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Zweihand, gibt es eine für alle Fälle, wie lang muß sie sein
Verfasst: 15.12.2005, 21:43
von Olli D
Hallo,
es soll nicht nur um die Länge gehen, sondern auch Schnurklasse und vieleicht auch die Marke.
Wie lang und welche Schnurklasse muß eine universelle Zweihand haben, gibt es die überhaupt, braucht man mehrere.
Was habt ihr für Erfahrungen mit welchen Ruten, usw.
Olli
Verfasst: 16.12.2005, 08:34
von Ingo Dege
Hallo Olli,
als "Universal-Länge" wird gerne eine 14-Fuß genommen. Meistens haben diese Ruten die Klasse 9-10 ( SK-Gewicht: 31 - 34 Gramm ). Damit bist Du in vielen Situationen gut gerüstet. Gehst Du dann regelmäßig mit der Zweihand los, werden wohl noch andere Längen/Klassen dazu kommen.
Welche Rute gut ist, hängt von Dir und Deinen Vorlieben ab.
Derzeit ein Renner ist die LPXe von Guide-Line. Nicht schlecht ist die EDP von Scierra und die 3Zone von Vision. Aber: Probewerfen ist angesagt!!
Verfasst: 16.12.2005, 08:42
von Nico (Berlin)
Hallo, Olli!
Ich würde sagen, dass eine 9er für die meisten Belange ausreicht. Damit bist Du am Grilsefluss nicht völlig "übertackelt" und kannst auch mal einen großen Lachs/ Mefo parieren. Als Länge würde ich zw. 12,6 und 14ft vorschlagen. Schau mal hier:
http://fliegenfischer-forum.de/echo2zwe.htm Wenn Du nur Gelegentlich Lachsangeln gehst, reicht eine Rute völlig.
Grundsätzlich kann man Ruten mit traditioneller (Spey) und skandinavischer Aktion (Underhand-Cast) unterscheiden. Mir liegen die mit skandinavischer Aktion mehr. Die sind meist mittelschnell bis schnell und einigermaßen straff, um mit Schussköpfen zu werfen. Die traditionellen Ruten werden mehr mit Speylines oder DT-Schnüren geworfen.
Besten Gruß
Nico
Verfasst: 16.12.2005, 14:59
von Huchenhunter
Hey Olli,
kann mich der Meinung der Kollegen nur anschließen. Ich hab mir heuer für meinen Schwedentrip eine 14 Fuß Blue Line Klasse 9-10 von Loop zugelegt und bin mit dieser Rute sehr zufrieden. Hab mit dem Stück auf Lachs in Schweden und MeFos in Norwegen gefischt und war von der Vielseitigkeit begeistert. Vom mittleren Waldfluß bis zum großen Lachsfluß, mit dieser Rute hast du überall gute Karten. Abraten kann ich dir nur von den vorgefertigten Schußköpfen, die haben bei mir nich richtig zur Rute gepaßt. Hab mir danach einige zum Selberzuschneiden besorgt und bin mit dem Ergebnis total zufrieden.
Jetzt im Winter fische ich die Rute auch auf Huchen, ein Genuß im Vergleich zum Einhandfischen.
Petri aus Österreich
Verfasst: 16.12.2005, 16:39
von Wilfried Kaser
Hallo Olli,
berücksichtige noch , ob du mit dem Flugzeug unterwegs bist, dann wäre sicher eine 4-teilige ( Traveller -Rute ) Rute interessant. Diese sind heute in sehr guter Ausführung erhältlich.
Gruß Willi
Verfasst: 17.12.2005, 09:34
von Ingo Dege
Hallo Willi,
die Teilung würde ich beim Kauf eher vernachlässigen, da die Ruten eh nicht mit ins Handgepäck dürfen. Hinzu kommt, dass viele noch eine Spinnrute einpacken und so muss das Ganze in ein Transportrohr und seperat aufgegeben werden. Zudem haben 4-teilige Ruten eher dass Problem, "kopflastig" zu wirken.
Verfasst: 17.12.2005, 10:08
von Nico (Berlin)
Hi!
Ich finde, vierteilige Ruten lassen sich besser transportieren, sie passen quer in die meisten Autos. Das macht das Reisen mit mehreren Ruten echt angenehmer.
Ich glaube, eine zusätzliche Steckverbindung macht sich gewichtsmäßig nur marginal bemerkbar. Ich habe auch schon dreiteilige Ruten in der Hand gehabt, die extrem kopflastig wirkten. Glaube, das kommt insgesamt auch den Blank usw. an.
Besten Gruß
Nico
http://www.flyfishers-delight.de
Verfasst: 17.12.2005, 15:00
von Noellgen, H
Hallo Leute,
die vierteiligen Ruten können auch nicht ins Handgepäck, das ist klar.
sie können aber ins normale Reisegepack, die Dreiteiler kommen ins
Sperrgepäck. Das ist zusätzlicher Aufwand und eine zusätzliche Verlust-
quelle.
Tight lines,
Heiner