Starker € - schwacher Dollar
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- Thomas aus Hamm
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Starker € - schwacher Dollar
Moin Jungs,
hat sich bei Euren Händlern der starke € schon bemerkbar gemacht?
Sprich, hat es schon Preisreduzierungen gegeben??????
Sacht mal an , Danke
Grüße aus Hamm
Thomas
hat sich bei Euren Händlern der starke € schon bemerkbar gemacht?
Sprich, hat es schon Preisreduzierungen gegeben??????
Sacht mal an , Danke
Grüße aus Hamm
Thomas
- salmosalar
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Hallo Jungs,
Darf ich euch drauf aufmerksam machen, daß dieses Thema schon länger im Forum läuft?
Na egal, Ich denke das ist den Händlern herzlich egal. Siehe auch beim Lebensmitteleinkauf. Obst und Gemüse ist dieses Jahr rel. teuer in D.
Begründung Sommer war zu warm usw.
Die gleichen Produkte kosten in Austria bei der gleichen Firma bis zur hälfte weniger. Aber Ausreden für Preise gibt es immer.
So ist es auch bei Flifi-Zeugs.
atl
Marco
Darf ich euch drauf aufmerksam machen, daß dieses Thema schon länger im Forum läuft?
Na egal, Ich denke das ist den Händlern herzlich egal. Siehe auch beim Lebensmitteleinkauf. Obst und Gemüse ist dieses Jahr rel. teuer in D.
Begründung Sommer war zu warm usw.
Die gleichen Produkte kosten in Austria bei der gleichen Firma bis zur hälfte weniger. Aber Ausreden für Preise gibt es immer.
So ist es auch bei Flifi-Zeugs.
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Marco
*dermitderäschetanzt*
- Thomas aus Hamm
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- Mario Malarczuk
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Troutmaster
Mal abwarten...nicht gleich urteilen
Servus,
wartet doch erst mal die neuen Kataloge ab, dann werden wir sehen, ob sich bei den Preisen was getan hat. Das Jahr ist doch noch sehr frisch....
tight lines,
Ralf
wartet doch erst mal die neuen Kataloge ab, dann werden wir sehen, ob sich bei den Preisen was getan hat. Das Jahr ist doch noch sehr frisch....
tight lines,
Ralf
- Harald aus LEV
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Hallo Leute,
Mario hat recht! Auch Hardy und Greys - Artikel, da aus England, werden in Pfund berechnet. Daher dürfte auch hier keine Presisenkung zu erwarten sein.
Teilweise werden auch Tagespreise abgerechnet und wer jetzt sein Lager voll hat und später bei vielleicht wieder steigendem Dollarkurs einkauft, hat überhaupt keinen oder nur einen kleinen Umrechnungsvorteil.
Gruß Harald
Mario hat recht! Auch Hardy und Greys - Artikel, da aus England, werden in Pfund berechnet. Daher dürfte auch hier keine Presisenkung zu erwarten sein.
Teilweise werden auch Tagespreise abgerechnet und wer jetzt sein Lager voll hat und später bei vielleicht wieder steigendem Dollarkurs einkauft, hat überhaupt keinen oder nur einen kleinen Umrechnungsvorteil.
Gruß Harald
Fliegenfischen - Der natürliche Weg
-
van-staal
Hallo,
eigentlich geht es doch um die Glaubwürdigkeit des Handels. Als der Dollar vor vielen Jahren rasant anstieg, ließen es sich viele Händler nicht nehmen, immer wieder neue Preislisten zu drucken. Dies obwohl die Ware alt war und demzufolge auch vorher schon bezahlt war. Nun fällt der Dollar, und die Reaktionen fallen recht spärlich aus. Da gibt es z.B. die Ankündingung einer 12%-igen Preissenkung. Waren die vorherigen Preise nicht auf einer Basis von etwa 94 Cent berechnet? Nun, jetzt errechne ich einen Preisvorteil im Einkauf, der doch wesentlich deutlicher ausfällt. Ich kann nur feststellen, das die Preise demnach eine Preiserhöhung darstellen in Relation zum Einkaufspreis. Unter diesen Umständen, darf sich eigentlich kein Händler wundern, das jedes Sonderangebot, jeder günstige Ebayartikel heiß umkämpft ist. Der Handel ist für seine Misere zum großen Teil selber Schuld. Sinkende Verkaufszahlen lassen sich nicht durch höhere Verkaufspreise ausgleichen, nicht auf lange Sicht. Der Glaube, der Kunde zahlt fast jeden Preis, solange der Name nur wohlklingend ist, ist irgendwann überholt.
N'Abend, Van
eigentlich geht es doch um die Glaubwürdigkeit des Handels. Als der Dollar vor vielen Jahren rasant anstieg, ließen es sich viele Händler nicht nehmen, immer wieder neue Preislisten zu drucken. Dies obwohl die Ware alt war und demzufolge auch vorher schon bezahlt war. Nun fällt der Dollar, und die Reaktionen fallen recht spärlich aus. Da gibt es z.B. die Ankündingung einer 12%-igen Preissenkung. Waren die vorherigen Preise nicht auf einer Basis von etwa 94 Cent berechnet? Nun, jetzt errechne ich einen Preisvorteil im Einkauf, der doch wesentlich deutlicher ausfällt. Ich kann nur feststellen, das die Preise demnach eine Preiserhöhung darstellen in Relation zum Einkaufspreis. Unter diesen Umständen, darf sich eigentlich kein Händler wundern, das jedes Sonderangebot, jeder günstige Ebayartikel heiß umkämpft ist. Der Handel ist für seine Misere zum großen Teil selber Schuld. Sinkende Verkaufszahlen lassen sich nicht durch höhere Verkaufspreise ausgleichen, nicht auf lange Sicht. Der Glaube, der Kunde zahlt fast jeden Preis, solange der Name nur wohlklingend ist, ist irgendwann überholt.
N'Abend, Van
- Mario Malarczuk
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So einfach ist das auch wieder nicht!!!
Hallo
Du siehst die Sache natürlich nur von der Käuferseite. Kann ich auch verstehen, aber so einfach ist es für die Händler im Moment nicht. Ich glaube sogar, dass den meisten hier nicht klar ist, wie schlecht es gerade selbst renomierten Händlern geht.
Dies ist sicher darauf zurück zu führen, dass durch die Umstellung auf € und dem ganzen Geschehen um den 11. September mit dem folgenden Krieg die Leute ihr Geld zurückhalten und für die teurer gewordenen Dinge des Alltags ausgeben, wenn denn noch etwas überbleibt.
Dann kommt noch Ebay. Dort wird haufenweise Zeug zu Preisen verschleudert und das in Mengen, dass den Händlern die Ohren wackeln. Ich verfolge das selber sehr genau, da ich auch einiges bei Ebay verkaufe und kaufe. Bindematerialien in Originalverpackung wandern sehr oft unter dem EK der Händler von A nach B und gebrauchte Ruten, Rollen und Schnüre wechseln in rasender Geschwindigkeit die Besitzer. Da sind momentan ca. 1300 Artikel in der Spate Fliegenfischen eingestellt und sicher wären viele Händler froh, wenn sie davon 10 % an Bestellungen pro Woche hätten.
Vor Ebay wurde dies alles bei den Händlern gekauft und nur wenig gebraucht weiter gegeben.
Eine Änderung ist aber schon in Sicht, denn viele Leute stellen ihre Ware mittlerweile zu Festpreisen oder zumindest nicht ab 1 € ein, damit sie zumindest ihren Einsatz wieder raus bekommen. Großhändler weisen vermehrt auf die empfohlenen Verkaufspreise hin und verstoße dagegen werden mit "ab heute keine Ware mehr von uns" geahndet. Und das ist auch richtig so. Ich kenne einen Händler, der regelmäßig Besuch von Leuten bekommt, die sich etwas bei Ebay gekauft haben und nun eine Reparatur von ihm haben wollen. Natürlich als Service!!!
Wenn sich die Preise nach unten verändern sollen, muss erstmal den Händlern wieder etwas in der Tasche bleiben. Umsatzeinbußen zu den Vorjahren von 30 bis 50 % haben etliche und sehr viele Angelgeschäfte sind schon pleite gegangen. Diese Konkursware gibt es dann bei Ebay, wodurch direkt der nächste kaputt geht.
Dies schreibe ich nicht, weil ich ein ganz paar € mit dem Verkauf von Bindematerialien mache, sondern weil ich das schon von mehreren Händlern gehört habe. In anderen Branchen wird es wohl ähnlich sein. CD´s sind da ein gutes Beispiel. Jeder kopiert, zieht aus dem Netz oder kauft bei Ebay und wundert sich, dass in den Geschäften die Teile immer teurer werden. Leider selbst verursacht.
Gruß Mario
Du siehst die Sache natürlich nur von der Käuferseite. Kann ich auch verstehen, aber so einfach ist es für die Händler im Moment nicht. Ich glaube sogar, dass den meisten hier nicht klar ist, wie schlecht es gerade selbst renomierten Händlern geht.
Dies ist sicher darauf zurück zu führen, dass durch die Umstellung auf € und dem ganzen Geschehen um den 11. September mit dem folgenden Krieg die Leute ihr Geld zurückhalten und für die teurer gewordenen Dinge des Alltags ausgeben, wenn denn noch etwas überbleibt.
Dann kommt noch Ebay. Dort wird haufenweise Zeug zu Preisen verschleudert und das in Mengen, dass den Händlern die Ohren wackeln. Ich verfolge das selber sehr genau, da ich auch einiges bei Ebay verkaufe und kaufe. Bindematerialien in Originalverpackung wandern sehr oft unter dem EK der Händler von A nach B und gebrauchte Ruten, Rollen und Schnüre wechseln in rasender Geschwindigkeit die Besitzer. Da sind momentan ca. 1300 Artikel in der Spate Fliegenfischen eingestellt und sicher wären viele Händler froh, wenn sie davon 10 % an Bestellungen pro Woche hätten.
Vor Ebay wurde dies alles bei den Händlern gekauft und nur wenig gebraucht weiter gegeben.
Eine Änderung ist aber schon in Sicht, denn viele Leute stellen ihre Ware mittlerweile zu Festpreisen oder zumindest nicht ab 1 € ein, damit sie zumindest ihren Einsatz wieder raus bekommen. Großhändler weisen vermehrt auf die empfohlenen Verkaufspreise hin und verstoße dagegen werden mit "ab heute keine Ware mehr von uns" geahndet. Und das ist auch richtig so. Ich kenne einen Händler, der regelmäßig Besuch von Leuten bekommt, die sich etwas bei Ebay gekauft haben und nun eine Reparatur von ihm haben wollen. Natürlich als Service!!!
Wenn sich die Preise nach unten verändern sollen, muss erstmal den Händlern wieder etwas in der Tasche bleiben. Umsatzeinbußen zu den Vorjahren von 30 bis 50 % haben etliche und sehr viele Angelgeschäfte sind schon pleite gegangen. Diese Konkursware gibt es dann bei Ebay, wodurch direkt der nächste kaputt geht.
Dies schreibe ich nicht, weil ich ein ganz paar € mit dem Verkauf von Bindematerialien mache, sondern weil ich das schon von mehreren Händlern gehört habe. In anderen Branchen wird es wohl ähnlich sein. CD´s sind da ein gutes Beispiel. Jeder kopiert, zieht aus dem Netz oder kauft bei Ebay und wundert sich, dass in den Geschäften die Teile immer teurer werden. Leider selbst verursacht.
Gruß Mario
-
Noellgen, H
Hallo Leute,
die Rituale sind immer die gleichen.: Steigt der Dollar, erhöhen sich sofort
die Preise, Argument: ich muss die verkaufte Ware durch teurer eingekaufte
ersetzen. Fällt der Dollar, heisst es: Die Verkaufsware habe ich noch teuer
eingekauft, kann sie nicht heruntersetzen.
Aber dies ist nicht das eigenliche Problem. Die Marktsituation hat sich in den
letzten Jahren gravierend verändert.
Neben dem Fachhändler mit Ladengesschäft gibt es immer mehr "Schlafzimmerhändler", welche einem anderen Beruf nachgehen und
durch einen kleinen Gerätehandel ihr Hobby gegenfinanzieren möchten.
Diese haben natürlich eine andere Kalkulationsbasis . Dazu kommen die
Privatleute, die heute mittels EBAY problemlos überschüssiges Gerät auf
den Markt bringen können.
Dem gegenüber steht eine gewisse Kaufzurückhaltung der Verbraucher,
Fliegenfischergerät zählt zu den Luxusartikeln, eigentlich hat ja auch schon
jeder alles. Gekauft wird nur noch, wenn das Angebot so günstig ist, dass
man glaubt, den Artikel zu "diesem Preis" mitnehmen zu müssen.
Einem schrumpfendenMarkt stehen immer mehr Anbieter gegenüber.
Nach der klassischen Wirtschaftslehre müssten die Preise sinken.
Sie tun dies auch, siehe ebay.
Für den klassischen Gerätehandel ist dies bitter, aber m.E. unabänderlich.
Das Angelgeschäft an der Ecke ist ein Auslaufmodell. Es ist wie bei den
"Tante Emma Läden". Alle bedauern ihr verschwinden, niemand will ihre
Preise bezahlen.
Tight lines,
Heiner
die Rituale sind immer die gleichen.: Steigt der Dollar, erhöhen sich sofort
die Preise, Argument: ich muss die verkaufte Ware durch teurer eingekaufte
ersetzen. Fällt der Dollar, heisst es: Die Verkaufsware habe ich noch teuer
eingekauft, kann sie nicht heruntersetzen.
Aber dies ist nicht das eigenliche Problem. Die Marktsituation hat sich in den
letzten Jahren gravierend verändert.
Neben dem Fachhändler mit Ladengesschäft gibt es immer mehr "Schlafzimmerhändler", welche einem anderen Beruf nachgehen und
durch einen kleinen Gerätehandel ihr Hobby gegenfinanzieren möchten.
Diese haben natürlich eine andere Kalkulationsbasis . Dazu kommen die
Privatleute, die heute mittels EBAY problemlos überschüssiges Gerät auf
den Markt bringen können.
Dem gegenüber steht eine gewisse Kaufzurückhaltung der Verbraucher,
Fliegenfischergerät zählt zu den Luxusartikeln, eigentlich hat ja auch schon
jeder alles. Gekauft wird nur noch, wenn das Angebot so günstig ist, dass
man glaubt, den Artikel zu "diesem Preis" mitnehmen zu müssen.
Einem schrumpfendenMarkt stehen immer mehr Anbieter gegenüber.
Nach der klassischen Wirtschaftslehre müssten die Preise sinken.
Sie tun dies auch, siehe ebay.
Für den klassischen Gerätehandel ist dies bitter, aber m.E. unabänderlich.
Das Angelgeschäft an der Ecke ist ein Auslaufmodell. Es ist wie bei den
"Tante Emma Läden". Alle bedauern ihr verschwinden, niemand will ihre
Preise bezahlen.
Tight lines,
Heiner






