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Sinkende Spitze beim Nympfenfischen

Verfasst: 12.10.2009, 09:04
von hdidi
Hallo,
ich bräuchte mal guten Rat :wink:
Beim fischen mit Nympfen sinkt mir immer die Schnurspitze mit ab.
Gibt es einen Trick, um die Schwimmfähigkeit zu erhöhen?

Merci !!!

Absinken

Verfasst: 12.10.2009, 09:15
von fischerhardl1
Hallo Dieter,

ich hatte auch dieses Problem.

Lösung: Fettstift z.b. Lippenbalsam

Einfetten der ersten Meter hält den ganzen Tag.

Viel Spaß damit.

fischerhardl1 (Bernhard)

Verfasst: 12.10.2009, 10:28
von Spessart Räuber
Hallo,

guter Tipp von Bernhard. Ich mache das ebenfalls, allerdings verwende ich dazu Mucilin.

Hier im Spessart ist das Wasser sehr weich und daher die Oberflächenspannung niedrig. Da hilft wirklich nur "einfetten".

Cheers

Klemens

FliFi-Stammtisch

Verfasst: 12.10.2009, 12:12
von fischerhardl1
Hallo Clemens,

am kommenden Mittwoch ist der nächste Stammtisch.
Bist Du zufällig im Nürnberger-Großraum?

Bernhard

Re: Sinkende Spitze beim Nympfenfischen

Verfasst: 12.10.2009, 13:02
von posti
Servus Dieter,
hdidi hat geschrieben:Hallo,
ich bräuchte mal guten Rat :wink:
Beim fischen mit Nympfen sinkt mir immer die Schnurspitze mit ab.
Gibt es einen Trick, um die Schwimmfähigkeit zu erhöhen?
Klar, das liegt an den Riesenteilen, die du den Fischen auf den Kopf klopfst :lol:
Da hilft wohl nur ein Tischtennisball als Bissanzeiger :lol:
Nein im Ernst:
Der Tipp mit dem Einfetten der Schnurspitze funktioniert super. Ich nehm dazu einfach das Fliegenfett, das ich ohnehin bei mir habe.
WICHTIG: unbedingt VOR dem ersten Fischen einfetten, denn die Schnurspitze muss STAUBTROCKEN sein! Hast du einen Loop aus Netzgewebe, dann nicht auf diesen vergessen (gut einmassieren).

Verfasst: 12.10.2009, 13:32
von ROBBY
Hallo Dieter,

einfetten hilft vorübergehend. Am besten keine Geflechtschlaufen verwenden, sondern Nagelknoten oder anderen leichte Schlaufenverbindungen. Achte darauf, dass die Schnur im Schlaufenbereich nicht beschädigt ist und dann Wasser zieht.

Verwendest Du Bissanzeiger? Sie verbessern die Schwimmfähigkeit zusätzlich und erleichtern das Erkennen von Bissen selbst wenn die Schnurspitze leicht eingesunken ist.
Ich finde es sehr hilfreich, wenn die Bissanzeiger ca 20cm von der Schnurspitze entfernt auf das Vorfach geschoben werden. Dann schwimmen sie auch dann noch, wenn die Schnurspitze leicht eingesunken ist.

Versuch es einfach mal aus.

Gruß Robby

Verfasst: 12.10.2009, 22:37
von Spessart Räuber
@fischerhardl1

Hallo Bernhard,

ich befürchte, ich bin nicht in der Region. Im Moment habe kaum Zeit um Fischen zu gehen, geschweige denn, anderen "Lustbarkeiten" nachzugehen.

Kommt Zeit, kommt gut Ding. Der Tag wird kommen da tauche ich beim Stammtisch auf.

Cheers

Klemens

Verfasst: 12.10.2009, 22:39
von Spessart Räuber
Hallo,

Bißanzeiger funktionieren gut, stören lediglich etwas beim Werfen. Ich bevorzuge die Methode des Schnurfettens. Ich fische mit eher "leichten" Nymphen, da funktioniert das bestens. Beim Einsatz von "Tungstengranaten" ist der Bißanzeiger klar im Vorteil.

Cheers

Klemens

Verfasst: 13.10.2009, 14:04
von Dr.Do
Mal was aus dem Lehrbuch:
Jedenfalls ist eine dem Vorfach vorraus treibende Flugschnur zumal wenn sie über den Gewässergrund läuft ein tödlicher Fehler. Um dies zu vermeiden soll man eben ständig Kontakt zur Nymphe halten, also mit knapp gespannter Flugschnur und angehobener Rutenspitze so fischen,dass nie soviel flugschnur auf dem Wasser liegt, dass es zum Absinken derselben kommt. Man muss sich dann aber auch daran gewöhnen, dass nur jeweils kleinere Abschitte abgefischt werden können.
Befindet sich soviel Flugschnur auf dem Wasser, dass es zum Absinken kommt ist auch der Anhieb dadurch derart verzögert, dass man bei heiklen Gewässern regelmäßig als Schneider heimkommt.....

Verfasst: 13.10.2009, 15:55
von hdidi
@all:
Danke für die Tipps, ich werde reinigen und fetten... :wink:

@Kläuschen:
Mach das mal in einem Mühlschuß oder Ewerkauslauf.... :roll:

Ich werds aber beherzigen, oder nen Tischtennisball kaufen müssen :lol:

Merci nochmals :!:

Fast vergessen: Der Hinweis mit dem weichen Wasser ist sehr intressant, da der weisse Regen ein sehr weiches Wasser hat.

Verfasst: 14.10.2009, 00:47
von gespliesste
Kläuschen hat geschrieben:Mal was aus dem Lehrbuch:
Jedenfalls ist eine dem Vorfach vorraus treibende Flugschnur zumal wenn sie über den Gewässergrund läuft ein tödlicher Fehler. Um dies zu vermeiden soll man eben ständig Kontakt zur Nymphe halten, also mit knapp gespannter Flugschnur und angehobener Rutenspitze so fischen,dass nie soviel flugschnur auf dem Wasser liegt, dass es zum Absinken derselben kommt. Man muss sich dann aber auch daran gewöhnen, dass nur jeweils kleinere Abschitte abgefischt werden können.
Per Definition ist eine voraus treibende Flugschnur beim Nymphen weder tödlich, noch ein Fehler sondern nennt sich in kombination mit der richtigen Präsentation "dead drift" Nympphen. Man kann auch mit sehr sehr viel Flugschnur auf dem Wasser Kontakt zur Nymphe halten. Wobei sie dabei bis zur Spitze der Flugschnur nicht absinken sollte.

Ich denke du beschreibst eher das Czech Nymphing, das ist aber nur eine "relativ" neue Spezialform des Nymphens und wie du richtig schreibst kann man damit nur relativ kleine Abschnitte befischen.

LG,

Olaf

Verfasst: 14.10.2009, 10:43
von Dr.Do
Hallo Olaf,
gebe ich dir völlig recht. Die vorraustreibende Schnur ist kein Problem, sondern die Abgesunkene.
Das Nymphenfischen mit der erhobenen Rute am gestreckten Arm mit möglichst wenig Schnur auf dem Wasser ist eigentlich schon die klassische Methode.
Fürs Czech Nymphing gibts wahrscheinlich (?) keine allgemein gültige Definition, aber ein paar Elemente sind typisch, so zB steht der Angler tief im Wasser, vorzugsweise direkt am (stark durchströmten) vermuteten Standplatz, die Nymphe ist schwer bis extrem schwer und stellt typischerweise eine Köcherfliegenlarve dar und die Flugschnur befindet sich nicht oder kaum auf dem Wasser......
??????????
LG Kläuschen