"weiße" Eintagsfliege im Rhein (Ephemeroptera)
Verfasst: 20.08.2013, 15:42
Hallo Rheinfischer und Insektenkundler,
z.Zt. schlüpft ab der Dunkelheit bei uns in Düsseldorf die „weiße“ Eintagsfliege (siehe hier)
http://rheinstation.uni-koeln.de/eintagsfliegen.html
wieder.
In den letzten Jahren waren die Schlüpfe recht unterschiedlich, manchmal schlüpfte nur hin und wieder einige und manche Jahre habe ich das erst gar nicht war genommen. Nun gestern (Vollmond) war der Schlupf ziemlich intensiv, natürlich nicht wie damals in den 90er, aber es waren doch deutlich mehr als in den früheren Jahren – aber erwartete Freßorgien von steigenden Fischen blieben aus, nur die dann zahlreich aufkommenden Möwen- Hundertschaften hatten entsprechend Appetit.
Womit kann das zusammenhängen, vielleicht auch an den immer zahlreicher werdenden Grundeln die die Larven fressen? Auch habe ich bisher noch keinen Fisch mit einem entsprechenden Fliegenmuster (also beige/weiße Nymphe/Nass.- oder Trockenfliege) fangen können, dabei fange ich mit der tief geführten Nymphe eigentlich ganz zufriedenstellend (Flohkrebsmuster/Goldkopf etc.) im Rhein, ist ja bekanntlich nicht so einfach. Auch war in den 90er Jahren der Frassdruck durch den Kormoran nicht so intensiv und es waren viel mehr Fische in Ufernähe.
Mich würde interessieren, ob regelmäßige Rheinfischer ähnliche Beobachtungen z.Zt. machen bzw. gemacht haben.
Viele Grüße
Uli
z.Zt. schlüpft ab der Dunkelheit bei uns in Düsseldorf die „weiße“ Eintagsfliege (siehe hier)
http://rheinstation.uni-koeln.de/eintagsfliegen.html
wieder.
In den letzten Jahren waren die Schlüpfe recht unterschiedlich, manchmal schlüpfte nur hin und wieder einige und manche Jahre habe ich das erst gar nicht war genommen. Nun gestern (Vollmond) war der Schlupf ziemlich intensiv, natürlich nicht wie damals in den 90er, aber es waren doch deutlich mehr als in den früheren Jahren – aber erwartete Freßorgien von steigenden Fischen blieben aus, nur die dann zahlreich aufkommenden Möwen- Hundertschaften hatten entsprechend Appetit.
Womit kann das zusammenhängen, vielleicht auch an den immer zahlreicher werdenden Grundeln die die Larven fressen? Auch habe ich bisher noch keinen Fisch mit einem entsprechenden Fliegenmuster (also beige/weiße Nymphe/Nass.- oder Trockenfliege) fangen können, dabei fange ich mit der tief geführten Nymphe eigentlich ganz zufriedenstellend (Flohkrebsmuster/Goldkopf etc.) im Rhein, ist ja bekanntlich nicht so einfach. Auch war in den 90er Jahren der Frassdruck durch den Kormoran nicht so intensiv und es waren viel mehr Fische in Ufernähe.
Mich würde interessieren, ob regelmäßige Rheinfischer ähnliche Beobachtungen z.Zt. machen bzw. gemacht haben.
Viele Grüße
Uli