:verlegen: vielleicht hat ja ein Poster hier nicht zu Unrecht vom wiederkäuen ausgelutschter Tehmen gesprochen?
:yes: ich möchte hier einmal (nicht nur für Bayern) feststellen dürfen, daß
* die Gewässergüte flächendeckend besser geworden ist,
* die Geässerstrukturen erfasst & Defizite erkannt, Gewässerentwicklungskonzepte und -Pflegepläne erstellt wurden.
* Mit der Umsetzung wurde vielerorten schon (erfolgreich) begonnen.
Was wir Fischer dazu beitragen können und unverzüglich tun müssen:
wir müssen uns 'organisationsunabhängig' aber in flußgebietsbezogenen (das entspricht den neuen Strukturen der Wasserwirtschaft) Aktionsgemeinschaften zusammenfinden und uns aktiv wirksam einbringen!
Das könnte die Renaisance der traditionellen Fischereigenossenschaften sein, wenn sie nicht im alten Trott weiterwurschteln, denn dann hätten sie ihre Existenzberechtigung zugungsten junger vitalerer Aktionsbündnisse "pro Aqua" verspielt!
Wir müssen uns dafür einsetzen, daß die verfügbaren, zunehmend knapper werdenden Mittel mit Sachverstand und Augenmaß so (gewässer-)effizient wie nur möglich eingesetzt werden. Wir müssen Prioritäten setzen und Lösungsansätze aufzeigen, Verzögerungen vermeiden helfen, Innovative Methoden fördern und Fehler/Rückfälle verhindern!
Damit werden wir noch Jahrzehnte ausgelastet sein!
Paralell gilt es die einheimischen Fischbestände zu schützen und erhalten, sie wo und wie auch immer vor 'ökologischen Sündenfällen' und 'genetischer Umweltverschmutzung' zu bewähren. Dazu bedarf es einer umfassenden Neuorientierung bei den Hegezielen (ist säen & ernten in freien Gewässern "ökologisch" oder nur ökonomisch?) und einer Revolution in der Besatzpraxis (z. B. nur noch kontrolliertern, von Wildfischen abstammenden, naturnah aufgezogenen Besatz aus 'zertifizierten' Satzfischzuchtanlagen!) und bei der Befischungsausübung und -intensität (Catch & Release, Zwischenschonmaße, usw.)
Es gibt viel zu tun; zerreden wir's nicht, warten wir nicht ab, packen wir's an!






