Seite 1 von 1

Im Winter am Wasser.

Verfasst: 13.10.2009, 16:53
von Philzlaus
Hi

Leute erzählt mal wie ihr im Winter ans Wasser geht. Was zieht ihr an, Wie schützt ihr euch vorm Minus. Jacket hab ich schon eines güstig erstanden (Orvis Tailwaters XT). Aber Rest fehlt mir. Also Untergatter, Handschuhe, Kopfbedeckung, Socken, etc.

DANKE

Verfasst: 13.10.2009, 17:14
von Hans.
Hallo Philipp,

darüber ist hier schon viel geschrieben worden. Nach meiner Erfahrung ist Fleecekleidung ideal, temperaturangepaßt von der Funktionsunterwäsche über die Mittelschicht bis hin zur dicken "Außenschicht", wobei danach dann die atmungsaktive Wathose und Watjacke kommt (=Zwiebelschalenprinzip). Wärmt ideal, die Körperfeuchtigkeit geht nach draußen, kein durchschwitztes Baumwollunterhemd kühlt wegen Verdunstungskälte den Körper aus.
Dazu Wollsocken, Handschuhe, Wollmütze...
Mehr ist wohl nicht zu sagen.

Grüße
Hans

P.S. Mit (nicht atmungsaktiven) Neoprenhosen habe ich keine Erfahrung. Die werden aber im Winter durchaus getragen. Vielleicht schreibt ja jemand, wie er mit der Schwitzerei da drinnen zurechtkommt.

Verfasst: 14.10.2009, 11:38
von Daniel
Hallo Philipp,

schließe mich Hans an. Sieh mal in den vorletzten Thread zum Thema Wathosen. Da steht schon einiges.

Auch für mich ist ein gut abgesimmtes "Zwiebelprinzip" der richtige Weg. Darf nicht zu dick werden, damit man sich noch gut bewegen kann, sollte aber auch dick genug sein, um ein wärmendes Luftpolster zu erhalten.

Meine Erfahrung: (lange) Funktionsunterwäsche (z.Bsp. Laffeeröster oder Tiertatze), evtl. Faserpelz (insbeomdere Hose) atmungsaktive Wathose. Oben: ebenfalls langärmelige Funktionsunterwäsche, Fleece Hemd und/oder dünnen/dicken Fleecepullover, atmungsaktive Watjacke. Und ganz oben: billige Strickmütze, die über die Ohren geht und ein winstopermembran hat (Thinsulate) gibts im Baumarkt auf dem Wühltisch.

Nur bei den Handschuhen bin ich noch nicht weiter. Bin gespannt auf gute Tipps hierzu.

Beste Grüße

Daniel

Verfasst: 14.10.2009, 13:43
von Maggov
Servus Daniel,

Handschuhe sind wirklich ein Problem.

Ich habe dünne Windstopper-Handschuhe für den Weg zum Wasser. Am Wasser selbst habe ich bisher die Handschuhe ausgezogen und wenn die Hände sehr klat wurden die Hand in das kalte Wasser getan. Das fördert die Durchblutung und man kann anschliessend ganz gut weiter fischen.

Sind die Temperaturen zu niedrig für die Hand-ins-Wasser Methode hatte ich ein auch ein weiteres Problem: vereisende Rutenringe und dann wird die Fischerei meist eh' bald drauf eingestellt.

LG

Markus

Verfasst: 14.10.2009, 15:13
von Philzlaus

Verfasst: 14.10.2009, 17:17
von Maggov
Hallo Phillip,

die Handschuhe haben allg. das Problem dass man sehr wenig durchspürt und dies manchmal eben sehr hilfreich ist. Dann kommt hinzu dass man die Handschuhe ausziehen sollte wenn man einen Fisch landen/anfassen will um dessen Schleimschicht zu schützen und am Ende das Problem mit der Nässe.

Neopren ist sicherlich das beste Material bzgl. der Anforderungen oben, ich habe aber mittlerweile von Handschuhen abgesehen da mit dem Wassertrick die Hände eigentlich nicht frieren. Wenn es wirklich mal unter -10 Grad rutscht dann wird es mir an den Händen zu kalt, aber dann ist es zum Fischen eh' zu kalt (stichwort vereisende Ringe und auch recht wenig los am Wasser...). Das ständige An- und Ausziehen war mir echt zu blöd...

Wenn meine Finger kalt sind mach ich Pause steck sie in die dann noch trockenen Handschuhe oder Taschen. Wärm sie auf und fische dann weiter.

LG

Markus

Verfasst: 15.10.2009, 09:59
von Daniel
Hallo Philipp,

guter Tipp, mit den Neoprenhandschuhen.

Ich war gestern (leider) mit der Familie Shoppen und bin in einem Outdoorladen auf fingerlose Windstopperhandschuhe mit Fäustling-Überwurf gestoßen. Die werd ich jetzt mal ausprobieren.

Das mit der Schleimschicht des Fisches ist sicherlich ein Problem, über das es nachzudenken gilt.

Beste Grüße

Daniel