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Eindrücke von heute Morgen
Verfasst: 15.08.2007, 16:43
von MichaelN
Hallo zusammen.
Ich war heute Morgen wieder mal mit Fliege und Co. an meinem Hausgewässerlein auf unsre Salmoniden unterwegs.
Dabei wollte ich euch ein paar Eindrücke von meinem Bach zukommen lassen.
So wie auf den Bildern zu sehen, gehts ganze 3 Kilometer ( Vereinsstrecke) geschlängelt durch durch die Landschaft.
Heute konnte ich nur eine kleine Bachforelle auf Red-Tag entlocken.
Nur das Werfen macht mir hier wirklich zu schaffen, wenn es auch langsam besser wird.
Eine Frage hab ich dann noch an euch: Wie bemerke ich schneller, wenn ich meine Goldkopf in die Kehrwassergumpen werfe, wenn ein Fisch beisst,wenn er nicht gerade voll attackiert?
Grüße, Michael
Verfasst: 15.08.2007, 16:50
von Marco Reisen
Hallo
Wie bemerke ich schneller, wenn ich meine Goldkopf in die Kehrwassergumpen werfe, wenn ein Fisch beisst,wenn er nicht gerade voll attackiert?
Am zupfen in der Schnur, da diese ja auf spannung ist, solltest du dies spüren.
Ansonnsten am stehenbleiben, oder wegziehen der Schnurspitze. Wenn Du ein Bissanzeiger Fischst, siehste es daran, sobald irgend etwas unregelmäßiges mit dem passiert ( Stehenbleiben, zu Seite ziehen , etc) Schlägste auf verdacht an.
Gruß Marco
Verfasst: 15.08.2007, 16:57
von MichaelN
Ok, also lieber einmal zu viel angeschlagen als zu wenig
Bei gleichmäßiger Strömung find ichs ja nicht so schwer, aber bei diesen Kehrwassern...
Grüße, Michael
Verfasst: 15.08.2007, 17:58
von Red Tag
Hallo!
Schöne Bilder - sehr idyllischer Bach.
Das man sich hier mit "Werfen" schwer tut, kann ich nachvollziehen - bei der Uferstruktur, dem Bewuchs und dem ganzen Treibgut...
Man muss das positiv sehen... jede Menge Unterstände.
Das die Red Tag

fängt..., wen wunderts? Sie gehört ja auch in jede Fliegen-Box.
Gruß Rob - der lieber Fischen als Arbeiten würde...
Verfasst: 15.08.2007, 18:50
von Frank.
Trout-Gizmo hat geschrieben:Ok, also lieber einmal zu viel angeschlagen als zu wenig
Ja, lieber Michael! Du wirst sehen, daß man mit der Zeit ein feines Gespür entwickelt. Und anfangs wirst du wohl erstaunt sein, wie oft ein Anschlag auf Verdacht sitzt. Wirklich, die kleinste Unregelmäßigkeit in der Drift der Schnur (oder des Bißanzeigers) mußt du beachten und quittieren.
Leider wird dabei manche Fliege in den Bäumen hinter dir landen ... Aber das passiert auch den Profis.
Gerade bei einem solchen Gewässer ist es übrigens ratsam, sich einen "Fliegenretter" zu basteln. Ich habe eine drei Meter lange Hundeleine aus Leder, an deren Ende ich ein kräftiges Blei und einen großen Drilling (ohne Widerhaken) befestigt habe. Damit zieht man notfalls eine Waschmaschine aus dem Wasser; auch kräftige Erlenzweige sind dieser Logistik nicht gewachsen.
Schöner Bach! Weiterhin viel Spaß wünscht
Dein Frank
Verfasst: 15.08.2007, 19:10
von MichaelN
Hallo.
Ja, ist sehr idyllisch, deshalb angle ich dort sehr gern.
Da gibts keine "Gaffer", da hat man seine Ruhe und auch schöne Fische, auch Kollege Eisvogel leistet einem oft Gesellschaft.
Frank, solch nen Retter werd ich mir wohl noch basteln.
Nachdem ich heut 3 Goldköfe versenkt hab
Grüße an alle, Michael
Verfasst: 15.08.2007, 20:07
von Frank.
Trout-Gizmo hat geschrieben:
Nachdem ich heut 3 Goldköfe versenkt hab
Dacht' ich mir's doch ... Als Anfänger habe ich an solchen Ufern auch eine Menge Lametta in die Bäume gehängt und die Wurzelstöcke dekoriert.
Herzlich, Frank