Huchen - für den Kochtopf zu schade?

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robert h
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Huchen - für den Kochtopf zu schade?

Ungelesener Beitrag von robert h »

Hallo

Ist der Huchen für den Kochtopf zu schade? Je nach fischereilicher Weltanschauung kann man´s so und so sehen und alle möglichen Argumentationsketten aufstellen.

Dazu habe ich heute einen kleinen Zeitungsartikel gefunden:
http://www.ovb-online.de/news/landkreis ... 07,1087305

Nur so zum Nachdenken.

Grüsse
Robert
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Tristan
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Ungelesener Beitrag von Tristan »

Hallo,

Jaja, schon klar. Präparieren ist da viel besser! So kann man sich auch in 10 oder 15 Jahren noch darüber freuen was für schöne Fische es früher einmal gab... Nein im Ernst. Da würd' ich ihn lieber essen...

Gruss

TRistan
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo,

schöner Fisch für die Tiroler Ache!

1) Kochen und Präparieren sind kein Widerspruch - geht beides bei ein und demselben Fisch (wie auch fotografieren und releasen :wink:)
2) das Thema haben wir unlängst schon ausgiebig diskutiert, siehe

http://www.fliegenfischer-forum.de/flyf ... 7-s15.html

Lg,
clemens
robert h
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Ungelesener Beitrag von robert h »

Halllo,

ich wollte hier eigentlich nur eine kleine Geschichte einstellen, die ich ein Bisschen .... ja wie soll ich sagen: "schräg" finde. Ob der Huchen zum Essen zu schade ist war nur der Aufhänger.
Mich bewegt wie hier eine Geschichte erzählt wird: Da kämpft der Angler mit einem gewaltigen Fisch. Dann wird herausgestellt wie besonders und selten der Huchen ist. "Vom Aussterben bedroht". Dann der schöne Satz, dass der Fisch für den Kochtopf viel zu schade ist.
Ich hab`mir gedacht jetzt kommt, dass der wunderbare Fisch schonend in sein Element zurückgesetzt wurde. Statt dessen die schrille Wendung: Der Fisch wird ausgestopft!!! (Er ist nicht den schnöden Mampfern anheimgefallen).

Ob das Erzählte vom normalen, nichtfischenden Zeitungsleser als akzeptabel verbucht werden kann?

Grüsse
Robert
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Heinz
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Ungelesener Beitrag von Heinz »

Hallo,

vor einiger Zeit habe ich selbst einen Huchen gegessen - von einem Fischhändler angeliefert, offensichtlich ein Satzfisch. Hat ganz gut geschmeckt, so etwa wie ein Mittelding zwischen Steinbutt und Wolfsbarsch. Die Haut kann man nicht verzehren, ist so fest wie bei einer Quappe. Also recht gut-aber keineswegs d i e Sensation.

Grüsse
Heinz
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Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Moin zusammen,

wie Clemens schon sagt: nachdem der Präparator Kopf und Haut vom Fleisch getrennt hat, kann der Fisch präpariert und das Fleisch weiter verarbeitet werden - so what?

Aber ein Huchen von gerade mal 1,15 und 14,2 Kilo?

Ich dachte, der größte Salmonide der Welt kann nach 15 Jahren 1,50m und 50 Kilo schwer werden (Endmaße 1,70 und 70 Kilo?) aber beim heutigen starken Befischungsdruck sind auch schon 1,15m stolze Maße (obwohl sie im Vergleich eher einer ca. 44cm großen Bachforelle entsprechen).

Was anderes stört mich: „... einen vom Aussterben bedrohten Speisefisch, der normalerweise 80 bis 100 Zentimeter lang und fünf bis zehn Kilogramm schwer wird.“
Sind das nicht die Maße von Junghuchen in freier Wildbahn? Ich denke, der Autor hat sich hier an einer mit Mythen behafteten Tierart versucht, mit der sich eine tolle Schlagzeile und eine ebensolche Geschichte erzählen lässt. Hätte er mal besser in die gelben Seiten geguckt und mit jemandem gesprochen, der sich damit auskennt! Ich kenne jemanden, der hätte denen sofort einen Leserbrief geschrieben und gefragt, was denn der Präparator mit dem wertvollen Fleisch gemacht hätte. :roll:

By the way: Laut Gebhards Angaben liegt das Schonmaß für die größte Salmonidenart z.B. in Tirol bei 1m und dann sind Maße von 14,2 Kilo und 1,15m doch gesunder Durchschnitt. Ich erinnere mich gerade an ein Foto eines Huchen in einer österreichischen Zeitschrift für Teichwirtschaft. Der hing an einem Fußballtor mit dem Kopf an der Latte befestigt und der Schwanz reichte bis zum Boden. Der Fänger stand daneben - ein imposantes Bild.

Vielleicht kennt sich ja jemand mit den realen Daten dieser großen Fische aus? (nein, ich habe nicht "Jehova" gesagt!) :wink:
Nach Herbert Frei, "Wunderwelt unter Wasser", Augsburg 2000, S.19f. wird nach wie vor über das Lebensalter der Huchen gerätselt (20 oder 25 Jahre?). Fragen über Fragen.............

Gruß, Olaf
Zuletzt geändert von Olaf Kurth am 29.12.2007, 12:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Olaf,

die T.A. liegt in Bayern - das gesetzliche Schonmaß beträgt 75 cm (http://www.lfvbayern.de/gesetzlbestimmu ... derbayern/), die meisten Gewässer die ich kenne die einen Huchenbestand ausweisen legen es jedoch zwischen 80cm und 100cm um den Bestand zu erhalten oder auszubauen. Ich denke in Tirol ist das Schonmaß ähnlich begründet.

Der grösste Salmonide der Welt war m.A. nach der Königslachs, dann wurde viel über den Taimen als grössten Salmoniden der Welt geschrieben. Ist ja eigentlich wurscht denn der Huchen ist definitiv der grösste Salmonide der sich in Deutschland erwischen lässt.
Geht man davon aus, dass ein Salmonide nach 2 Jahren geschlechtsreif ist, so sollte auch ein Fisch mit 100cm bereits die Chancen gehabt haben zu laichen. Gleiches gilt für den Vergleich mit Deiner Bachforelle - wobei Du hierbei vergisst, dass für das Wachstum eines Fisches u.a. das Nahrungsangebot in dem jeweiligen Gewässer ausschlaggebend ist. Die T.A. ist nicht unbedingt mit einer grandiosen Fischdichte gesegnet. Es wird gesetzt und wieder rausgefischt und es gibt auch einige Äschen, aber Schneidertage sind an der Achen nicht selten. Von daher ist der Huchen für mich ein schon ausgewachsenes Exemplar, dass sicherlich einiges zum Forterhalt seiner Art beitragen konnte (sofern es nicht der letzte seiner Art war).

Wg. dem Lebensalter der Huchen: Ich kann mich an einen Artikel in der Fliegenfischen erinnern, muss so 2-3 Jahre her sein, da wurde geschrieben, dass in Österreicht (war es Insbruck?) Altermessungen an Bachforellen und Huchen vorgenommen wurden mittels der Auszählung von Jahresringen an den Wirbelsäulenknochen. Vielleicht hast Du ja ein "Archiv" auf das Du zurückgreifen kannst und wirst dort fündig.

LG

Markus
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Rattensack
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Ungelesener Beitrag von Rattensack »

Hallo Olaf,

unser Huchen wird bis etwa 20 Jahre alt, im Einzelfall auch mehr. Kapitale Exemplare um 130 cm können aber auch nur 10-15 Jahre alt sein. Das Alter kann anhand der Wirbel recht gut bestimmt werden, Wolfgang Hauer hat viele große Huchen untersucht (das ist in seinem empfehlenswerten Buch "Faszination Huchen" drin). Die größten historischen Belege kenn ich aus der Donau bei Tulln mit 60 kg.

Bücher, die sich mit dem Huchen beschäftigen, gibt's auch von Harsanyi (Der Huchen, Paul Parey), der sich mit bayerischen Huchengewässern intensiver auseinander setzt, aber nicht so aktuell ist. Oder von Holcik (The Eurasian Huchen, Hucho hucho, largest Salmon of the world).

Die mögliche Endgröße von Huchen hängt stark vom Gewässer ab. Die größten Huchen gab's ursprünglich wohl in der Donau mit ihren gigantischen Futterfischbeständen und relativ warmen sommerlichen Temperaturen.

Ich kenn die Tiroler Ache zu wenig, aber ich denke, der 115 cm Fisch dürfte schon ein sehr großes Exemplar sein (relativ alpiner, mittelgroßer Fluss?).
Für die kleine Pielach in Österreich wär der 115er Fisch hoch kapital, für Lech, Mur oder Drau wär er ein schöner "Durchschnitts-Maßiger".

Sibirische Taimen können übrigens weit älter werden, sie leben meist auch in harscheren Regionen, wo jedes Jahr nur wenige Monate Wachstum möglich sind. Belege kenn ich von 40 Jahre alten Exemplaren. Die schwersten bekannten Taimen wiegen ca. 100 kg.

Heute sind Taimen wie auch Huchen über 30 kg schon sehr selten - was einerseits daran liegt, dass Lebensraum und Futterangebot massiv zurück gegangen sind (v.a. Huchen), und andererseits an der Befischung, auf die vergleichsweise langsamwüchsigen Taimenbestände sehr sensibel reagieren.

Ohne die Hintergründe zu kennen, lässt sich kein Urteil abgeben, ob das Entnehmen des Fischs aus der Tiroler Ache OK ist oder eher abzulehenen - hängt schließlich auch mit dem lokalen Bestand zusammen. Was bringt's den bedrohten Huchenbeständen in Europa, wenn lokal ein so hoher Bestand ist, dass er sich durch Kannibalismus oder Abwandern von kleineren Fischen in ungeeignete Lebensräume reguliert?

Clemens

P.S. @ Maggov: der größte Königslachs wird von Behnke mit 57 kg angegeben. Gefolgt von Naymakush mit 46 kg. Find's aber ebenfalls zweitrangig, welche Art jetzt der Rekordhalter ist. Tolle Arten sind alle miteinander, wobei mein persönlicher Favourit der Huchen ist - schließlich lebt er sein ganzes Leben im Süßwasser und schafft es, hier derart groß zu werden.
Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Hallo Clemens,

danke für deine detaillierten Ausführungen - da bleiben kaum noch Fragen offen! :daumen

@Markus:
In unseren Breiten sind junge Huchen sehr schnellwüchsig und werden bereits nach 3-4 Jahren geschlechtsreif. Die asiatische Form des Huchens (hucho hucho taimen) ist tatsächlich der größte Salmonide der Welt.
Die Altersbestimmung anhand von Wirbelknochen und Schuppen mit dem Mikroskop habe ich nicht nur in der Schule (Biologie Leistungskurs) sondern auch in einem Lehrgang zum Fischereiberater gelernt. Das müsste theroretisch aber auch am FfPlugschabrbein* funktionieren.

Mein ganz privater größter Salmonide der Welt ist immer noch eine 74cm große Raini aus meinem damaligen Wildbach, die 1988 präpariert wurde und immer noch toll aussieht! 8)

Gruß, Olaf

* ist das richtig geschrieben? Hoffentlich werde ich jetzt nicht verklagt........ :roll: :wink:
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Ungelesener Beitrag von greypanther »

Hallo Olaf,
Olaf hat geschrieben:...Ich erinnere mich gerade an ein Foto eines Huchen in einer österreichischen Zeitschrift für Teichwirtschaft. Der hing an einem Fußballtor mit dem Kopf an der Latte befestigt und der Schwanz reichte bis zum Boden. Der Fänger stand daneben - ein imposantes Bild.
Donnerwetter! Dir ist sicher bewusst, dass ein Fußballtor 2,44 m hoch ist?
Den Huchen würde ich gerne einmal sehen!

Möchte mich wirklich nicht zum Oberlehrer aufschwingen, also verzeih bitte, wenn ich Dich korrigiere. Es heißt "das Pflugscharbein", weil die Form dieses Knochens an eine dreieckige Pflugschar erinnert.

Gruß
Klaus
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Olaf Kurth
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Moin Klaus,

meine Erinnerung an das Foto des Riesen-Huchens in der Zeitschrift ist fast 20 Jahre alt. Für mich sah es so aus, als ob er an einem Fußballtor befestigt war. Außerdem wollte man damals den genauen Fangort des Fisches nicht bekanntgeben, damit unter den Anglern kein "Fisch-Run" entstand. So war das.
Ironie an:
Zum "FfPlugschabrbein": Das wird nach der neuen Rechtschreibung tatsächlich mit "FfP" am Anfang geschrieben! (... quod erat demonstrandum)
Ironie aus!
Ohne Jux - wenn ich mich hier über alle (auch meine eigenen) Rechtschreibfehler oder Fehler im Satzbau aufregen müsste, hätte ich viel zu tun! Es gibt wichtigeres........

Gruß, Olaf
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Ungelesener Beitrag von greypanther »

Zum "FfPlugschabrbein": Das wird nach der neuen Rechtschreibung tatsächlich mit "FfP" am Anfang geschrieben! (... quod erat demonstrandum)
Bist Du Dir da ganz sicher?
Das wäre ja wohl der Gipfel der "Rechtschreib"-Reform. Liegt wohl an meinem fortgeschrittenen Alter, dass ich für derartigen Schwachsinn keinen Nerv mehr habe.

Also: es lebe die Reschtchreip-Revorm! :shock:

Aber, um auch noch eine on-topic Bemerkung zu machen: ich selbst würde bei einem so raren Fisch wie dem Huchen die Photographiermethode mit anschließendem Freilassen bevorzugen.

Grüße
Klaus
Gruß
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Ungelesener Beitrag von Olaf Kurth »

Hallo Klaus,

natürlich habe ich mich bei dem Fachbegriff für den langgestreckten Knochen der Schädelbasis verschrieben, das kann passieren. Deshalb habe ich in meiner nachträglichen Korrektur ja auch die "Ironie-Zeichen" eingesetzt.

Um so erstaunter und amüsanter finde ich, was daraus entstehen kann (bezieh das bitte nicht auf dich). :o :lol:

So, wie es derzeit aussieht, muss ich mich wohl doch wegen meines Rechtsschreibfehlers vor Gericht verantworten........ und dann folgen wahrscheinlich Monate der Kerkerhaft bei Wasser und Brot........... :smt012

Das ganze Kindertheater erinnert mich an eine köstliche Szene, die viele von uns kennen:

„Hoeren sie. Ich weiss nicht, was daran Blasphemie sein soll, wenn man nur
Jehova sagt.“
------ Ahhhhhh-----------
„Du machst alles nur noch schlimmer fuer dich, Elender.“
„NOCH schlimmer? Was kann denn noch schlimmer sein, hääää? Jehova! Jehova! Jehova!

Zu deiner on-topic Bemerkung: Je nach Gewässer und Huchen-Bestand hätte ich keine Bedenken, einen 14,2 Kilo Fisch sinnvoll zu verwerten - ob mit oder ohne Photo!

Gruß, Olaf
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Ungelesener Beitrag von greypanther »

Du bist aber vielleicht auch ein Schelm!

Was die kulinarischen Qualitäten des Huchen angeht, so kann ich leider nicht mitreden, da mein gesamtes bisheriges Flifi-Leben unter dem Stern der (Atlantik-)Lachse und Meerforellen gestanden hat. Deshalb hat sich mir bisher (leider) keine Möglichkeit zur Huchenfischerei und somit zum Sammeln eigener Erfahrung in dieser Hinsicht ergeben.

Weiter oben hat Heinz ja schon geäußert, dass der Huchen kulinarisch nicht der letzte Kracher sein soll. Stellt sich also die Frage, wie sinnvoll es ist, solch "wertvolle" (weil seltene) Fische zu verspeisen, wenn doch genügend leckere Alternativen, und sei es "nur" Freund Oncorhynchus aus Nordamerika, zur Verfügung stehen.

Gruß
Klaus
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Wildhuchen

Ungelesener Beitrag von Royal Coachman »

Hallo Freunde !

Also ein Wildhuchen ist eine Köstlichkeit, er wird quer geschnitten, wie ein Lachs!

freundlichst
Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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