Grosse Fische - kleine Fische
Verfasst: 27.09.2006, 09:18
Hallo zusammen,
ich habe in den letzten Jahren eine Erfahrung gemacht, die sich immer wiederholt und wollte mal eure Meinung dazu wissen. Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht oder habt eine Erklärung.
Mein Hausgewässer ist ein Voralpenfluss, Breite von 5 bis 10m, noch sehr unberührt im oberen Teil, will heissen, das Bachbett ist teilweise hundert und mehr Meter breit und der Bach mäandert dort frei, nach jedem grossen Regen ist der Bachlauf auch anders. Im unteren Teil ist er dann teilweise begradigt und auch hart verbaut. Der Bach mündet in einen grösseren Fluss, vergleichbar zBsp der Gmundner Traun. Eine freie Wanderung der Fische ist über den ganzen Bachlauf gewährleistet, da es keine Wehre gibt. Der Fluss, in den der Bach mündet hat aber ein total gestörtes Abflussregime mit starkem Schwall und Sunk, da weiter oberhalb ein Stausee ist.
Der Fischbestand ist meines Erachtens im beschriebenen Bach gut, zumindest für unsere Verhältnisse.
Meine Erfahrungen sind nun folgende: ich fische hauptsächlich mit der Nymphe. Früh im Jahr und dann va auch wieder im September (die Schonzeit beginnt am 1. Oktober) fange ich "grosse" Fische, im Sommer, insbesondere bei Niedrigwasser habe ich meistens nur kleine Forellen, dafür "massenweise".
Ich habe darauf eine Antwort gesucht, und bin zu keinem eindeutigen Schluss gekommen. Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist eine Wanderung der Fische im Zusammenhang mit dem Laichgeschäft, will heissen, die grösseren Fische halten sich die meiste Zeit im Fluss auf, im Frühjahr denke ich sind die letzten grösseren Fische noch im Bach bevor sie dann mit sinkendem Wasserstand und wärmeren Temperaturen in den Fluss abwandern, im Herbst sind es schon wieder die ersten Aufsteiger. Die Fische die ich fange sind alle auch in Top-Kondition.
Was meint ihr dazu?
Gruss
Gaudenz
ich habe in den letzten Jahren eine Erfahrung gemacht, die sich immer wiederholt und wollte mal eure Meinung dazu wissen. Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen gemacht oder habt eine Erklärung.
Mein Hausgewässer ist ein Voralpenfluss, Breite von 5 bis 10m, noch sehr unberührt im oberen Teil, will heissen, das Bachbett ist teilweise hundert und mehr Meter breit und der Bach mäandert dort frei, nach jedem grossen Regen ist der Bachlauf auch anders. Im unteren Teil ist er dann teilweise begradigt und auch hart verbaut. Der Bach mündet in einen grösseren Fluss, vergleichbar zBsp der Gmundner Traun. Eine freie Wanderung der Fische ist über den ganzen Bachlauf gewährleistet, da es keine Wehre gibt. Der Fluss, in den der Bach mündet hat aber ein total gestörtes Abflussregime mit starkem Schwall und Sunk, da weiter oberhalb ein Stausee ist.
Der Fischbestand ist meines Erachtens im beschriebenen Bach gut, zumindest für unsere Verhältnisse.
Meine Erfahrungen sind nun folgende: ich fische hauptsächlich mit der Nymphe. Früh im Jahr und dann va auch wieder im September (die Schonzeit beginnt am 1. Oktober) fange ich "grosse" Fische, im Sommer, insbesondere bei Niedrigwasser habe ich meistens nur kleine Forellen, dafür "massenweise".
Ich habe darauf eine Antwort gesucht, und bin zu keinem eindeutigen Schluss gekommen. Das einzige was ich mir vorstellen kann, ist eine Wanderung der Fische im Zusammenhang mit dem Laichgeschäft, will heissen, die grösseren Fische halten sich die meiste Zeit im Fluss auf, im Frühjahr denke ich sind die letzten grösseren Fische noch im Bach bevor sie dann mit sinkendem Wasserstand und wärmeren Temperaturen in den Fluss abwandern, im Herbst sind es schon wieder die ersten Aufsteiger. Die Fische die ich fange sind alle auch in Top-Kondition.
Was meint ihr dazu?
Gruss
Gaudenz