Blank in der Mache ... mhmhmhmh schwierig da den Overlap zu finden. Ich betrachte dann eher die Spitze des jeweiligen Teils, oft läßt sich dort die dickste Stelle der Wicklung ganz gut erkennen ... ansonsten so gut wie es geht. Ansonsten stecke ich nicht abgebunden Steckverbindungen ungern zusammen ... obwohl die Rute sicherlich keinen Schaden nimmt.
Ich zolle ja den Kollegen die am Wurfverhalten der Rute erkennen, wie nun die Ringe auf dem Overlap sitzen größten Respekt, sind ja dann auch meist die, die weit ins Backing werfen ... naja wenn die so mit der Rute über die Wiese spazieren könnte ich mir gut vorstellen, das ab und an die Spitze leicht zittert und sollte man an dieser Stelle bißchen buddeln tuen – findet man bestimmt eine Wasserader ...
Wenn man die Gerätetests der Ruten liest, scheinen ja die Hersteller den Overlap gut zu treffen ... mir stellt sich die Frage wie man das bei einer beringten Rute feststellen kann ? ...
Außerdem gibt es einige gute Werfer (Paul Arden, Hywel Morgan) die im Wurf die Rute verdreht halten bzw. das Handgelenk verdrehen ... weiß jetzt nicht was der Overlap da so machen tut ... auf jeden Fall werfen die enge Schlaufen und halten jede Menge Schnur sauber in der Luft
Viel pragmatische finde ich ja den Gedanken, das durch die Windung der Ringfuß ja mit einem gewissen Druck auf dem Blank liegt und wenn dies an der dicksten Stelle also dem Overlap geschieht um so besser.
Na dann mit freundlichen Grüßen Thomas
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Matthias
Moin Thomas,Original geschrieben von Thomas
... Zur Zeit habe ich einen 3 teiligen Loop Yelllow Line Blank in der Mache ...
schön, daß Du Dich hier wieder zu Wort meldest! Ich hatte schon von Nico gehört, daß Du jetzt auch der "Gelbsucht" verfallen bist
Bez. der Überbewertung des Overlaps liegst Du sicher richtig ... ich kann mir nicht vorstellen, daß die ganzen kleinen Asiaten bei jedem Blank genau den Overlap bestimmen und manche Ruten aus Fernost werfen sich echt gut ... man weiß es nicht. Bei meinen mäßigen "Wurfkünsten" macht sich das sicher auch nicht bemerkbar, mir ist bei meiner zuletzt aufgebauten Rute nur dieses komische Schwingverhalten aufgefallen (geht an der Spitze in eine Kreisbewegung über
Ringfuß auf dem Blank - interessantes Thema, aber meiner Meinugn nach unkritisch. Wenn der Ringfuß ordentlich auf dem Blank aufliegt, straff umwickelt und gut lackiert ist, bildet das eine recht kompakte und feste Einheit, da bewegt sich bestimmt nichts mehr. Zumal der Radius der Biegekurve der gesamten Rute recht groß ist und die Auswirkung auf den kurzen Ringfuß gering sein dürften (Biegung des Blanks => Druck durch Ringfuß). Was meinst Du?
Viele Grüße, Matthias
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Thomas
Nettes feature wenn man bei einer Antwort auf seinen Beitrag informiert wird ...
Ja die Loop ist eine LYL 593-3 und ausgesprochen preiswert zu beziehen bei [email=D'r Wurmbader]Paulisegler@aol.com[/email] ...
Das mit dem Ringfuß sehe ich letztendlich genauso, wenn der Fuß sauber entgraten und die Wicklung nicht mords straff aufgebracht wird ...
Die Loop Blue Line (LBL 695-4) ... ist fertig und ich kann diesen unglaublich preiswerten Blank mit Garantie (da sei auch der Bezug genannt: ASH - Angelshop Hamm) jeden wärmstens ans Herz legen. Gefischt habe ich die jetzt 10 Tage (so 6-10 Stunden täglich) in Dänemark mit einem schwimmenden Loop Schußkopf der eine metrigen intermediate Spitze hat, die leider einen Tick zu schnell sinkt (naja), CompoReel 69 plus Stren Gold HVIS als Schußschnur ...phantastisch ... leicht und geschmeidig ...
(einige Meerforellen haben diese wundervolle Rute auch ganz erfreulich
gekrümmt)
Der Blank hat nicht mehr diese, wie unser Theo so sarkastisch meint, hellblaue Wand und Bodenfarbe (obwohl ich gerade die ziemlichgut fand) sondern so ein dunkelblaues finish, wobei die Seele der Rute (also die gewickelte Graphitematte) leicht durchschimmert. Bei Loop bekommt man ganz erfreulicherweise zum Blank gleich ein Futteral geliefert und ASH legt auch noch eine Beringungstabelle bei (und ich beringe wenn möglich immer nach Herstellerangaben) ... Die Tabelle ist mir aber von [email=D'r Wurmbader]Paulisegler@aol.com[/email] auf Anfrage bequem per Mail zugesandt worden.
So genug Spam
...
Mit freundlichen Grüßen Thomas
Ja die Loop ist eine LYL 593-3 und ausgesprochen preiswert zu beziehen bei [email=D'r Wurmbader]Paulisegler@aol.com[/email] ...
Das mit dem Ringfuß sehe ich letztendlich genauso, wenn der Fuß sauber entgraten und die Wicklung nicht mords straff aufgebracht wird ...
Die Loop Blue Line (LBL 695-4) ... ist fertig und ich kann diesen unglaublich preiswerten Blank mit Garantie (da sei auch der Bezug genannt: ASH - Angelshop Hamm) jeden wärmstens ans Herz legen. Gefischt habe ich die jetzt 10 Tage (so 6-10 Stunden täglich) in Dänemark mit einem schwimmenden Loop Schußkopf der eine metrigen intermediate Spitze hat, die leider einen Tick zu schnell sinkt (naja), CompoReel 69 plus Stren Gold HVIS als Schußschnur ...phantastisch ... leicht und geschmeidig ...
(einige Meerforellen haben diese wundervolle Rute auch ganz erfreulich
gekrümmt)
Der Blank hat nicht mehr diese, wie unser Theo so sarkastisch meint, hellblaue Wand und Bodenfarbe (obwohl ich gerade die ziemlichgut fand) sondern so ein dunkelblaues finish, wobei die Seele der Rute (also die gewickelte Graphitematte) leicht durchschimmert. Bei Loop bekommt man ganz erfreulicherweise zum Blank gleich ein Futteral geliefert und ASH legt auch noch eine Beringungstabelle bei (und ich beringe wenn möglich immer nach Herstellerangaben) ... Die Tabelle ist mir aber von [email=D'r Wurmbader]Paulisegler@aol.com[/email] auf Anfrage bequem per Mail zugesandt worden.
So genug Spam
Mit freundlichen Grüßen Thomas
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Matthias
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Thomas
Hallo Matthias,
okay sensibles Thema, möchte ich so konkret nicht nennen tuen, da mir beide Bezugsquellen gut Rabatt gewährt haben. Aber ich baue immer so preiswert wie möglich (also z.B. Griff aus Champagner Korkscheiben (kostet vielleicht 5 EURO, da ist aber das teuerste der Kleber – leider sind meine jetzt alle), Alu Rollenhalter von RST für nen 5er (und die sind wirklich 1A und sehen gar nicht mal so übel aus) habe ich für die Blue Line Komplett alles in allem vielleicht 200-210 EURO ausgeben und die gefällt mir bei weitem noch besser als meine ehemalige
690 RPL ).
Also Elbe ... mhmhmhmh.... 21.05. klingt mir viel mehr nach Maifliege und ich durfte bei der Kontrollbefischung letztes WE ganz schöne Brocken bewundern ...
MfG Thomas
okay sensibles Thema, möchte ich so konkret nicht nennen tuen, da mir beide Bezugsquellen gut Rabatt gewährt haben. Aber ich baue immer so preiswert wie möglich (also z.B. Griff aus Champagner Korkscheiben (kostet vielleicht 5 EURO, da ist aber das teuerste der Kleber – leider sind meine jetzt alle), Alu Rollenhalter von RST für nen 5er (und die sind wirklich 1A und sehen gar nicht mal so übel aus) habe ich für die Blue Line Komplett alles in allem vielleicht 200-210 EURO ausgeben und die gefällt mir bei weitem noch besser als meine ehemalige
Also Elbe ... mhmhmhmh.... 21.05. klingt mir viel mehr nach Maifliege und ich durfte bei der Kontrollbefischung letztes WE ganz schöne Brocken bewundern ...
MfG Thomas
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Matthias






