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2Handfischen Rapfen - was mache ich falsch???

Verfasst: 15.10.2006, 09:42
von mefohunter
Moin!
Folgendes:
Ich fische seit kurzem auch mit der 2Hand. Habe eine 9er 13Zoll und fische damit mit Floatingschusskopf im Rhein. Habe mir ein paar Popper gebaut, die anständig Lärm machen.
Ich stehe auf einer Kiesbank im Wasser, die gut überströmt ist. Ich bringe die SChnur fast quer zur STrömung, leicht stromabwärts aus und lasse sie dann stromab treiben. Dadurch entsteht ein Schnurbauch, der den Popper noch schneller furchen lässt. Wenn er stromab angekommen ist bzw. sich das Tempo verlangsamt, dann strippe ich ihn schnell ein, bis der Schusskopf am Spitzenring angekommen ist und dann das gleiche von vorn.
Hatte gestern 6 Bisse vom "Hinterherschlürfen" bis hin zu Exposionen, ein Fisch ist komplett aus dem Wasser in den Popper geknallt - Wahnsinn. Der war weit über 50cm!
Aber: ich konnte keinen der Fische haken, obwohl der Haken scharf ist.
Die Fische beissen in jeder Phase des Fischens, d.h. sowohl beim Driften lassen als auch beim Einstrippen (wo die Schnur auf jeden FAll stramm ist und ich schnell anschlagen kann).
ich dachte immer, dass die sich selbst haken...Habe daher zunächst nicht angeschlagen, als das nicht klappte dann aber mit Anhieb - klappte auch nicht...
Was meint Ihr - was mache ich falsch???

Re: 2Handfischen Rapfen - was mache ich falsch???

Verfasst: 15.10.2006, 18:07
von AndreasSH
Moin !

Habe im letzten Jahr mit der gleichen Technik (jedoch Einhandrute und flachlaufender Streamer) einige schöne Rapfen bis 72cm gefangen, und hatte eigentlich wenig Fehlbisse.
mefohunter hat geschrieben:Die Fische beissen in jeder Phase des Fischens, d.h. sowohl beim Driften lassen als auch beim Einstrippen (wo die Schnur auf jeden FAll stramm ist und ich schnell anschlagen kann).
Das könnte das Problem sein...
Wenn die Schnur zu stramm ist, reissen sich die Fische beim Wenden nach der Attacke die Fliege wieder aus dem Maul. Vielleicht die Rute etwas höher halten und einen Schnurbauch als "Puffer" durchhängen lassen, falls es bei dem Strömungsdruck möglich ist...

Gruß, Andreas

Verfasst: 15.10.2006, 19:27
von bebo
Hallo kann es sein das der Haken zu sehr "eingebunden" ist ?oder mal Drillinge nehmen.

Verfasst: 15.10.2006, 19:43
von mefohunter
hey ihr beiden.
erstmal vielen dank für die tipps. das mit dem schnurbogen ist nicht schlecht werde ich nochmal überprüfen. also so ähnlich wie beim laxfischen.
der haken steht eigentlich komplett frei.
meine theorie war, dass die den köder zt verfehlt haben weil sie so draufgeknallt sind und die vorsichtigeren es kurz vorher geschnallt haben und nicht richtig zugepackt haben.
einhand ist auch ne interessante idee - da bin ich auch sicherer...aber eigentlich wollt ich ja 2hand üben.
vielleicht habt ihr ja noch mehr ideen - bin immer dankbar.
grüße
daniel

Verfasst: 15.10.2006, 19:56
von Christian Früh
Hallo,

die Rapfen die ich in der Donau und an der Elbe gefangen habe, wurden alle von mir mit einem Streamer der Hakengröße 2 gefangen - ich weiss nicht welche Hakengröße Du bevorzugst?

Gruss

Christian

Verfasst: 15.10.2006, 19:59
von mefohunter
sind auch 2er oder 4er...

Verfasst: 16.10.2006, 23:37
von Hartmut
Hallo,

letzte Woche konnte ich beim Streamerfischen am Rhein die Rapfen beobachten. Wenn die Fische von unten nach dem Streamer aufgestiegen sind saß der Haken perfekt. Bei der Jagd auf den dreggenden Streamer verfehlten die stürmischen Fische den Köder und die vorsichtigen Hinterherschwimmer drehten exakt hinter dem Steamer ab.
Ich fischte mit einer Rute 9ft #8, Schnur WF-8-F und 2m Vorfach.
Das nächste mal möchte ich es mit einer Sinktipp probieren, von Terry oder von Scientific Anglers mit 300gr und ca. 6,4ips.
Wenn ich es dieses Jahr noch schaffe schreibe ich einen kleinen Erfolgsbericht ;-)
TL
Hartmut

Verfasst: 17.10.2006, 07:46
von mefohunter
Na das hört sich doch gut an, so ähnlich war das bei mir auch - halt nur mit 2Hand. Bin gespannt auf Deinen Bericht :wink: