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Vorfachwahl beim Ultraleichtfischen

Verfasst: 07.03.2007, 12:00
von stalling-frank
Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich möchte dieses Jahr verstärkt mit meiner 1er Rute (trocken) fischen und dabei auch sehr feine Vorfächer verwenden (0,08 - 0,12).
Dazu meine Fragen:
Wie sehen Eure Vorfächer bei den superleichten Schnurklassen aus (Länge, Art, Fabrikat etc.)?
Kann man auch bei solch feinen Vorfächern noch einen Pitzenbauer-Ring verwenden (evtl. ultraleichte Ausführung)?
Verwendet Ihr zwischen Ring und Fliege Fluorocarbon, um die Scheuchwirkung der Vorfachspitze zu minimieren?
Für Eure Antworten vielen Dank im voraus.

TL

Frank


PS: Ganz wichtig: Ich möchte keine Diskussion über das Ultraleichtfischen entfachen, sondern nur vernünftige Antworten zur Vorfachwahl. [-o<

Verfasst: 07.03.2007, 12:39
von Matthias M.
Hallo Frank,

kleiner Schnurklasse 2 würde ich keinen Loop mehr verwenden.
Das Vorfach wird mittels eines Nadelknotens mit der mit der Flugschnur verbunden.
Als Vorfächer würde ich ausschließlich konisch gezogene bzw. geknotete verwenden.
Auf einen Pitzenbauer-Ring würde ich gänzlich verzichten und das Vorfach mittels Blutknoten mit der Vorfachspitze verbinden.
die Vorfachlänge würde ich von der Rutenlänge und des weiteren von deinem werferischen Können abhängig machen.

Ich verwende an einer 5,6ft 2er Gespließten ein etwa 9ft langes Vorfach, was sich von etwa 0,35mm auf 0,14 bzw. 0,12mm in der Vorfachspitze verjungt.
Dünnere Vorfachspitzen verwende ich nur in den allerseltensten Fällen.
Egal was man verwendet sollte man nie außer Acht lassen, das die Kreatur an aller oberster Stelle steht. :wink:

Vorfächer gibt es viele gute. Als Vorfachspitze verwende ich das alte Stroft
"Super" sehr gerne.

Gruß Matthias

Verfasst: 07.03.2007, 13:16
von Maggov
Hallo Frank,

ich verstehe nicht zwingend warum eine leichtere Schnurklasse automatisch ein dünneres Vorfach bedeutet. Unabhängig davon würde ich bei diesen Vorfachstärken ein Shock Tippet in Erwägung ziehen (z.B. Power gum) damit der Zug auf das Vorfach nicht abruppt erfolgen kann (auch eine 1-er Rute hat zumindest im unteren Teil eine gewisse Trägheit bei der federung).

Als Material fände ich das Frog Hair ganz spannend, da dieses sehr dehnungsfähig und weich ist.

Viele Grüsse

Markus

Verfasst: 07.03.2007, 17:01
von BLU
Hallo Frank,
Ich verwende Fluorocarbon nur zum Nympffischen, aber nicht fuer die
Trockenfliege. (FC ist nur unsichtbar, wenn vollsteandig in Wasser
eingetaucht, aber nicht in der Grenzflaeche und es ist steifer)
Ich wuerde auch einen Nadelknoten (der am besten mit Klebstoff ueberzogen ist, um scharfe Kanten zu vermeiden) empfehlen, da bei den leichteren Ruten (welche meist auch kuerzer sind (<8ft)) der Vorfach bis in die Rutenringe zurueckgezogen wird. Ich wuerde Dir auch raten, mit laengeren Vorfaechern ca.12ft zu experimentieren bevor man zu extrem feinen Vorfaecher geht.
Ich bevorzuge Rio Vorfaecher.

Gruss,
Bernhard