Fliegenschnüre & Vorfächer:
STROFT Runnungline
Vorstellung & "Fliegenfischer-Forum-Leser testen"-Aktion
Eines der jüngten Produkte für Fliegenfischer aus dem Hause WAKU GmbH aus Deutschland ist die neu entwickelte STROFT Runningline, eine monofile Schnur aus einer Polyamidlegierung und mit rechteckähnlichem Querschnitt, erhältlich in 4 verschiedenen Stärken.
Wir stellen Euch die Schnur zunächst hier kurz vor. Zeitgleich lief ein Praxistest unter dem Motto "Fliegenfischer-Forum-Leser testen...": hierzu wurden im Frühling 2023 von uns 16 x 1  STROFT Runningline inklusive Fragebogen an die Bewerber aus den Reihen der FFF-Leser verschickt. Der Testzeitraum lief bis August 2023, weiter unten findest du die Auswertung & Zusammenfassung!
Herstellerseitige Beschreibung
"Das Fliegenfischen mit Schusskopf und Runningline findet ständig mehr Einsatzgebiete und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Die heute bekannten Runninglines bestehen aus unterschiedlichen Materialien und werden sowohl als Monofil, wie auch als Polyfil hergestellt. Alle haben ihre Vor-und Nachteile. Mit der STROFT Runningline ist eine Neuentwicklung gelungen, die alle Vorteile in sich vereinigt. Mit ausschlaggebend dafür ist ein rechteckähnlicher Schnur-Querschnitt mit leicht konvexen Seitenlinien in einem bestimmten Längenverhältnis. 

Die Runningline hat mehrere Aufgaben zu erfüllen:
1. Die Runningline muss dafür sorgen, dass sich der Schusskopf im Wurfvorgang linear streckt und dass dieser dabei auch noch genügend Kraft entwickelt, um auch das Vorfach zur optimalen Streckung zu bringen.
2. Dabei muss die Runningline größtmögliche Wurfweiten gewährleisten.
3. Es muss möglichst viel Runningline (ohne Memory) - in Klängen über der Hand hängend oder auf dem Boden / der Wasseroberfläche liegend, gehändelt werden können  -  und diese Klänge müssen während des Wurfvorgangs immer wieder verhedderungsfrei durch die Ringe gleiten können.
4. Die Runningline muss eine hohe Tragkraft haben und darf in keinem Fall die Sollbruchstelle bilden. (Die Sollbruchstelle sollte immer in der Vorfachspitze liegen).
5. Die Runningline muss während des Drillvorgangs, auch im nassen Zustand, gut griffig sein, um immer auch die optimale Voraussetzung für einen erfolgreichen Drill zu schaffen.
6. Die Runningline sollte gut sichtbar und reflexionsfrei sein.
7. Die Runningline muss alle oben beschriebenen Eigenschaften, sowohl bei hohen, wie auch bei Temperaturen unter dem Nullpunkt, gewährleisten.

Die STROFT Runningline ist unter Beachtung dieser 7 Punkte entwickelt worden, und alle Tests und Erfahrungen haben gezeigt, dass dies mit hoher Perfektion gelungen ist. Eine spezielle Polyamid-Legierung mit idealer Dichte und Zugfestigkeit bildet materialseitig die Basis für den Erfolg. Ein rechteckähnlicher Schnurquerschnitt mit leicht konvexen Seitenlinien, in einem jeweils speziellen Längenverhältnis, sorgt für ein sehr geringes Rest-Memory, wobei die Runningline jeweils vor Gebrauch immer einmal kurz gestreckt werden sollte. Die hellblaue Durchfärbung garantiert eine kontraststarke Sichtbarkeit und eine mehrfache Oberflächenvergütung gewährleistet optimale  Gleitreibungswerte und damit maximale Wurfweiten bei höchstmöglicher Reflexionsarmut. Und in Verbindung mit dem rechteckähnlichem Querschnitt ist die Oberfläche so beschaffen, dass auch jederzeit ein sicheres Händling, auch beim Drill sehr großer Fische, gegeben ist."

STROFT Runningline ist Hellblau matt und wird auf Spulen a. 35 m Lauflänge geliefert, mit Lichtschutzring.
Es stehen 4 verschiedene Stärken zur Verfügung, die alle Einsatzgebiete von der leichten Forellenfischereibis hin zur schweren Lachsfischerei abdecken:
25 lbs / 11,30 kg Tragkraft / 0,30 x 0,60 mm Durchmesser
35 lbs / 15,90 kg Tragkraft / 0,35 x 0,70 mm Durchmesser
42 lbs / 19,10 kg Tragkraft / 0,40 x 0,80 mm Durchmesser
50 lbs / 22,70 kg Tragkraft / 0,42 x 0,84 mm Durchmesser
Die Preise je Spule betragen 24,50 €.

Praxistest:
Unser erster Eindruck ist hervorragend. Die von uns gemessenen Dehnungswerte sind sehr gering und betragen bei der 25 lbs Variante 4%, bei den 35 und 42 lbs Varianten 3% und bei der 50 lbs Variante 2% (pro Meter, bei 1,8 kg Zugkraft).
Die weitere Praxiseinschätzung und Beurteilung möchten wir aber nun unseren von Frühling bis Sommer 2023 fleißig testenden 16 Lesern überlassen. Hier ist die Auswertung der Fragebögen (in Auszügen), außerdem wurden einige Fotos mit übermittelt:


Fragebogen zum STROFT Runningline FFF Leser testen:

Frage 1:
Wo und in welchem Umfang bzw. bei welchen Bedingungen hast Du die STROFT Runningline eingesetzt / getestet?
Die Schnur habe ich 8-10 mal an einem 5-8 Meter breiten Bach des südlichen Alpenvorlandes mit
starkem Uferbewuchs eingesetzt. Mein Schußkopf war ein 175 Grain OPST Commadohead. Die Rute
war eine 6 Fuss lange Glasfaserute in der Wurfklasse 5. Gefischt habe ich mit Streamern und Mäusen
auf Forelle und Döbel. Hierfür habe ich mit vergleichsweise vielen kurzen Würfen gefischt und die
Schnur häufig eingestrippt. (André H.)

Getestet wurde erstens an der Grenzsauer in Luxemburg/Deutschland bei der Evaluation von den neuen Zweihandruten des Herstellers Edge Rods. Auf Herz und Nieren wurde die RL in Island an der East Rangá von Familienmitglied Claudy Muller im Juli unter ziemlich widrigen Windverhältnissen. (Eric A.)

2 Stunden am Kiesbaggerloch ca. 22°C, 2x3 Stunden in Calbe an der Saale 22-25°C und 1x 3 Stunden an der Elbe. (Fred W.)

Die ersten Male konnte ich die Schnur bei ca. 10 Grad Wassertemperatur testen. Heute waren es um die 20 Grad. Ich habe sie ausschließlich an einem großen See im Harzer Wasserregal, der mit Bachforellen besetzt wird, sich aber auch Giebel und Barsche breit gemacht haben, gefischt. Hier konnte ich an die sieben mal mit der Schnur fischen. (Gerhard M.)

Ich habe sie zum Mefofischen in der Ostsee eingesetzt. Das hat sie gut mitgemacht. (Harald W.)

Getestet wurde die Schnur 8 Tage im Dauereinsatz an einem Lachsfluss in Norwegen. Bei wechselhaftem Wetter in leicht und starkströmenden Pools. (Jesper D.)

Eingesetzt in Mön & Schweden - Meerforelle/Salzwasser. (Marco E.)

Ich habe die 35er Stroft auf Hornhecht und Meerforelle in Deutschland und Norwegen mit Floating Schusskopf Klasse 7 eingesetzt. Dann an der norwegischen Küste mit einem Klasse 7 S6 Schusskopf auf Pollack und Co., zudem in Schweden mit Floating Klasse 8 Schusskopf auf Hecht. Also insgesamt über einen Zeitraum von mehreren Wochen. (Pelsi)

Streamerfischerei am See und Fluss, Küste folgt noch. (Michael S.)

Die Schnur wurde von mir 1 Woche in Dänemark, mit der Einhand beim Meerforellenfischen und
1 Woche in Norwegen mit der Zweihand auf Lachs getestet. (Norbert B.)

Ich habe die Runningline 10 Tage lang an der Orkla in Norwegen gefischt. Normaler Wasserstand bei ca. 23 Grad Lufttemperatur und ca. 15 Grad Wassertemperatur. (Peter P.)

Getestet wurde die Runningline auf folgendem Set-Up: Switchrute 11ft #4 (Wurfgewicht 18 Gramm) in Verbindung mit diversen Schussköpfen unterschiedlicher Sinkraten und Längen im oben genannten Gewichtsbereich. Der Test fand im Juni 2023 am Kleinlachsfluss in Mittel-Norwegen statt. Befischt wurden dabei nebem dem Flusslauf selbst, auch der von den Gezeiten beeinflusste Mündungsbereich und die Küste entlang des Fjordes. (Philipp J.)

Die Runningline wurde auf einer selbstgebauten 11 Fuss 2/3 er Switchrute geworfen mit einem Intermed 15 Fuss 13 g Tipet eines Hybridsystems. Außerdem noch mit einer aufgebauten CTS X in Klasse 6 Einhand 9,6 Fuss mit Vollschnüren. Getestet wurde in Norwegen an der Atlantikküste auf Pollack und in den Fjellseen auf Forelle und Saibling. So wie auch in Schweden um Östersund und Mora aber auch noch in den Seen bei Tidaholm und Baltak und am Tidan im Gebiet bei Hökensas. (Robby S.)

Fische die Line an Einhandrute Klasse 6 mit Schußkopf Opst 225 gr und kleinen Intruder Fliegen oder Karpfenfliegen. (Theo S.)

Beim 2-wöchigen Lachsfischen in Norwegen (Gaula). (Thorsten K.)

Rheinstrom und Wupper bzw. Stauwurzel Beyenburger Stausee (vom Boot), für das eigentliche Testgewässer aufgrund von Pappelblüte, Kraut sowie Algen leider aktuell nicht einsetzbar. (Uli R.)

Man kann also erkennen, dass innerhalb von einer ziemlich großen Fliegenfischen-Bandbreite getestet wurde!

Test beim Zweihandfischen in einem Kleinlachsfluss in Mittel-Norwegen (Foto: Philipp J.)

Frage 2:
Wie ist Dein allgemeiner Eindruck von dieser Schnur?
Optisch sehr ansprechend, brauche keine knalligen Farben (Theo S.)

Die Schnur erwies sich als sehr glatte, geschmeidige und knotenfestige Runningline. Nach einiger Zeit neigte sie etwas zum Verdrallen, was sich aber nach mehrmaligen Auswerfen und Aufspulen am Ende des Fischens beheben ließ. (Robby S.)

Ersteindruck gut. Art der Verpackung (auf Stroft-Standardspule Ø80mm) ist super handlich und
praktisch. Im Hinblick auf die Umweltverträglichkeit könnten hier ggf. zukünftig Recycletes Material
oder eine Spule auf Papier- oder Pappbasis Verwendung finden. Verglichen mit ähnlichen Produkten
anderer Hersteller muss ich sagen, dass sich die Oberfläche der Runningline beim ersten Anfassen sehr
geschmeidig anfässt und nicht wie eine typische Monorunningline. (Philipp J.)

Ich habe die Schnur mit 35 lbs und 50 lbs testen können. Beide lassen sich gut mit einem Chirurgenknoten mit dem Backing und dem Schusskopf verbinden. Der Eindruck war sehr positiv. (Peter P.)

Sehr gut, mich erfreut eine Produktion aus Deutschland. Ich bin wirklich überrascht worden, schön!
(Michael S.)

Leider nur sehr bedingt einsetzbar. (Uli R.)

Die Schnur hat mich über den Testzeitraum von mehreren Wochen begleitet, sie musste einiges einstecken, dafür ist sie wirklich noch sehr gut in Schuss, generell hat mich die Qualität dieser Schnüre überzeugt. (Pelsi)

Super „Slick“ geschmeidig. (Marco E.)

Es ist eine schöne schussfreudige und für eine monofile sehr geschmeidige Schnur. (Jesper D.)

Mein Eindruck ist extrem gut im Vergleich zu Anderen. Die Runningline macht das was man sich von ihr wünscht: keinen Salat oder Perücke! Ist sehr gut griffig und lässt sich leicht wieder aufspulen. Sie wurde bei adh fishing schon sehr gelobt und das kann ich auch bestätigen. (Gerhard M.)

Gut. Etwas "krikelig" aber dadurch auch etwas griffiger als die  Zpey Fusion oder Opst Lazar . Ob das so gewollt ist - glaube ich nicht. Liegt schön in großen Klängen. Schön wäre eine bessere Schwimmfähigkeit - wenn das bei Mono ohne Luftkammern überhaupt möglich ist. Die Varivas Airs hat welche, ist aber dadurch auch bedeutend dicker. (Fred W.)

Hervorragendes Handling und Schusseigenschaften bei warmen und etwas weniger warmen Sommertemperaturen. (Eric A.)

Allgemeine positiver, hochwertiger Eindruck. (André H.)

Fazit zu dieser Frage: Für den ersten Eindruck überwiegen bis auf wenige Ausnahmen die positiven Aspekte!

Stroft RL erfolgreich im Einsatz (Foto: Uli R.)

Frage 3:
Wie beurteilst Du:

a) Schnur-Art und Aufbau

Gut und griffig. (André H.) (Gerhard M.)

Ok. (Fred W.)

Mir gefällt die Monoschnur im rechteckigen Querschnit sehr gut. (Jesper D.)

Sehr gut, sehr dünn. (Marco E.)

Trotz des geringen Durchmesser von 0,35 ist eine angenehme Griffigkeit durch den speziellen Aufbau jederzeit gegeben. Es gibt zudem genügend Durchmesser für die verschiedenen Anforderungen. (Pelsi)

Runningline, daher kein Aufbau zu beurteilen, kein Taper (Michael S.)

Die Schnur ist griffig und gut zu halten, zum Strippen sollte man aber seine Finger nass machen. (Peter P.)

Die Schnur besitzt gemäß Herstellerangaben einen rechteckigen Querschnitt. Die Abmessungen von 0,35mm x 0,7mm (eigene Messung mit analogem Messschieber) entsprechen ebenfalls den Herstellerangaben. (Philipp J.)

Die Schnur ist sehr geschmeidig und glatt. Sie liegt gut in der Hand und streckt sich auch schön. (Robby S.)

Die richtige Dicke für die doch an der Einhandrute kleineren Ringe. (Theo S.)

Schnurart und -aufbau sind gut und mit Wettbewerbern vergleichbar (z.B. Rio Slickshooter). (Thorsten K.)

25lbs: Diese ist einfach zu dünn und daher entbehrlich (könnte m.E. aus der Produktpalette gestrichen werden!) Korrekte Nachmessung des Kalibers nicht möglich. (Uli R.)

b) Farbe

Die Farbgebung empfinde ich als wirklich angenehm. Sehr gut sichtbar sowohl in sonnigen als auch schattigen Bereichen. (André H.)

Gut./ OK. (Fred W.) (Gerhard M.) (Harald W.)

Die blaue Farbe ist schön dezent gehalten, obwohl ich sie mir auch gerne in signalfarben Varianten (wie rot/orange) wünschen würde. (Jesper D.)

Schöne Farbe. Passt zum Backing. (Marco E.)

Dezentes angenehmes Blau. (Pelsi)

Sehr angenehm! Guter Kontrast zu den meisten Schussköpfen. (Michael S.)

Die Farbe ist sehr unauffällig. (Peter P.)

Das Farbempfinden bei normalen Tageslichtverhältnissen ist ok. Sobald eine Abdunkelung durch eine Sonnenbrille oder die einsetzende Dämmerung ins Spiel kommt wird es schwierig, die Runningline während der Drift mit den Augen zu verfolgen. Hier sehe ich ganz klar Optimierungspotential. (Philipp J.)

Blau ist am Tag okay. Doch bei schlechteren Sichtverhältnissen wäre eine grellere Farbgebung von Vorteil. Auch fände ich eine farbliche Unterscheidung bei den angebotenen Durchmessern eher angemessen, da man gleich die Stärke und Tragkraft auf den Rollen besser erkennen kann. (Robby S.)

Optisch sehr ansprechend. (Theo S.)

Die Farbe finde ich schrecklich. Besonders bei schwierigen Lichtbedingungen ist die Schnur fast nicht zu sehen. (Thorsten K.)

Sehr angenehm, ähnlich meiner 0,29er RL von Loop (Uli R.)

c) Dehnung

Aufgrund meinem Einsatzbereich kann ich keine Aussage treffen. (André H.)

Für Mono-Runninglines angemessen, lässt sich „gerade“ stretchen. (Eric A.)

Gut. (Fred W.)

Konnte keine Dehnung feststellen. (Gerhard M.)

Ich habe keine Riesenfische gefangen, aber so fand ich die Dehnung in Ordnung. Die meisten Fische sind eh auf den letzten Metern eingestiegen. (Harald W.)

Dehnung beim Dehnen auf volle Länge 1 Meter. (Marco E.)

Das Verhalten war während des Fischens unauffällig und damit gut. (Pelsi)

Absolut in Ordnung, Bisse lassen sich gut wahrnehmen. (Michael S.)

Eine besondere Dehnung ist mir nicht aufgefallen. (Peter P.)

Bauartbedingt (Monofile Schnur) hat die Runningline eine spürbare Dehnung, welche von mir nicht näher geprüft wurde. Die Dehnung ist während der normalen Handhabung nicht störend. Wie sich diese beim Lösen eines Hängers oder beim Setzen eines Anhiebs auswirkt, kann ich leider nicht beurteilen, da beide Situationen nicht aufgetreten sind.  (Philipp J.)

Die Dehnung hält sich in Grenzen und ist okay. Der Anhieb kommt gut durch. (Robby S.)

Kaum bemerkbar, fische kaum über weite Entfernungen (da vom Boot aus). (Theo S.)

Für mich hat die Schnur zu viel Dehnung. (Thorsten K.)

Keine besonderen Auffälligkeiten. (Uli R.)

d) Memory

Die Schnur hat aus meiner Sicht wenig Memory. Ich konnte nach dem ersten Aufspulen der Schnur gleich losfischen und konnte kein Memory feststellen. Die Schnur hatte ich während einer Angelpause ca. 2-3 Wochen auf einer Rolle mit Großkernspule aufgespult. Auch danach konnte ich wieder problemlos weiterfischen. (André H.)

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Absolut händelbar, gibt sich etwas nach Kontakt mit Wasser. (Eric A.)

Kaum. (Fred W.)

Nicht vorhanden. (Gerhard M.)

Vor dem ersten Gebrauch habe ich die Schnur ordentlich gestreckt, danach war kein Memory Effekt in meiner Testphase festzustellen und die Schnur lag auch bei Uferwürfen immer glatt neben mir. (Jesper D.)

Auf jeden Fall besser als OPST (Marco E.)

Nach ausreichenden Strecken vor dem Fischen absolut im grünen Bereich und unauffällig. (Pelsi)

Wenig. Bei gemäßigten Temperaturen eine kurze Streckung und es lässt sich entspannt weiter fischen. (Michael S.)

In der ganzen Zeit, war erstaunlicher Weise, die Runningline nicht einmal vertüddelt, geschweige denn verknotet. (Norbert B.)

Memory gab es kaum, bei beiden Schnurstärken. (Peter P.)

Richtig aufgespult (nicht über den Rand der Spule laufen lassen und in der Richtung auf die Rolle gekurbelt wie sie von der Spule kommt) verschwindet das produktionsbedingte Memory bereits nach wenigen würfen annähernd komplett. Auch nach längerer Lagerung auf einer Mid-Abor Rolle zeigt die Runningline nahezu keinen Memory-Effekt, auf den Metern die gefischt wurden. Dies zeigt sich auch ca. zwei Wochen nach der Urlaubsrückkehr, wenn ich die Runningline von der Rolle ziehe. (Philipp J.)

Die Schnur hatte bei den Wasserwürfen mit der Switch einen leichten Memoryeffekt, was ich bei den Würfen mit der Einhand nicht so verzeichnen konnte. (Robby S.)

Kaum feststellbar, liegt in größen Klängen aus (verwende keinen Schnurkorb). (Theo S.)

Memory hab ich nichts negatives feststellen können. (Thorsten K.)

Sehr schlecht, insbesondere die Druckstellen nach Verwicklungen (Verknotungen) im Schnurkorb. (Uli R.)

e) praktische Fischbarkeit

Gut / Sehr gut. / Super. (Eric A.) (Fred W.) (Gerhard M.) (Marco E.)

Die Schnur empfinde ich als sehr gut griffig, was auch der Schnurstärke geschuldet ist. Bei meiner Bewerbung hatte ich meine Art des Fischens beschrieben und deshalb auf eine dünnere Running Line gehofft. Obwohl die Schnur von 42 lbs. wohl für schwere Schnüre als mein 175grain Schußkopf ausgelegt ist, hatte ich keine Probleme beim Werfen. Die Schnur glitt schön durch die Ringe und streckte bzw. legt sich schön geradlinig auf dem Wasser ab. 

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Durch das ständige Werfen über die linke Seite als Linkshänder kam es nach einer gewissen Zeit zu Verwicklungen bzw. Verdrallung der Schnur durch deren Überdrehung (siehe Fotos).

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Dann flutschte die Schnur auch nicht mehr so schön durch die Rutenringe sondern blieb eher hängen. Bei anderen monofilen Runniglines mit einem runden Schnur-Querschnitt habe ich das Problem oft so gelöst, indem ich den verdrallten Schnurbereich in der Gewässerströmung gestreckt treiben lasse und die Runningline zwischen dem Zeigefinger und Daumen entgegengesetzte drehe. Durch den rechteckähnlichen Schnur-Querschnitt ist das bei der Stroftschnur schwer möglich. Gerade dieses Verdrallverhalten hätte ich sehr gerne an einer dünneren STROFT-Schnur getestet, da dieses Verhalten bei meiner opst lazer line 25lbs relativ stark auftaucht. Bis es zu diesen Verdrallungen bzw. Verwicklungen kam, konnte ich die Schnur immer ohne Probleme für den nächsten Wurf aufnehmen. (André H.)

Auf dem Wasser streckt sie sich gut. (Harald W.)

Sehr gut, Schnur kann einiges wegstecken, schneller neuer und vor allem kleiner Schlaufenknoten jederzeit schnell zu binden. Die Griffigkeit war trotz des geringen Durchmessers und der kräftigen Schussköpfe ausgezeichnet. (Pelsi)

Klasse. Legt sich sauber und flach in den Schnurkorb. (Michael S.)

Lässt sich prima werfen, bin aber kein Weitenjäger. (Peter P.)

Ich teste nahezu alles was in diesem Bereich auf den Markt kommt und bezüglich der Fischbarkeit gehört die Stroft RL definitiv zu den besseren Produkten. In Kombination mit rein schwimmenden Köpfen ist die Mono-RL nicht optimal, da diese leicht einsinkt. (Philipp J.)

Fischbarkeit ist mit sehr gut zu bewerten, da sie immer einen guten Kontakt zum Fisch herstellte. (Robby S.)

Kein Kratzen an den Ringen im Drill. (Theo S.)

Die praktische Fischbarkeit ist aufgrund der Farb-Thematik bedingt gegeben. (Thorsten K.)

In Verbindung mit einem Intermedia oder leichten Sink-SK brauchbar, für einen Floating-SK eher nicht. Idealerweise sollte man diese Runningline mit einem leichten Intermedia-Schusskopf bzw. Sinker fischen – mit einem Floater habe ich es auch schon versucht aber die Ergebnisse waren für mich nicht zufriedenstellend. Erstaunlich gut ist die Bisserkennung! Denke mal das diese RL im späten Herbst bzw. Winter in Verbindung mit einem Intermedia-SK mein neues Barsch-Geschirr sein wird. (Uli R.)

f) Schusseigenschaften

Gute Schusseigenschaften auch bei leichten Schußköpfen, wenn keine Verdrallung vorhanden. (André H.)

Sehr gut. (Eric A.) (Fred W.)

Überragend. (Gerhard M.)

Schießen tut sie gut, auch gegen den Wind. (Harald W.)

Die Schusseigenschaften waren eine wahre Freude. Mit der 50lbs. Runningline habe ich Schussköpfe mit 30 bis 42 Gramm ohne Probleme an verschiedenen Ruten weit werfen können. (Jesper D.)

Wahnsinn, geht ab "wie Sau". (Marco E.)

Durch den geringen Durchmesser waren diese sehr gut. (Pelsi)

Fantastisch! Je nach Taper der Schussköpfe kann man aber für eine saubere Streckung gerne schon mal ein bisschen "bremsen", um einen Überschlag des Kopfes zu verhindern. (Michael S.)

Dänemark: Mit Schusskorb zeigte sie ihre Stärken und brachte den Schusskopf auf beachtliche Weiten. Aufgrund ihrer Leichtigkeit und Memory liegt sie nicht flach im Schnurkorb und wird schnell vom Wind ins Wasser geweht, was einen gewissen Nachteil hat. 
Norwegen: Aalglatt schießt diese Schnur durch die Ringe, von Memory nichts mehr zu sehen. Die Schnurklänge strecken sich brav in der Strömung und lassen sich mit dem Unterhand Cast auf beachtliche
Weiten bringen,allerdings sollte man ein Schnurmanagement beherschen da ohne dieses sich die Schnur im Wasser festfrist. Gewöhnungbedürftig war die glätte der Schnur die zu einem öfteren durchrutschen der Leine beim Vorschwung führte, da muss man schon ordentlich zupacken. (Norbert B.)

Gut, kaum Verknotungen oder andere Probleme. (Peter P.)

Schusseigenschaften sind gut bis sehr gut. Die gewählte Stärke passt ausgezeichnet zum Setup. Bei Mono Runninglines geht es aus meiner Sicht bei der Auswahl der Ausführung weniger um die zu erwartende Fischgröße, sondern darum, dass die Schnur vom Durchmesser her gut zum Kopf passt. Die 35 Lbs Variante bremst die 18 Gramm Köpfe gerade genug ein um ein sauberes Abrollen zu ermöglich, aber eben auch nicht mehr. So sind auch am leichten Gerät mit Köpfen von unter 7m durchaus gute Wurfweiten erzielbar, auch wenn dies definitiv nicht Sinn dieses Set-Ups ist. (Philipp J.)

Sehr schussfreudige Schnur. Glitt problemlos durch die Ringe und ist auch geräuscharm. (Robby S.)

Geht trotz kleiner Ringe gut raus, brauche aber meist erst im Herbst am See die ganze Wurfweite. (Theo S.)

Die Schusseigenschaften sind im Vergleich zu Rio Slickshooter schlechter. (Thorsten K.)

Sehr gut sofern die Schnur ordentlich und akkurat sauber wie beim Castingsport liegt. (Uli R.)

g) Schwimmvermögen

Sinkt ins Wasser ein (siehe Foto). (André H.)

Befriedigend. / Mäßig. (Fred W.) (Theo S.)

Gut, ist sie aber nach dem Einstrippen nicht im Schnurkorb (nur im Wasser liegend ) sinkt sie etwas ab und man könnte sich damit verheddern. (Gerhard M.)

Schwimmen tut sie, aber sollte ggf. nachgefettet werde, wenn man es will, das sie oben aufschwimmt. Ich mache es jedoch nicht. Als Schußkopf diente ein MASTERY Volantis, 18 gr., schwimmend. Aber ich habe meistens einen Intermediate eingesetzt. (Harald W.)

Das Schwimmvermögen einer Monoschnur liegt wohl eher im hover intermediate Bereich. Wobei sie sich bei nicht allzu weiten Entfernung immer noch erstaunlich gut menden ließ. (Jesper D)

Leicht Intermediate. (Marco E.)

Dieses war absolut in Ordnung und unauffällig über den Testzeitraum. (Pelsi)

Leicht einsinkend. Wird gut durch die Welle fischen an der Küste. (Michael S.)

Im Wasser stehend ohne Schnurkorb soff die Schnur sofort ab,so das ein efektives Werfen schwierig, wenn nicht unmöglich war. (Norbert B.)

Konnte ich nicht beurteilen. Die Strömung war recht schnell und die Schnur ist jedenfalls nicht abgesunken.
Beim Werfen habe ich sie aber in den Fingern gehalten. Vom Wasser weg hat sie doch stärker gebremst. (Peter P.)

Bauartbedingt sinkt die Runningline in den Oberflächenfilm ein. Dies kann an der Küste oder am Stillwasser durchaus hinderlich sein (Management der Leerschnur). Dies lässt sich jedoch durch den Einsatz eines Schnurkorbes einfach kompensieren. (Philipp J.)

Das Schwimmvermögen im Fluss mit Strömung ist mit gut zu bewerten. Bei der Fischerei in den Seen und am Meer sinkt sie in den Oberflächenfilm ein. Stört aber beim Abheben und einstippen der Schnur nicht. (Robby S.)

Schwimmvermögen ist sehr gut. (Thorsten K.)

Am Anfang noch halbwegs okay, sprang“ regelrecht im Schusskorb, Schnurkorb unbedingt von Nöten (=dieser führt aber wiederum zu Verwicklungen etc.). (Uli R.)

h) Knotenfestigkeit

Beim Schlaufenbinden ist mir die Schnur 10 cm über der Schlaufe beim Festziehen gerissen. Das ist mir bei anderen Marken (OPST, Guideline) bisher noch nicht passiert. Der Knoten, Perfection loop hat aber dann immer gehalten. (André H.)

Angemesen/stark. (Eric A.)

Gut / sehr gut. (Fred W.) (Gerhard M.) (Markus P.) (Norbert B.)

Wenn man gewissenhaft seine Knoten ausführt, kann man nichts an der Knotenfestigkeit dieser Schnur aussetzen. (Jesper D.)

Sehr glatt, doppelter Knoten mit Schlaufe hält so lala besser, so an Schusskopf knoten (Marco E.)

Klasse. Lässt sich wunderbar knoten und die Knoten lassen sich sehr eng zuziehen.  Ich nutze meistens einen Perfectionloop. (Michael S.)

Dänemark:ein Knoten mußte her, der auch problemlos die Rutenringe passiert. Durch Anregungen aus dem Forum wurde es der Pefektion Loop. Bei dieser Schnur, überaus haltbar, klein und einfach zu binden. (Norbert B.)

Leider kein Fisch zum testen. Bei einem Hänger an einem Ast hat das 35er Stroft GTM zuerst nachgegeben (bei 50lbs). (Peter P.)

Alle von mir verwendeten Knoten lassen sich sauber binden und fein zusammenziehen. Subjektiv ergibt sich mir der Eindruck, dass dies mit der geschmeidigen Oberfläche der Schnur (Siehe Antwort zu Frage 2) in Verbindung steht. Die Verbindung zwischen Runningline und Backing erfolgt bei mir via Albright-Knoten und an das Frontende kommt eine ca. 10cm große Schlaufe mittels Perfection Loop. (Philipp J.)

Wie alles von Stroft mit dem richtigen Knoten bombenfest (richtige Knoten werden gleich mit empfohlen). (Theo S.)

Speziell bei Perfection Loop hat man (subjektiv) immer das Gefühl, dass er wieder aufgeht. Daher bleibt bei der Knotenfestigkeit ein ungutes Gefühl. (Thorsten K.)

Schwierig, hier muss zweifelsohne sehr genau, am besten doppelt, geknotet werden. Verbindung Schusskopf(seele) zur Runningline mittels Blood-Knoten oder Clinchknoten an Schlaufe, ein Einspleissen habe ich mir vorerst erspart, weil ich auch nach diversen Druckstellen die Schnur gewendet habe und dies aufgrund der Länge prima geht. (Uli R.)

i) Haltbarkeit / Abrieb

Keine Auffälligkeiten. (André H.) (Theo S.)

Keine Veränderungen im kurzen Testzeitraum bemert - gut (Fred W.)

Gut / sehr gut. (Gerhard M.) (Marco E.)

An meinen 8 Tagen konnte ich keinen Abrieb oder Verschleiß an der Schnur feststellen. Die Haltbarkeit kann man meines Erachtens aber erst an einem Langzeittest feststellen. (Jesper D.)

Sehr gut, die Schnur hat viele Steine und Felsen gesehen, dafür ist sie in einem Topzustand. (Pelsi)

Nicht über meinen Testraum festzustellen. (Michael S.)

Nach 14 Tagen sieht sie immer noch wie neu aus. (Norbert B.)

Über den Testzeitraum (mehrere volle Angeltage im Laufe von zwei Wochen Urlaub) sind keine Abnutzungserscheinungen feststellbar. (Philipp J.)

Über die Haltbarkeit kann ich noch nicht viel berichten, da sie zuerst nur drei Wochen getestet wurde. Ein Dauertest würde aussagekräftiger sein. Der Abrieb mit Kontakt zu Sand und Kies im Gewässer war auch nicht feststellbar in den drei Wochen. (Robby S.)

Zu Haltbarkeit und Abrieb kann ich bisher keine Auffälligkeiten erkennen. (Thorsten K.)

Soweit in der Kürze der Zeit nicht möglich; aber relativ enorme nicht glättbare Druckstellen durch Verwicklungen und Verknotungen – kann sehr unangenehm werden wenn mal wirklich ein starker Fisch abzieht. (Uli R.)

j) Verhalten bei unterschiedlichen Temperaturen

Habe nur bei wärmeren Temperaturen gefischt. (André H.)

Etwas steifer bei kühlerem Wetter. (Eric A.)

Gut / sehr gut. (Gerhard M.) (Marco E.)

Die Ostsee war mit 18-20°nicht sehr kalt. Daher lässt sich ein Temeperaturunterschied kaum bewerten. (Harald W.)

Das Verhalten bei unterschiedlichen Temperaturen konnte ich nicht testen da in meiner Testphase kein nennenswerter Temperaturunterschied vorhanden war. (Jesper D.)

Es waren hauptsächlich sommerliche hohe Temperaturen, dabei absolut unauffällig, kein unangenehmes „Kleben“. (Pelsi)

Keine Auffälligkeit. Herbst und Winter stehen aber noch aus. Haber aber wenig Bedenken. (Michael S.)

Im Temperaturbereich von 15° bis knapp 30° gab es keine spürbare Änderung der Eigenschaften der Schnur. Leider war es in Norwegen sehr warm. Daher kann meinerseits keine Aussage zum Verhalten bei niedrigen Temperaturen getroffen werden. (Philipp J.)

Die Runningline wurde bei 9 Grad Celsius bis 34 Grad Celsius getestet und mir ist keine Veränderung der Schnur aufgefallen. (Robby S.)

Bzgl. Verhalten bei unterschiedlichen Temperaturen kann ich nichts sagen, da nur 15-25Grad herrschten. (Thorsten K.)

k) Länge der Schnur (35m) ausreichend?

Für meine Bedürfnisse am Bach ausreichend. (André H.)

Absolut! /Ja. (Eric A.) (Fred W.) (Marco E.) (Peter P.) (Theo S.) (Thorsten K.)

Vollkommen ausreichend, Schusskopf hatte 9m. (Gerhard M.)

Die Schnurlänge von 35m ist ausreichend, auch wenn man sich natürlich über jeden extra Meter freut. (Jesper D.)

Ich wünschte mir 40m, das würde für zwei Rollen gleichzeitig ausreichen und man könnte immer noch ausreichend kritische Stellen kürzen. (Pelsi)

Gute Länge. Mehr braucht man wirklich nicht. (Michael S.)

Für die von mir getestete Anwendung ist die Spulenlänge ausreichend. Bei schwereren Zweihand-Setups würde ich mir einen Tick mehr auf der Spule wünschen (50m). Nicht dass ich Wurfweiten in diesem Bereich anstrebe, aber mir ist nach vielen Jahren Fischerei mit der Zweihand klar, dass die Runningline ein Verschleißteil ist. Insbesondere bei Mono-Runninglines finde ich es praktischer, wenn man nach längerer Nutzungsdauer die ersten, stark beanspruchten Meter einfach abschneiden kann ohne gleich die gesamte Spule erneuern zu müssen. Das wird mit der 50 Lbs Variante an der 15 ft Zweihand höchstens 1x funktionieren. Auch hier ist meiner Meinung nach Optimierungspotential seitens des Herstellers. (Philipp J.)

Die Länge ist für die Forellenfischerei ausreichend. Für Lachs und Meerforellen würde ich eine längere Leine bevorzugen, da man verschleißmäßig immer mal etwas kürzen könnte. (Robby S.)

Sehr gut, theoretisch könnte man sogar 2 RL daraus machen. (Uli R.)

l) Art der Verpackung bzw. Lieferumfang

Vollkommen ausreichend. (André H.)

Sehr paraktisch. (Eric A.)

Gut / sehr gut. (Fred W.) (Gerhard M.) (Peter P.) (Robby S.) (Thorsten K.)

Die Art der Verpackung ist OK, STROFT halt….. weniger ist mehr. (Harald W.)

Eine Verpackung ist nicht vorhanden, da die Schnur ja nur auf der Kunststoffrolle geliefert wird und diese kann man gut weiter nutzen. (Jesper D.)

Alles gut, schöne Spule, kann man wiedergebrauchen. (Marco E.)

Sehr hochwertige Spule mit Kunststoffummantelung zum Schutz vor UV Strahlen (wie immer bei Stroft) , aus Umweltgründen wäre eine einfachere Verpackung aber wünschenswert. (Pelsi)

Einfach auf typischer Stroft-Spule, dies reicht vollkommen aus. Lässt sich gut auf die Rolle spulen. (Michael S.)

Siehe "Ersteindruck". Das Format der Spule passt in jede Tasche oder Weste. Wer der Meinung ist, man braucht einen Backup mit am Wasser liegt hier definitiv richtig. (Philipp J.)

In der heutigen Zeit der „Nachhaltigkeit“ verantwortbar, Spule kann z.B. für Wechselvorfächer benutzt werden. (Uli R.)

m) Preis angemessen (24,50 € per 35m Spule)? und Einschätzung Leistungs-Verhältnis?

Der Preis ist vergleichsweise in Ordnung. (André H.)

Gutes P/L-Verhältnis, andere Produkte sind zum Teil teurer bei gleicher Lauflänge. (Eric A.)

Ja. (Fred W.) (Norbert B.) (Robby S.) (Theo S.) (Thorsten K.) (Uli R.)

Preis/Leistungsverhältnis ist sehr gut. (Gerhard M.) (Marco E.)

Den Preis halte ich für angemessen und liegt meines Erachtens nach, auf gleicher Höhe von Mitbewerbern. (Jesper D.)

Die Stroft braucht sich wirklich vor keinen Wettbewerber zu verstecken, allerdings fehlen mir persönlich für diesen Preis 5 Meter. (Pelsi)

Guter Preis für das Gebotene, klasse! (Michael S.)

Alles gut, hängt ja vielleicht der Fisch des Lebens dran, daher kann ich auch den Preis bezahlen. (Peter P.)

Mit 0,50 €/m liegt die Stroft - Runningline meinem Kenntnisstand nach im günstigen Bereich des
Preis-Mittelfelds vergleichbarer Produkte. Angesichts der Tatsache, dass sie Made in Germany ist empfinde ich dadurch das P/L-Verhältnis als hervorragend. (Philipp J.)


Erfolgreicher Test-Einsatz am Fischwasser auf Lachs: (Foto: Eric A.)

Frage 4: 
Hältst Du das Angebot der verschiedenen Stärken (4 Varianten) für ausreichend?
Ja. (André H.) (Marco E.) (Robby S.) (Thorsten K.)

Die 4 Stärken müssten den gesamten Zweihandbereich eigentlich abdecken. (Eric A.)

Ja - ich hatte die 50lbs und kann mir nicht vorstellen, Zweihand mit dünneren RunningLines zu fischen. (35Gramm Kopf). (Fred W.)

Vollkommen ausreichend, für mich wäre die mittlere und die größte Stärke ausreichend. (Gerhard M.)

Die 4 Stärken/Varianten sollten vollkommen ausreichen. Meine Schnurwünsche wären damit abgedeckt. (Jesper D.)

Meiner Meinung nach reichen diese Stärkenvarianten aus, allerdings hätte ich gerne eine weitere Farbvariante, pink als Beispiel. (Pelsi)

Absolut. In den Stärken sollte für jeden etwas dabei sein. (Michael S.)

Ich habe keinen großen Unterschied zwischen der 35 und 50 lbs gefunden. (Peter P.)

Mit den vier bestehenden Stärken ist das komplette Spektrum von der Fischerei mit der leichten Einhand bis hin zu schweren Zweihändern abgedeckt. Ob man ggf. für schwere Anwendungen im Salzwasser oder ähnliches nach oben hin noch andere Größen benötigt, entzieht sich meiner Kenntnis. Die Abstufungen sind ebenfalls gut gewählt. (Philipp J.)

Im Gegenteil, zumindest die ganz dünne ist entbehrlich! (Uli R.)
 


Frage 5:
Würdest Du die Schnur (wieder) kaufen und einsetzen? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?
Ja, ich würde die Schnur wieder kaufen aufgrund der Farbgebung, der Griffigkeit, der Schusseigenschaften. Dass die Schnur beim ersten Festziehen des Knotens gerissen ist, bringt ein wenig Unsicherheit mit sich. (André H.)

Absolut empfehlenswert, gutes Produkt! (Eric A.)

Preislich Gut - wenn es darauf ankommt - Ja. (Fred W.)

Würde die Schnur wieder kaufen und setze sie auch weiter ein, weil sie genial ist. (Gerhard M.)

Kaufen würde ich die RL nicht. Sie bleibt aber mit den schwimmenden Schußkopf auf der Rolle. Ansonsten bleibe ich bei meiner ORVIS Mission RL an dem Intermediatekopf. Mit der Kombination bin ich sehr zufrieden. Als Vorfachmaterial verwende ich ausschließlich STROFT Fluocarbon. (Harald W.)

Mir gefiel die Schnur vom Wurf, der Schussfreudigkeit und der angenehmen Haptik so gut, dass ich sie mir jederzeit wieder kaufen und weiterempfehlen würde. Für die Zukunft wird auch noch eine Schnur für die Switchrute und eine für die Einhand-Küste zugelegt. (Jesper D.)

Ja. Passt alles. (Marco E.) (Robby S.)

Ja, sie hat mich im Bereich Griffigkeit und Haltbarkeit absolut überzeugt, allerdings bevorzuge ich eine andere Farbe, da einige meiner Schussköpfe blau sind und ich gerne einen farblichen Unterschied habe. (Pelsi)

Ich würde die Runningline zu diesem Preis jederzeit wieder kaufen. Mir hat der quadratische Querschnitt sehr gut gefallen. Deutlich angenehmer als rein flacher Querschnitt und VIEL besser zu knoten! Sehr angenehme Farbe, relativ matt und somit auch weniger Reflexionen. (Michael S.)

Ich werde sie weiterhin einsetzten und vielleicht auch mal einen Fisch damit fangen. (Peter P.)

Für die von mir getestete Anwendung würde ich die Stroft Runningline definitiv wieder kaufen. Hauptargumente dafür sind das gute Handling, die Schussfreudigkeit und das tolle P/L-Verhältnis (letzteres insbesondere, trotz "Made in Germany"). Unter Verweis auf die Punkte 3.2 und 3.11 kommt die Stroft Runningline bei mir aktuell für größere Zweihandruten nicht in Frage. (Philipp J.)

Preis, vermutlich sehr lange Haltbarkeit, Qualität - bin insgesamt von Stroft überzeugt da Hersellerangaben korrekt sind, selbst die dünnsten Vorfächer gut halten. Besser gehts nicht. (Theo S.)

Aufgrund der schlechten Sichtbarkeit (im Vergleich zu der roten Slickshooter) würde ich die Schnur nicht kaufen. (Thorsten K.)

Nein, ich würde diese Schnur nicht kaufen, sie ist einfach zu dünn und hat zu viele „Schwachpunkte“ (s.o.). (Uli R.)


Frage 6:
Sonstiges / weitere Anmerkungen?
Vielleicht wären noch andere Farben sinnvoll? (André H.)

Bravo Stroft! (Eric A.)

Eine Knotenempfehlung wäre gut (so etwas hier: https://www.youtube.com/watch?v=nrDseHoMq6I ) (Fred W.)

Was mich jedoch stört, dass sich die RL nicht in den Schußkopf einspleißen lässt. Ich mag keine Schlaufenverbindungen. Vielleicht hat jemand einen anderen Tip zur Befestigung. (Harald W.)

Bisher hatte Stroft immer meine Erwartungen an ein Produkt erfüllt und dies haben sie diesmal auch mit ihrer Runningline. (Auch wenn sie vielleicht noch mal über eine größere Farbauswahl nachdenken sollten;)
(Jesper D.)

Keine, obwohl sehr glatt zum Knoten. PS.: Ich hatte diese Schnur bereits in Schweden mit, da war es bedeutend kälter und die Schnur schiesst wie Teufel, wenig Memory - aber 1 kleines Manko:  bei Kälte ist die 25lbs Version fast zu dünn. (Marco E.)

Top Alternative zu bisherigen Runningelines, bisher hatte ich immer 0,42 von anderen Herstellern gefischt, der geringere Durchmesser ist definitiv nur positiv aufgefallen. Bisher fische ich unter anderem die OPST, stand heute würde ich die Stroft bevorzugen. (Pelsi)

Keine Änderungswünsche vorhanden. Viele Grüße und ein Dank an Stroft und das Fliegenfischer-Forum für das zur Verfügung stellen! (Michael S.)

Ich habe an der Strecke noch lieber mit einer kurzen Speyleine gefischt. Die dickere, schwimmende Leine hat mit besser gefallen. (Peter P.)

Ich würde mir eine Unterscheidungsmöglichkeit der einzelnen Stärken wünschen. Eventuell durch den
Einsatz verschiedener Farben für jede einzelne Stärke. (Philipp J.)

Pluspunkt ist eine gute Biss-Erkennung bzw. Übertragung, aber nur bei dem eingesetzten Intermedia-SK; Sink-SK werden erst im Spät-Herbst zum Einsatz kommen

Ferner fehlt eine kurze Beschreibung wie diese RL auf die Rolle gespult werden sollte (Drall!) und wie eine Verbindung mit den Schussköpfen am besten gehandhabt wird. (Uli R.)
 


Frage 7:
Wenn vorhanden: Sende uns gerne Fangfotos und Storys, die Du beim Fischen mit der Runningline gemacht hast.
Hier ein schöner Döbel den ich mit einer Mäuse-Imitation fangen konnte: (André H.)

Erfolgreicher Einsatz am Fischwasser: (Eric A.)
.
Ein paar Bilder. Ich konnte die Schnur leider nicht in Irland am River Moy testen, da extremes Niedrigwasser war und die Fischerei teilweise eingestellt wurde. (Fred W.)
Nachdem sich die Forellen bei der Wärme rar gemacht haben, konnte ich mehrere Giebel und Döbel landen. Barsche waren auch immer dabei. Sende ein Foto von drei Giebeln, die innerhalb einer Viertelstunde im Kescher waren. (Gerhard M.)
Oben / Unten: Einsatzfotos von (Marco E.)

Anbei einige Fotos von der norwegischen Küste, ich habe hier einige Fische fangen können, Meerforelle, Pollack, Makrele und Co. Da ich oftmals auf Felsen klettere konnte ich selten einen Schnurkorb nutzen, die Runningline lag auf und zwischen Felsen (deshalb fische ich dort aus Kostengründen keine Vollschnüre) das hat sie wirklich, genau wie harte Drills sehr, sehr gut überstanden. (Pelsi)
.
Einsatzfotos von (Theo S.)
Einsatzfoto von (Uli R.)
Beim FliegenFischen an der Ostsee (von Michael S.)
Fazit: Der sehr interessante Leser-Test zeigt klar auf, dass es bei derart vielen verschiedenen Einsatzgebieten und unterschiedlichen Ansprüchen der einzelnen Fliegenfischer eine Menge an meist positiven Aspekten und Gemeinsamkeiten gibt, jedoch auch spezielle Kritikpunkte und klare Verbesserungswünsche. Mögen beide, die Anwender und der Hersteller von diesem Leserpraxistest profitieren und das Beste daraus für sich mitnehmen! Wir sagen an dieser Stelle herzlich Dankeschön an alle Mitwirkenden!
Bezug: Im Fachhandel. Ausführliche weitere Produktinfos dazu finden Sie unter www.stroft.de. Hier finden Sie u.v.a. auch die beliebten STROFT Fliegenvorfächer, GTM, Fluoro-Carbon und Stahl Tippetmaterial die kleine, sehr nützliche Broschüre "Die besten Knoten für Fliegenfischer"!
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Bericht und Fotos ©: www.fliegenfischer-forum.de  - Mai-Juli/September 2023
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