Lachse Einhandrute
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- Simon B.
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Lachse Einhandrute
Hallo,
ich hab mal eine generelle Frage, warum fischen fast alle, wenn sie auf Lachs gehen mit einer Zweihandrute? Als geübter Einhandwerfer werfe ich doch die gleiche Distanz, wie einer mit der Zweihand.
Gibt es hierfür andere Gründe als vielleicht den Komfort?
Viele Grüße
Simon
ich hab mal eine generelle Frage, warum fischen fast alle, wenn sie auf Lachs gehen mit einer Zweihandrute? Als geübter Einhandwerfer werfe ich doch die gleiche Distanz, wie einer mit der Zweihand.
Gibt es hierfür andere Gründe als vielleicht den Komfort?
Viele Grüße
Simon
Re: Lachse Einhandrute
das musst du erst unter Beweis stellen!sb-canerods hat geschrieben:Hallo,
Als geübter Einhandwerfer werfe ich doch die gleiche Distanz, wie einer mit der Zweihand.
Gibt es hierfür andere Gründe als vielleicht den Komfort?
Viele Grüße
Simon
man muss einfach reden, und kompliziert denken - nicht umgekehrt
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Meiermann
Mit einer Zweihand läßt es sich über einen langen Zeitraum angenehmer fischen und gerade das Werfen von Rollwurf und Unterhandcast ist damit erheblich entspannter, mal ganz davon abgesehen das du sicherlich mit der Einhand keine 30 Meter unter der Hand wirfst und sich die Schnur einfach auf diese Entfernung mit einer Zweihand besser kontrollieren läßt, hinzu kommt noch das du im Drill den Fisch etwas besser führen kannst.
Gruß,
Meiermann
Gruß,
Meiermann
- Simon B.
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Die 30m waren nur so als maximum gedacht, normalerweise benötigt man im Schnitt 15-20m, dachte ich. Natürlich werfe ich keine 30m mit Rollwurf oder Underhandroland k hat geschrieben:und die 30 meter wirft du so einfach per Rollwurf bzw. Unterhand...respekt!
Also geht es doch nur um das entspanntere Werfen und eine bessere Kontrolle des Fisches im Drill.
Gruß
Simon
-
WST
- Volker Furrer
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Hallo,
das Fischen mit der Zweihand auf Lachs (und teilweise auch an Rhein und Main auf Rapfen) hat neben den werferischen Gründen auch den Vorteil das man durch die längere Rute die Fliege besser führen kann (Menden der Schnur usw).
Daneben ermöglich eine Zweihandrute auch eine bessere Führung des Fisches.
Unabhängig davon gibt es natürlich auch Gewässer an denen, aufgrund fehlender Gewässerbreite, eine Zweihandrute nicht nötig ist.
das Fischen mit der Zweihand auf Lachs (und teilweise auch an Rhein und Main auf Rapfen) hat neben den werferischen Gründen auch den Vorteil das man durch die längere Rute die Fliege besser führen kann (Menden der Schnur usw).
Daneben ermöglich eine Zweihandrute auch eine bessere Führung des Fisches.
Unabhängig davon gibt es natürlich auch Gewässer an denen, aufgrund fehlender Gewässerbreite, eine Zweihandrute nicht nötig ist.
Petri Heil
Volker
Volker
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strongbow
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Wichtigster Vorteil: Weniger Leerwürfe
Ich glaube der größte Vorteil von 2-Hand-Ruten ist hier noch nicht erwähnt.
Für die gleiche Wurfweite braucht es deutlich weniger Aufwand in Form von Leerwürfen (beim Speycasten gibt`s grds. überhaupt keine Leerwürfe).
Vorteile:
1. Potentielle Besucher der Räucherkammer werden nicht durch Schattenreflexe der Schnur (oder im schlimmsten Fall: ein auf das Wasser klatschendes Vorfach) irritiert und bleiben viel kooperationsbereiter,
2. Das Risiko, sich eine Tubenfliege als Piercing durch das Ohrläppchen oder die Hand zu ziehen, wird angenehm reduziert,
3. Die Fliege ist mit einem Schwupp wieder da wo sie hingehört und fischt: Im Wasser. In der Luft gibt es keine Lachse. Jedenfalls keine, die beißen.
Ich glaube dagegen gern, dass ein guter Werfer mit entsprechender Ausrüstung (richtig schnelle 9er oder 9,6er, optimierter Schußkopf, Runningline sauber abgelegt) vielleicht sogar noch ein paar Meter weiter werfen kann als mit einer 2-Hand.
Nur ist das aufwendig, anstrengend, die Kontrolle der Leine ist um einiges schlechter und ansonsten: siehe oben!!
Strongbow
P.S.: Geht eh nix über lange Ruten - so lang wie möglich, so kurz wie nötig, sage ich nur. Dieser ganze Kurzrutendummfug ist doch von ein paar halbschlauen Ideologen verbreitet worden
Habe ich aber an anderer Stelle schon mal niedergeschrieben und Wiederholungen nerven..
Für die gleiche Wurfweite braucht es deutlich weniger Aufwand in Form von Leerwürfen (beim Speycasten gibt`s grds. überhaupt keine Leerwürfe).
Vorteile:
1. Potentielle Besucher der Räucherkammer werden nicht durch Schattenreflexe der Schnur (oder im schlimmsten Fall: ein auf das Wasser klatschendes Vorfach) irritiert und bleiben viel kooperationsbereiter,
2. Das Risiko, sich eine Tubenfliege als Piercing durch das Ohrläppchen oder die Hand zu ziehen, wird angenehm reduziert,
3. Die Fliege ist mit einem Schwupp wieder da wo sie hingehört und fischt: Im Wasser. In der Luft gibt es keine Lachse. Jedenfalls keine, die beißen.
Ich glaube dagegen gern, dass ein guter Werfer mit entsprechender Ausrüstung (richtig schnelle 9er oder 9,6er, optimierter Schußkopf, Runningline sauber abgelegt) vielleicht sogar noch ein paar Meter weiter werfen kann als mit einer 2-Hand.
Nur ist das aufwendig, anstrengend, die Kontrolle der Leine ist um einiges schlechter und ansonsten: siehe oben!!
Strongbow
P.S.: Geht eh nix über lange Ruten - so lang wie möglich, so kurz wie nötig, sage ich nur. Dieser ganze Kurzrutendummfug ist doch von ein paar halbschlauen Ideologen verbreitet worden
"All I want from life is an unfair advantage" W.C. Fields






