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Cortland Sylk Line

Verfasst: 19.06.2006, 18:23
von hares ear
Hallo Zusammen,
ich habe mir für eine gespliesste Rute eine schwimmende Sylk Line gekauft und habe den Eindruck, dass die in turbulentem Wasser schlecht schwimmt. Wie sind Eure Erfahrungen?
TL
Florian

Verfasst: 19.06.2006, 20:04
von Matthias M.
Hallo Florian,

ich fische seit etwa einem halben Jahr mit der Sylkline und habe sie unter anderem auch in kleineren Gebirgsbächen gefischt.

Bis jetzt sind mir deine oben geschilderten Eindrücke zumindest nicht bewusst aufgefallen.

Es ist jedoch sehr gut möglich, dass das der Fall ist da die Sylkline im Verhältnis zu anderen Schnüren zumindest optisch dünner ausfällt.

Gruß Matthias

Verfasst: 22.06.2006, 12:52
von johnnybegoode
Hallo,

die Sylkline fische ich als WF Version und kann (auch im Vergleich mit anderen Schnüren) nicht feststellen, dass die Leine schlecht schwimmt.

Das gesamte Schnurprofil ist dünner aufgebaut (weniger Volumen auf der Rolle).

An der Sylk schätze ich besonders, dass sie so fein und zielgenau präsentiert.

Meine Schnur habe ich Anfang 2005 gekauft und bin sehr zufrieden. Für die feine Trockenfliegenfischerei kenne ich keine bessere Schnur.

Viele Grüße

johnnybegoode

Verfasst: 22.06.2006, 13:44
von Matthias M.
Hallo,

ich habe die Silkline als WF und auch als DT-Version. Beide Schnüre haben sehr gute Präsentations- und Ablegeeigenschaften und eignen sich sehr gut für die leichte Trockenfischerei.
Des Weiteren besitzt diese Schnur meiner Meinung nach eine hohe Langlebigkeit.

Nachteilig ist mir in den letzten Wochen aufgefallen, dass diese Schnur sehr wärmeanfällig ist, d.h. bei höherer Aussentemperatur wird sie sehr weich und klebt regelrecht in den Ringen. Dies ist auch der Grund, warum ich mir diese Schnur wahrscheinlich nicht noch mal zulegen werde.

Es gibt noch andere Fliegenschnüre wie z.B. die Quiet Taper von Sage die für das gleiche Aufgabenfeld ausgelegt wurde, jedoch bei fast allen Temperaturen hervoragende Wurfergebnisse liefert.

Gruß Matthias

Verfasst: 22.06.2006, 15:20
von Frank.
Für was für eine Rutenklasse denn, lieber Florian, und für welche Rute? Ich habe selbst mit meinen Gespließten sehr lange experimentieren müssen, bis ich eine geeignete Schnur fand. Bei den Schwimmeigenschaften hatte ich allerdings keine Probleme (auch nicht mit der Silk) - beim Werfen sah die Sache etwas anders aus (nicht so sehr bei DT, aber bei WF).

TL - Dein Frank

Verfasst: 22.06.2006, 21:42
von hares ear
Hallo Frank,
eine 5er DT an einer gespliessten Partridge gleicher Klasse,
TL
Florian

Verfasst: 23.06.2006, 11:05
von Frank.
Leider habe ich mit dieser Rute keine Erfahrung, lieber Florian! Bei den sehr alten Ruten, die ich fische, kommt der Klassenabgleich mit den modernen Schnüren oft nicht ganz hin - an einer 5er fische ich zum Beispiel eine 6er DT, weil das gute Stück einfach ein bißchen mehr Gewicht braucht. Meine 6/7er P&M wirft mit einer kurzkeuligen WF weltmeisterlich, mit einer langen Keule ist's schon fast jammervoll. Aber die Ruten haben eben zwischen 40 und 50 Jahren auf dem Buckel.
Das hilft Dir wohl kaum weiter - sorry, daß ich vom eigentlichen Thema abgewichen bin.

TL - Dein Frank

Verfasst: 23.06.2006, 13:29
von hares ear
Hallo Frank
mach nichts, das Rütchen bereitet mir viel Spass. Ein Freund von mir hat sie gebraucht, aber ungefischt angeboten. Ich konnte mich dann nicht entschliessen sie zu kaufen, bis es meiner Frau zuviel wurde und sie mir die Rute zum Valentinstag geschenkt hat.
Ich fische die Rute nur bei schönem Wetter mit einem Weidenkorb in dessen Aufsatztasche ein Wheatly Dose mit den Fliegen, die Friedemann hier http://www.fliegenfischer-forum.de/monspez7.html beschrieben hat, einem Messer, einem Bandmass, einer kleinen Arterienklemme, einem Döschen Entenbürzelfett und einer Spule Vorfachmaterial passen. Ein Kescher und ich bin komplett. Die Schnurklassenangabe passt bei der Partridge übrigens,
TL
Florian