Seite 1 von 1
Grüße aus dem Ruhrgebiet!
Verfasst: 02.06.2010, 21:26
von Matthias N
Hallo liebe FliFi-Gemeinde.
Ich bin neu hier, wie an dem Beitrag im "Selbstvorsteller-Forum" unschwer zu erkennen ist.
Mein Name ist Matthias, ich bin 19 Jahre und bin bis vor kurzem noch Schüler gewesen, bzw. warte auf meine Abiturergebnisse.
Ich komme aus dem Ruhrgebiet (Recklinghausen, wenn euch das was sagt) und fische seit ein paar Jahren mit der Fliege, aber eher unregelmäßig und fast ausschließlich an unserem lokalen Vereinsgewässer, der Lippe. Eigentlich nur auf Döbel :D Aber macht trotzdem Spaß ;) Ab und zu bin ich auch an der Lenne, aber eher mit mäßigem Erfolg ;)
Ansonsten zeichne/male ich leidenschaftlich gerne und bin sportlich aktiv. Im moment muss ich allerdings ein wenig kürzer treten, da ich mir einen Kreuzbandriss zugezogen habe.
Ich habe mich allerdings entschlossen, ein wenig tiefer in die Materie einzusteigen, daher hab ich mich also hier angemeldet um eventuell den ein oder anderen Tip von Gleichgesinnten und "alten Hasen" 'abzusahnen' ;)
Also dann, auf ein gutes Auskommen miteinander! ;)
Beste Grüße
Matthias
Verfasst: 02.06.2010, 22:17
von Frank.
Herzlich Willkommen bei uns, lieber Matthias!
Im Moment muss man wirklich sagen, dass der Pott stark im Kommen ist ...
Für die Abi-Ergebnisse alles Gute wünscht
Dein Frank
Verfasst: 02.06.2010, 22:24
von Siegfried.
Hallo Matthias,
herzlich willkommen und danke für die Bestätgung meiner gerade geäußerten These, dass die Ruhris immer mehr werden hier im Forum.
Wo an der Lenne warst du denn schon? Ich bilde mir nämlich ein, dass ich die mit Ausnahme von Altena schon ohne und noch mehr mit Fischen wie meine sprichwörtliche Hosentasche kenne, und wo ich sie nicht kenne, kenne ich einen der sie kennt oder so
Siegfried
Verfasst: 02.06.2010, 22:53
von Matthias N
Danke schonmal für den herzlichen Empfang.
Ich war bisher immer in Nachrodt. Aber ich muss dazu sagen, dass ich kein Profi bin und dass diese tatsache den Erfolg wohl stark beinträchtigen kann - Sprich: Von nichts kommt nichts ;)
Ich habe da auch ausschließlich mit der Trockenfliege gefischt (ein richtges Steigen hab ich da an der Lenne allerdings noch nicht erlbet, daher auch so gut wie nichts gefangen), weil ich mich bisher kaum mit der Nymphenfischerei auseinandergesetzt habe (ihr seht, ich bin ein Fliegenfischer der ganz alten Schule - Nymphen sind bei mir verpönt und von Sawyer's Pheasant Tail und Nymphen generell habe ich noch nie was gehört :D ) Nein, Spaß. Ich hab jetzt angefangen auf Döbel mit der Nymphe zu angeln und das klappt auch ganz gut, macht auch mehr Spaß als ich zu Anfang dachte. Von daher würde ich das auch ganz gerne mal an der Lenne austesten :)
Allerdings weiß ich jetzt auch nicht so genau welche Muster man da am besten benutzt. Ich fische viel mit dem Bachflohkrebs und ab und zu auch Pheasant Tails. Aber wie gesagt: ich bin, obwohl ich schon relativ lange, aber sehr unregelmäßig "Fliegen fische", auch noch ziemlich unerfahren.
Aber ich hoffe, dass ich das demnächst ändern kann.
Bis dahin, schöne Feiertage
und
beste Grüße Matthias
Verfasst: 03.06.2010, 08:23
von frankdo
Willkommen Nachbar, ein großes Hallo aus Dortmund.
Bin auch seit Gestern 13:53 Uhr dabei.
Glück Auf
Frank

Sawyer, Skues und Co.
Verfasst: 03.06.2010, 12:12
von Siegfried.
Hallo Matthias,
Sorry die Trockenen Jungs sind nicht die Ältesten die tun nur so von wegen Tradition und so, die ersten waren wohl die Nassen in welcher Form auch immer.
Ja Lenne und Steigen ist eine ganz eigene Geschichte, versuchs mal kurz vor einem Gewitter und im Spätsommer wenn du so langsam nicht mehr die Hand vor Augen sehen kannst, kann dann allerdings passieren, dass sie nicht auf die dircken Köcherfliegen abfahren sondern auf allerkleinste weiß-gelbliche Caenis - vergiß dazu jede Nachahmung und hoffe auf die eine, die deine geschlitterte Buck-Caddis haben will.
Ansonsten ist Nymphe tatsächlich der Weg. Mein Standard ist ein ein Vorfach 3,7 bis 4,3 m mit 0,16 Spitzenteil von ca. 1,5 - 2m Länge, dann ca. 1 - 1,5 m 0,18, der Rest bis zur Schnur nach Gusto geflochten, gezogen oder geknotet. zwischen 0,18 und 0,22 ein Pitzenbauer-Ring mit 0,16 mm Seitenvorfach (10 cm) für eine fette, helle v.a. aber gur schwimmende Signalfliege. Zum Fischen eine gut beschwerte 10er oder 12er Nymphe Goldkopf oder Pheasant-tail, Arthofer ist Ok, Gammarus würde ich vergessen außer in der kalten Jahreszeit. Für ganz tiefe Partien und sehr harte Strömung noch ein Spaltblei (aber unbedingt leichter als die Nymphe) auf den Übergang 0,18 - 0,16. Wurf schräg stromauf, Sichtfliege beobachten und menden nach Bedarf, dass sie bis unterhalb des eigenen Standortes möglichst nicht dreggt. Nochmals etwas Schnur nachfüttern und Wurf ausfischen .. äh. Tschludigung heißt in ja Neusprach Leisenring lift... also kontrolliert rumschwingen lassen durch die Strömung, dass die Nymphe, die ja ganz am Boden gewesen sein sollte, schön langsam aufsteigt und aufpassen jederzeit bereit zu sein jetzt nicht!!! anzuhauen (bei der Drift vorher schon) sondern nachzugeben wenn die Attacke kommt, danach erst die Rute sanft hoch. Erfahrung 60 - 80 % aller Bissse erfolgen in dieser Phase. Nur die Besten bekommen davon allerdings 30 - 50 % auch bis zum Drill gehakt. Öfter sieht man eine Zuckung durch den Fischerkörper gehen und dann wieder normal Schnur einholen. Also nicht verzweifeln, immerhin geht ja was. Die genannte Kombi ist zum Werfen natürlich etwas gewöhnungsbedürftig und ein 2,7 m Rute hilft da schon ein bischen, aber es geht schon nach ein paar "Windknoten" im Vorfach.
Ansonsten würde ich immer Letmathe vorziehen, die die Fliegenstrecken da länger sind, oder auch nur weil das "meine" Badewanne ist. Die o.g. Taktik gilt so nur für die untere Lenne, in Plettenberg und Rönkhausen geht eher die klassiche Nypmhe.
Schreib mal wenn du´s probiert hast. Gerne auch sonst Erfahrungsaustausch.
Siegfried
Verfasst: 03.06.2010, 18:29
von Harald aus LEV
Hallo Matthias,
willkommen hier und viel Spaß.
Gruß
Harald
Verfasst: 09.06.2010, 08:59
von Michael.
Hallo Matthias,
herzlich Willkommen !
Gruß
Michael