Gruss aus dem Erzgebirge
Verfasst: 25.04.2007, 12:00
Hallo, liebe FLIFI-Forumsgemeinde,
mitlesen tu ich ja schon ein paar Jahre, ab und zu jedoch gibt es mal ein Thema, bei dem ich gern mal mitdiskutieren würde.
Also, ich bin Jahrgang '62, zur Angelei kam ich 1973 während eines Bulgarienurlaubs am schwarzen Meer. Mit einer Art Heringsvorfach vom Steg aus Makrelen gefangen. Noch im Oktober des gleichen Jahres wurde ich dann Mitglied bei unserem örtlichen Angelverein, war später Leiter der
Jugendgruppe, aber die gibt es leider nicht mehr, so bin ich heute auch kein Vorstandsmitglied mehr.
Zum Fliegenfischen kam ich endgültig im Sommer 1982. Mein älterer Fischerfreund hatte mir aus dem Blank einer 2,40m Spinnrute ne Fliegengerte gebaut (war ja in der DDR Mangelware), dazu gabs eine Parallelschnur der Klasse 6, die im Aufbau einer Plastikwäscheleine glich.
An einem Juliabend hat dann dieser Freund einfach meine Spinnrute im Auto eingeschlossen und ich musste mit der Fliege...
Hinter mir stand eine Erle, vor mir ragte ein Grasbüschel aus der Mauer und darunter stieg eine beachtliche Bafo. Nach zwei Stunden war die Erle fast Laubfrei und das Grasbüschel so ausgedünnt, das meine Sedge die Wasseroberfläche berührte und der Fisch hat sie wohl aus Mitleid mit mir auch gleich genommen. Es war 'ne schöne 48er Bachforelle und mein Freund, mit dem ich noch heute zusammen fischen gehe hat sich mit mir gefreut.
Nur manchmal, wenn es den Forellen mangels Sauerstoff nicht zuzumuten ist ihnen nachzustellen, dann schmeiß ich noch heute eine Maiskette mit 'ner Futterbombe in irgendeinen Tümpel. Jede Art der Angelei hat ja irgendwie ihre Berechtigung.
Lutz ist übrigens mein richtiger Vorname.
Besonders sanke ich den Betreibern der Website, immer aktuell, informativ und neutral, weiter so.
m.f.g., Lutz
mitlesen tu ich ja schon ein paar Jahre, ab und zu jedoch gibt es mal ein Thema, bei dem ich gern mal mitdiskutieren würde.
Also, ich bin Jahrgang '62, zur Angelei kam ich 1973 während eines Bulgarienurlaubs am schwarzen Meer. Mit einer Art Heringsvorfach vom Steg aus Makrelen gefangen. Noch im Oktober des gleichen Jahres wurde ich dann Mitglied bei unserem örtlichen Angelverein, war später Leiter der
Jugendgruppe, aber die gibt es leider nicht mehr, so bin ich heute auch kein Vorstandsmitglied mehr.
Zum Fliegenfischen kam ich endgültig im Sommer 1982. Mein älterer Fischerfreund hatte mir aus dem Blank einer 2,40m Spinnrute ne Fliegengerte gebaut (war ja in der DDR Mangelware), dazu gabs eine Parallelschnur der Klasse 6, die im Aufbau einer Plastikwäscheleine glich.
An einem Juliabend hat dann dieser Freund einfach meine Spinnrute im Auto eingeschlossen und ich musste mit der Fliege...
Hinter mir stand eine Erle, vor mir ragte ein Grasbüschel aus der Mauer und darunter stieg eine beachtliche Bafo. Nach zwei Stunden war die Erle fast Laubfrei und das Grasbüschel so ausgedünnt, das meine Sedge die Wasseroberfläche berührte und der Fisch hat sie wohl aus Mitleid mit mir auch gleich genommen. Es war 'ne schöne 48er Bachforelle und mein Freund, mit dem ich noch heute zusammen fischen gehe hat sich mit mir gefreut.
Nur manchmal, wenn es den Forellen mangels Sauerstoff nicht zuzumuten ist ihnen nachzustellen, dann schmeiß ich noch heute eine Maiskette mit 'ner Futterbombe in irgendeinen Tümpel. Jede Art der Angelei hat ja irgendwie ihre Berechtigung.
Lutz ist übrigens mein richtiger Vorname.
Besonders sanke ich den Betreibern der Website, immer aktuell, informativ und neutral, weiter so.
m.f.g., Lutz