Hallo zusammen,
mich würde mal interessieren, wer sich die Arbeit macht „sein“ Gewässer
in Bezug auf Nahrungsaufkommen, Standplätze etc. zu erforschen und dieses schriftlich in Karten oder anderen Systemen
festhält. Mein besonderes Interesse gilt dabei dem System, da ich so etwas
vorhabe und mir nur über den Weg noch nicht im Klaren bin.
Gruß Thomas
Gewässerkunde
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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maan
Moin,
ich führe in den meisten Fällen eine kombinierte Gewässeruntersuchung ( Chemie & Biologie ) durch. Dies erfolgt immer an den gleichen Stellen, um eine gewisse Aussagekraft zu erhalten. Festgehalten werden die Ergebnisse in einer Excell-Tabelle. Bei der Biologie sind das folgende Daten: vorkommende Arten ( Bestimmung so genau wie möglich ), ca. Anzahl / m², ungefähre Durchschnittsgröße.
Die von L. angesprochene DIN-Norm ist die 38410, ist allerdings für "Hobby" etwas aufwendig, die Methode/Berechnung nach Baur ist etwas einfacher, u.a. gut beschrieben in " Limnologische Grundlagen der biologischen und chemischen Gewässeruntersuchung ", herausgegeben vom Landessportfischerverband Niedersachsen.
ich führe in den meisten Fällen eine kombinierte Gewässeruntersuchung ( Chemie & Biologie ) durch. Dies erfolgt immer an den gleichen Stellen, um eine gewisse Aussagekraft zu erhalten. Festgehalten werden die Ergebnisse in einer Excell-Tabelle. Bei der Biologie sind das folgende Daten: vorkommende Arten ( Bestimmung so genau wie möglich ), ca. Anzahl / m², ungefähre Durchschnittsgröße.
Die von L. angesprochene DIN-Norm ist die 38410, ist allerdings für "Hobby" etwas aufwendig, die Methode/Berechnung nach Baur ist etwas einfacher, u.a. gut beschrieben in " Limnologische Grundlagen der biologischen und chemischen Gewässeruntersuchung ", herausgegeben vom Landessportfischerverband Niedersachsen.
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Äschenjäger
- Beiträge: 374
- Registriert: 28.09.2006, 15:12
- Wohnort: Innsbruck Tirol
Hallo Zusammen,
da gibt es eine schnellere und auch serh gute Mehtode das festzustellen,
du sucht eine 15 Min. lang nach allen lebewessen die du im Wasser findest z. B Steinfligen, Sprock etc. etc.
Anhand dieser Lebewesen kanst du dann auswerten wie gut dein Gewässer ist.
Frag mal in deinem Verein nach ob sie socl eine Tafel um auswerten haben und gf.bekommen kanst.
Gruß Marius
da gibt es eine schnellere und auch serh gute Mehtode das festzustellen,
du sucht eine 15 Min. lang nach allen lebewessen die du im Wasser findest z. B Steinfligen, Sprock etc. etc.
Anhand dieser Lebewesen kanst du dann auswerten wie gut dein Gewässer ist.
Frag mal in deinem Verein nach ob sie socl eine Tafel um auswerten haben und gf.bekommen kanst.
Gruß Marius
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thomas t.
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Graylinglover
Hallo Thomas,
den allgemeingültigen Bewertungsschlüssel der Strukturgüte für kleine und mittlere Gewässer der LAWA findest Du dort (lawa.de Schlagwortsuche) für 23 EURO zu bestellen.
Empfehlen möchte ich allen Interessierten ansonsten ein sehr schönes Heft der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V., "Ökologische Bewertung von Fließgewässern" Schriftenreihe der VDG Band 64 über die Internetseite anzufordern vdg-online.de (Preis ist Peanuts).
Ansonsten ist das Kartieren von Stand- und Laichplätzen nach Augenschein gar nicht so einfach, da man sich bezüglich der Wassertiefe, Strömungsgeschwindigkeit und der Sedimentzusammensetzung oft verhaut. Kies ist schliesslich nicht immer gleich Kies und ob ein Substrat 1. wirklich angenommen wird und 2. zur Reproduktion taugt kann man meisst nur durch den Nachweis von Jungfischen tätigen. Will sagen, POTENTIELLE, Stand-, Futter und Laichplätze sind gut zu kartieren und man kann so gut die potentielle Qualität verschiedener Strecken vergleichen. Den endgültigen Beweis liefert dann die Fischarten- und Alterklassenzusammensetzung.
Beste Grüße
Robert
den allgemeingültigen Bewertungsschlüssel der Strukturgüte für kleine und mittlere Gewässer der LAWA findest Du dort (lawa.de Schlagwortsuche) für 23 EURO zu bestellen.
Empfehlen möchte ich allen Interessierten ansonsten ein sehr schönes Heft der Vereinigung Deutscher Gewässerschutz e.V., "Ökologische Bewertung von Fließgewässern" Schriftenreihe der VDG Band 64 über die Internetseite anzufordern vdg-online.de (Preis ist Peanuts).
Ansonsten ist das Kartieren von Stand- und Laichplätzen nach Augenschein gar nicht so einfach, da man sich bezüglich der Wassertiefe, Strömungsgeschwindigkeit und der Sedimentzusammensetzung oft verhaut. Kies ist schliesslich nicht immer gleich Kies und ob ein Substrat 1. wirklich angenommen wird und 2. zur Reproduktion taugt kann man meisst nur durch den Nachweis von Jungfischen tätigen. Will sagen, POTENTIELLE, Stand-, Futter und Laichplätze sind gut zu kartieren und man kann so gut die potentielle Qualität verschiedener Strecken vergleichen. Den endgültigen Beweis liefert dann die Fischarten- und Alterklassenzusammensetzung.
Beste Grüße
Robert
Vielleicht ist dies noch hilfreich:
http://www.umwelt.org/robin-wood/german ... rguete.htm
Gruß, Andreas
http://www.umwelt.org/robin-wood/german ... rguete.htm
Gruß, Andreas
Angeln wird nur von solchen Menschen als langweilig empfunden, die damit nichts anderes verbinden als Fische zu fangen...






