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Ist Fliegenfischen ein Hobby oder ist alles nur Elitär ?

Verfasst: 04.03.2006, 12:21
von hildegard
Hallo Ihr Fliegenwickler und Leinenschmeißer

ich möchte euch Fragen und zum betrachten anregen ob es sich
in unseren Hobby,das Hobby was nur aus der Leidenschaft entsprang
langsam aber gewiss versinkt in einer Trauer und Schmach.:suprise:
z.B. der Egoismus der an unseren Gewässern herscht ich der Beste,ich
der am meisten fängt,ich der Anfängern belächelt und keinen guten Rat
auf Lager hat usw.usw.
dann noch einen drauf Zeitschriften die Keine Wahrheit schreiben immer von
neuen Erfindungen berichten Reise Berichte die mehr als 2500,-€ kosten für 7 Tage usw.usw. jetzt noch solche Veranstaltungen die auf Schlössern statt finden mit Kaminfeuer "Erlebniswelt Fliegenfischen 2006" :rolleyes: wo keine
neuen Binde-Talente vorkommen immer nur die selben die aber auch mit unter sehr gut sind keine Fragen, aber ich Frage mich wo bleibt der Nachwuchs wo :confused: dann noch FFFE Instraktor
confused:
Ich bitte Euch um eine Faire Auseinandersetzung mit diesem Thema
;) also ich warte auf euere Nachricht TGL Denis:suprise:

Verfasst: 04.03.2006, 13:03
von el-forello
Hallo Denis,
ich würde dir empfehlen deine Einstellung zum Fliegenfischen gründlich zu überdenken. Denn wer alles nur negativ sieht, wird auch an einem so schönen Hobby nichts positives finden können.
Wenn man sich auch noch denn Illusionen hingibt, daß man die "echten" Fliegenfischer nur auf irgendwelchen Schlössern und sündhaft teuren Elitärreisen trifft, hat man ein nicht zu verkennendes Problem.
Solltest du einmal einen Ältern Kollegen am Wasser treffen, und sprichst ihn dann auch ohne deine Vorbehalte an,wirst du sicher eine angenehme Antwort oder HIlfe bekommen. Wenn sich dein Interesse, dann noch über teure Reisekataloge hinaus auch an der Gewässerpflege erfreuen kann, hast du die Möglichkeit die Personen zu treffen die du bisher ach so vermißt.

Gruß
El - Forello

Verfasst: 04.03.2006, 15:08
von dreampike
Hallo Denis,

ich verstehe ja, dass bei manchem Fliegenfischer angesichts der langen schonzeit- und witterungsbedingten "Stallpflicht" die Nerven langsam blank liegen. Den Sinn deines Postings verstehe ich allerdings nicht so ganz, das ging mir auch bei deinen anderen 2 Beiträgen so (das Einhalten zumindest rudimentärer Grammatikregeln wäre echt verständnisfördernd!).
Irgendwie scheinst du dich (als Anfänger?) darüber zu beschweren, dass du von Erfahreren keine Antworten bekommst. Das wundert mich ein wenig, weil ich von Dir zumindest hier im Forum keine einzige Frage finde, die zeigt, dass du dich ernsthaft mit dem Fliegenfischen beschäftigst. Aber ich finde hunderte oder tausende von Beiträgen, in denen erfahrene Fliegenfischer andere an ihrem Erfahrungsschatz teilhaben lassen. Wenn du jetzt konkret schlechte Erfahrungen mit wem oder was auch immer gemacht hast, dann äussere dich doch bitte im Detail und nicht so pauschalierend!
Im Übrigen ist Fliegenfischen elitär und ich geniesse es!!!!
Wolfgang

Verfasst: 04.03.2006, 15:37
von emka
ich versteh weder frage noch thema.....


c&df
mk

Verfasst: 04.03.2006, 16:20
von Olli D
Hallo,
ich denke es ist wie in jeder Sportart oder in jedem Hobby oder bei allem was der Mensch so anstellen kann, das erleben eines solchen ist immer sehr unterschiedlich und jeder muß auf seine Weise damit glücklich werden.
Toleranz ist auch in unserem "Hobby" sehr wichtig. Wer teure Reisen machen will, aus welchem Grund auch immer, wer an seinem kleinen Bach vor der Türe sein Leben lang glücklich ist, bitte.
Jeder wird für sich einen Weg finden das Fliegenfischen in seinem Leben unter zu bringen.
Das zu pauschalisieren, wäre falsch, ist aber natürlich am einfachsten.
Puffanler sind Säufer, Karpfenangler Spinner, Fliegenfischer Bonzen und alle zusammen Tierquäler.
Ich selber fische und treffe mich oft mit gleichgesinnten, die mit keinem Tipp hinterm Berg halten , schon mal mit ner Rute und Material aushelfen, mir das Werfen und das Binden beigebracht haben.
Fleigenfischen ist eine der schönsten Dinge die es gibt ( wie vieles andere auch).


Olli

Verfasst: 04.03.2006, 17:55
von Tom Doll
Hallo,
@Denis
Ich kann deine Meinung nicht nachvollziehen.
Im Forum findet man Reisen, welche man mit wenig Geld durchführen kann (Slowakei, Kroatien..) und natürlich auch extrem teure.
Ich denke da ist eine Menge Frust dabei.
Es kommt natürlich auch drauf an, wie man sich selbst darstellt, bzw. auftritt. Wenn Du schon so neagtiv ans fischen ran gehst warum gehst Du überhaupt?

Gruß

Tom

Re: Ist Fliegenfischen ein Hobby oder ist alles nur Elitär ?

Verfasst: 04.03.2006, 19:49
von t.z.
..

Verfasst: 04.03.2006, 22:12
von Royal Coachman
Hallo Denis !

Was hast Du gegen so eine Fliegenfischer-Veranstaltung?

Wenn Du Dir die letzten Messen angeschaut hast, dann kann das nicht das Ambiente sein, in dem man schönes und wertiges Fliegenfischergerät präsentieren sollte, z.B. war inSalzburg keine einzige Gespließte ausgestellt!

Solche Sachen gehören aber auch dazu, nicht nur das Schnäppchen um 25 Euro präsentiert in Kescherwäldern und Spinnrutengängen!


freundlichst
Royal Coachman

Verfasst: 05.03.2006, 11:44
von hildegard
Hallo Ihr Lieben

ich bedanke mich bei euch allen für die Antworten, :)

aber zu diesem Thema ist zu sagen das es nicht hier um meine Person geht

sondern um das Hobby und die es ausüben also um alle keine persönliche Figuren zu meiner Person ist folgendes zu sagen Gewässerpflege mache ich fast

jeden Tag habe in Sachsen-Anhalt ein Bach mit Pflegeeinteilung z.b. Sicherung der Bachforelle,Schonstrecke,Fliegenfischerstrecken und und und

dabei habe ich Angler erwischt die, die Schilder von Roten Strecken entfernt haben um an die dicken zu kommen :confused: leider

dann Fische ich schon länger mit der Fliege und versuche jeden zu helfen
der irgend welche Fragen hat oder Probleme
dann tu ich auch noch etwas Binden naja ,nein ich meine zu diesem Thema
nur für die Zukunft wird es sehr von Geld abhängig werden immer mehr naja

und ich sage ja nur das WIR ANGLER ja selber nicht einig sind obwohl WIR
ja alle im selben Boot sitzen oder
:confused:

also bis bald Denis

Verfasst: 05.03.2006, 15:32
von Tom Doll
Hallo Denis,

Ich verstehe das Ganze immer noch nicht ganz. Zum Einen sagst Du:

-- Gewässerpflege mache ich fast

jeden Tag habe in Sachsen-Anhalt ein Bach mit Pflegeeinteilung z.b. Sicherung der Bachforelle,Schonstrecke,Fliegenfischerstrecken und und und --

Ich finde es ist toll, daß Du Dich so engagierst

-- dabei habe ich Angler erwischt die, die Schilder von Roten Strecken entfernt haben um an die dicken zu kommen leider --

Solche Idioten gibt es auch überall -->raus aus dem Verein und Fertig, mehr kannst da nicht machen


-- nein ich meine zu diesem Thema
nur für die Zukunft wird es sehr von Geld abhängig werden immer mehr naja --

Jetzt verstehe ich den Zusammenhang nicht mehr. Es gibt für jedes Hobby teure und günstige Sachen , das ist auch normal. z.B. 100€ für eine Tageskarte sind auch mir zuviel, genauso wie 16€ für ein Vereinsfliegenwasser an der deutschen Traun, das von Kochtopfangler leergefegt wurde.

Bei Deinen Beiträgen kann man leider den Faden nicht erkennen. Wenn Du mehrere Themen ansprechen willst mußt Du sie auch erkennbar trennen

Gruß

Thomas

Verfasst: 05.03.2006, 16:03
von todde
Moin!

Entspann dich einfach und geh deinen eigenen Weg.

Die einen fahren Polo, die anderen Porsche. Ist halt Geschmackssache (mal abgesehen vom Portemonnaie...)

Ich kenne zum Glück keinen elitären ANGELFISCHER mit der FLIEGE.

Es gibt halt viele Leute, die ihrem persönlichen Profil stets skeptisch gegenüberstehen (Profilneurose) und sich mit Statusgehabe dabei besser fühlen.

Hab Mitleid mit diesen Menschen und steh ihnen bei, wenn du sie triffst :D


gruß
todde

PS: Übrigens. Heut morgen war ich mal wieder an der Küste. Diesmal nur als Spaziergänger. Ich sah einen Fliegenfischer, der bei minus 4 °C sein Glück versuchte und mit einem Porsche Carrera angereist war. Sicherlich auch nur ein Mensch ...

Verfasst: 06.03.2006, 13:26
von Makenshi
Hallo Denis,

zumindest was das Thema Geld angeht, muss ich dir widersprechen. Fliegenfischen ist nicht wirklich was elitäres, es hat nur den Ruf, weil viele denken, dass man mit der Fliege nur Forellen fangen kann. Es gibt auch gute Ausrüstung für wenig Geld und ich habe in einschlägigen Magazinen auch schon viele Berichte über günstige Gewässer in Deutschland oder günstige Reisen gelesen.
Was jetzt den Nachwuchs angeht, muss ich auf einen anderen Thread verweisen, der dieses Thema schon sehr ausführlich behandelt.
Zuletzt muss ich dann noch sagen, dass ich diesen Egoismus, den du da ansprichst selbst noch nie beobachtet habe.
Ich denke auch, du solltest einmal konkret schreiben welche Erfahrungen du wo gemacht hast und aufhören, alle Fliegenfischer in einen Topf zu werfen. Wie Todde schon gesagt hat, gibt es solche Leute zwar, sind aber eher die Ausnahme.

Viele Grüße,
Tristan

Verfasst: 07.03.2006, 13:35
von pehers
Servus!

Ein bisschen mehr Elite Gedanken würde unserer Gesellschaft in vielen Bereichen gut tun - und ich meine dabei nicht das Geld!

Wenn Fliegenfischer den Anspruch auf elitäres will heißen ethisches und waidgerechtes Verhalten mehr hochhalten würden, wäre vieles einfacher! (Bestimmungen an Gewässern, Ehrlichkeit bei Entnahme und Besatz...)

Das geht in weiten Bereichen ab, denn oft wird nur mit der Fliege gefischt, weil andere Methoden untersagt sind und das Fliegenfischen als Einschränkung begriffen!

Hier ein bisschen mehr Elite Empfinden bei Fliegenfischern aus Überzeugung (wie ich sie hier im Forum vermute, um das gleich klarzustellen) wäre mE nicht schlecht! Der Begriff Elite muß nicht unbedingt schon per se etwas Negatives sein. Gleichmacherei um jeden Preis ist abzulehnen! Es gilt wie immer der Grundsatz: Gleiches ist gleich, Ungleiches ungleich zu behandeln!

Beste Grüße,
Hans

Verfasst: 07.03.2006, 14:46
von felix181
@hildegard
Ganz kann ich Deiner Ausdrucksweise in grammatikalischer Hinsicht leider nicht folgen, aber die Dinge die ich verstanden habe, versuche ich so gut wie möglich zu beantworten:

Ich nehme an, dass Du "elitär" mit "viel Geld" verbindest. Wenn Du das meinst, ist Fliegenfischen ganz sicher ein Hobby und nichts elitäres (monitärer Sinn). Ich habe jahrelang mit sehr viel Freude Big Game Angeln betrieben. Das ist um Welten teurer als Fliegenfischen und trotzdem hab ich mich nie als einer gesehen, der etwas Elitäres ausübt. Das mag allerdings auch daran gelegen haben, dass mein Boot in Italien liegt und dort sehr viele Angler diesem Hobby nachgehen - vom reichen Firmeninhaber bis zum LKW-Fahrer. Ganz im Gegenteil: Ich finde, dass Angeln eher vermeintliche Grenzen reduziert, als dass diese aufgebaut werden. So gesehen ist Fliegenfischen jedenfalls keinesfalls elitär im finanziellen Sinn.

Laut Wikipedia versteht man unter "Elite" folgendes:
Unter „Elite“ (lat.: Auswahl) versteht man die Zusammenfassung überdurchschnittlich qualifizierter Personen („Funktionseliten“) oder die herrschenden bzw. einflussreichen Kreise („Machteliten“) in einer Gesellschaft.

Auch bei dieser Definition kann ich keine Elite der FliFi erkennen, da man das Erlernen des Fliegenfischens zwar vornehmen muss, aber das gilt z.B.: für´s Big Game Angeln genauso wie für´s Karpfenangeln. Naja - und Machteliten fallen ja aus meiner Sicht sowieso flach beim Angeln... :D

Ich glaube, Du solltest Dich nicht zu sehr an Äusserlichkeiten stossen, da heute doch schon fast jeder "Event" in einem Schloss stattfinden kann. Da lädt ja nicht der Herr Graf seine aristokratischen Freunde ein, sondern meist vermietet der Betreiber ein Schloss viel günstiger als es die tausenden Messehallen tun. Wenn ich´s mir aussuchen kann, gehe ich allein aus optischen Gründen auch lieber zu einer Veranstaltung auf ein schönes Schloss, als in eine Messehalle.

P.S.: Sicher gibt es auch einige ganz wenige, die sich selbst beim FliFi als eine "Elite" im finanziellen Sinn ansehen, aber andererseits gibt´s die überall und wenn die dadurch etwaige Minderwertigkeitskomplexe kompensieren können, ist das doch auch gut. Dann ist FliFi in diesen Ausnahmefällen eben eine Therapie...;)

Elite?

Verfasst: 09.03.2006, 00:00
von palakona
Hallo!
Hat doch nix mit der Wahl des Veranstaltungsortes zu tun. Was spricht denn dagegen, daß Robert Stroh eine möglichst attraktive "Umgebung" haben möchte?
Soll er hinter`s Gleisdreieck einladen?
Grüße Wolfhard