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Welche Schnur?

Verfasst: 20.07.2011, 22:58
von eod-iedd
Hallo Leute!

Ich beabsichtige mir zum fischen mit Trockenfliege und Nymphe an einem ganz kleinen
Bach mit max. 5m Breite und starken Bewuchs durch Büsche eine
Snowbee Classic 6 ft (1,8m) #2-3 , 2tlg Gew.71g
zu kaufen.
Zielfische sind Regenogen u. Bachforellen, sowie Saiblinge.
Welche Schnur sollte ich dafür verwenden?
Die max Wurfweite wird 10m nicht überschreiten.

LG/Herbert

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 00:24
von Bäschwatz
Hallo Herbert
Für solche Verhältnisse bin ich mit Wulff Triangel ganz gut zurechtgekommen.
Gibt's in verschiedenen Ausführungen.
Meine Schnüre sind mittlerweile ebbes um 15 Jahre alt. Und kringeln nicht sonderlich.
Was fürdie gute Qualität der Beschichtung spricht.
Risse zeigen aber an, das es langsam Zeit wird was neues anzuschaffen.
Da ich für eine Zweihand mit Carron süchrig wurde, werde ich wohl als Ersatz, sowas für Einhand anschaffen.
Ab und zu mal was neues probieren schadet eher nicht.
Gruß Thilo

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 08:04
von Martin 1960
Hallo Herbert,
einen guten Tag wünsche ich Dir.

Ich habe, (für solche "Fälle"), eine Guideline Presentation und eine DT von Teeny,
je nachdem. :wink:

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 09:06
von eod-iedd
@Thilo
@Martin

Besten Dank für die Schnur Empfehlungen.
Werde sie mir beide mal etwas genauer ansehen.

Grüße nach Deutschland
aus Oberösterreich
Herbert

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 09:50
von Bernd Ziesche
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Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 11:37
von Maggov
Hi Herbert,

ich bin bei der Bachfischerei ein Freund der 3M Mastery Trout die eine relativ kurze aber nicht zu schwere Keule hat. So lädt sich die Rute im Nahbereich gut auf ohne dass man den Eindruck hat einen Schusskopf zu werfen.

DT Schnüre oder die Triangle eignen sich auch gut nur gehen dann die meisten ein, zwei Klassen höher um die Rute besser auf zu laden. Finde ich nicht so optimal denn dann hat man eine Lösung die man nicht einsetzen kann wenn man mal doch weiter werfen muss (zumindest nicht ohne sehr vorsichtig werfen zu müssen).

Andere Schnüre mit kurzer Keule tun's sicher auch.

LG

Markus

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 17:27
von Svartdyrk
Hallo Herbert,

für derartig feine Fischerei kann ich dir eine Scientific Anglers Air Cel DT empfehlen. Mit dieser deckst du alle, von dir beschriebenen und noch darüberhinaus entstehenden Situationen locker ab. Die Schnur eignet sich bestens für die dezente Präsentation von Trockenfliegen, sowie für die Nymphenfischerei. Schwimmt ausgezeichnet, kringelt nicht (auch nicht bei niedrigen Temperaturen) lässt sich prima werfen. Günstig ist sie noch dazu, dass man nicht zwingend 15 Jahre mit der gleichen Schnur fischen muß. :P

Beste Grüße Svart :doubt:

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 23:08
von Bäschwatz
Hi Svart
Aufschub und Faulheit gehen Hand in Hand.
Ich geb's ja zu ein Schlamper zu sein.
Aber ich hatte auch teure Schnüre die nach dem ersten Winter schon für die Tonne waren.
Egal wie.. Danke für den Hinweis.
Gruß Thilo

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 21.07.2011, 23:33
von eod-iedd
Hallo Leute!

Whow, mit so viel Antwort hätte ich echt nicht gerechnet, aber das
zeichnet halt auch dieses Forum besonders aus.

Vielen Dank für all die Antworten, aber jetzt weis ich wieder nicht
was ich nehmen soll :roll:

Vielleicht erweitere ich meine Frage so:

Ist es Sinnvoll und Notwendig eine gute Markenschnur für
meist nur Rollwürfe im Bereich bis 5m zu verwenden?

10m Würfe werde ich wohl kaum anwenden können an
diesem kleinen Bacherl.
Diese Zusammenstellung von Rute und Rolle sammt Schnur wird
so ziemlich sicher nicht so schnell an ein anderes Gewässer mit gehen.
Das ist auch der Grund warum ich mich für eine Rute der untersten
Preisklasse entschieden habe.
Zuerst hatte ich ja an eine Gesplißte gedacht, aber das wird wohl mein
nächstes Projeckt werden :mrgreen:

LG/Herbert

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 22.07.2011, 00:08
von Bäschwatz
Hallo Herbert
So wie ich das einschätze reicht Dir ein Rest einer DT.
Ich hab so eine Kombination seit bald 20 Jahren in Gebrauch.
Das hatte sich einer aus einer gebeamten Matchtrute, für einen Bach hinterm Edersee zusammengebastelt.
Die Schnur war eine rumgedreht aufgespulte WF, an der er solange abschnitt, bis die Runningline die passende Verlängerung der Spitze war.
Gruß Thilo

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 22.07.2011, 13:03
von Bernd Ziesche
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Re: Welche Schnur?

Verfasst: 22.07.2011, 13:28
von fjorden
Hallo Herbert,
eine DT 3 Schnur müsste gut passen. Je nach Belieben, kannst du diese in der Mitte teilen (eine Hälfte hat dann je nach Schnur ca. 12,50 m - 13,70 m) und die eine Hälfte zurücklegen, oder die ganze Schnur aufspulen und wenn die gefischte Seite durch ist, dann drehen. In beiden Fällen hast du ein paar Jahre Ruhe.
Vorfach bei einem bewachsenen Bach würde ich nicht über 2 m gehen, Spitze nicht unter 0,16 mm.
Grüße
Fjorden

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 23.07.2011, 01:01
von Bäschwatz
Hi Fjorden
So ähnlich mach ich das auch am Bach.
Die andere Hälfte hab ich mit dem dünnen Ende zur Rolle, solange abgeschnitten, bis sie mit einem Rest einer Sinkschnur ohne Überkopfwurf den Streamer per Lassowurf, im Kreisbogen mit etwa halber Rutenlänge, beim Einstrippen um die Forelle rumflitzen lässt.
Gegen die Strömung. Erschwerend hinzu.
Ist aber kein sonderliches Hexenwerk.
Zumindest nicht im Bereich zwischen 5 und 10 Metern.
Gruß Thilo

Re: Welche Schnur?

Verfasst: 23.07.2011, 18:51
von eod-iedd
Danke Jungs ihr seid Spitze!

Ich werde mich entweder für Bernds Variante 2 oder
für eine halbe DT entscheiden.
Zuerst sehe ich mir aber die RUte an. DIe sollte
anfangs kommender Woche bei mir sein.

Danke allen für die guten Tips
LG von der verregneten Ager

Herbert