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Soft-Tungsten oder Klemmblei??
Verfasst: 05.07.2005, 20:07
von Turus
Hi,
was benutzt ihr eigentlich wenn ihr euer Vorfach beschweren müßt?? Das Soft-Tungsten ist ja leider ne ziemlich teure Angelegenheit, und Klemmblei ist nicht gerade prima fürs Vorfach. Hält das überhaupt am Vorfach wenn man mal richtig Gas gibt?? Wenn ja, welches Soft-Tungsten benutzt ihr?? Was haltet ihr von dem Loon deep soft weight???
Schon mal Dank vorab für eure Antworten.......
Gruß und TL
der Turus
Verfasst: 05.07.2005, 20:25
von Jens2001
Klemblei!!! habe zwar auch Softungsten in meiner Weste aber Klemblei ist besser........
Verfasst: 05.07.2005, 20:29
von Turus
Hi Jens,
magst du das mal begründen??
Gruß
der Turus
Verfasst: 05.07.2005, 23:21
von Rolf Renell
...ebenso klemmblei,einfacher und schneller an -und abmontierbar,wenn Temp. nicht stimmt ist Softtungsteen etc. zu zäh,Klemmmethode nicht ans Vorfach unbedingt sondern an Restmonofilstück nach Hakenanbinden.Gibt einige möglichkeiten da ,sind z.Teil auch schon hier behandelt worden ,müssten im Archiv zu finden sein,vielleicht stehts ja noch drin ,
beste Grüsse,Rolf
Verfasst: 05.07.2005, 23:38
von Turus
Danke Rolf, hab bevor ich den thread hier aufgemacht hab geschaut aber nix gefunden, zumindest bis seite 24
Was sollte man denn bei Soft-Tungsten noch beachten??
Gruß
der Turus
Verfasst: 06.07.2005, 09:21
von Rolf Renell
Hi Turus,ist länger her ,nicht speziell zu Soft.T. aber zu Beschwerungen beim Nymphen allgemein.Grundsätzlich ist es ok ,die meisten halten gut und lassen sich einigermassen entfernen ,mich stört die z.T. sehr zähe fast nicht lös- und formbare Konsistenz ,und ewig in der warmen Tasche tragen oder ähnl. mag ich nicht,blei bietet viele Varianten wenn es denn gebraucht werden muss,
beste Grüsse,Rolf
Verfasst: 06.07.2005, 11:03
von Harald aus LEV
Hallo Turus,
wenn überhaupt, dann Klemmblei, weil am einfachsten zu handhaben.
Ich hatte auch noch ein paar geschlitzte Klemmbleioliven von 1 Gramm Gewicht aus den 70er Jahren, welche mittels einem kleinen Stift auf der Schnur arretiert werden. Die waren optimal. Leider ist der Vorrat aufgebraucht und jetzt gibt es die wohl nicht mehr. Habe jedenfalls keinen Händler gefunden, der mir welche besorgen konnte. Minimalgewicht heute 3 Gramm. Schade.
Gruß Harald
Verfasst: 06.07.2005, 18:19
von Gerry
Hallo Turus,
auch ich verwende Klemmblei, es sollte aber weich sein um es wieder problemlos entfernen zu können, sollte man mal schnell auf Trockenfliege umsteigen wollen. Die Variante mit dem Restmonofilstück praktiziere ich auch ab und zu.
Gruß Gerry
Verfasst: 06.07.2005, 21:38
von Mario Malarczuk
Hallo
Auch ich benutze Klemmbleie. Wichtig ist hierbei allerdings, dass man bei Verwendung von viel Gewicht nicht ein großes, sondern mehrere kleine Schrote verwendet (auf 1m oder mehr verteilt hinter der Fliege). Im Wurf schlägt das Vorfach dann nicht so stark und es sinkt auf seiner gesamten Länge und nicht auf dem vordersten Teil. Dies empfinde ich als angenehmer zu fischen und fange so sehr gut.
Gruß Mario
http://www.marios-fliegendose.de
Verfasst: 06.07.2005, 22:41
von Jens2001
@ Fliegendose ich nehme prinzipiell nur ein Schrot sei denn, es reicht immer noch nicht.... werfe mit der Beschwerung aber eben auch ganz anders.... viel runder und langsamer...... wenn ich noch mehr Gewicht brauchte verwende ich prinzipiell ne Sinktip das ist eh besser....... oder wenigstens nen Polyleader.......
Gruß Jens
Verfasst: 06.07.2005, 22:45
von Jens2001
@ Turus
viel billiger..... schneller und flexibler in der Anwendung (darauf achten weiches Bleischrot zu kauben, dann passiert auch der Schnur nix) und es klebt nix an den Fingern..... diese ganzen Pasten, die im kalten Wasser fest werden egal ob Bißanzeiger oder Softtungsten mag ich nciht so, da sie an den Fingern kleben........ dann noch nen Grund versuche mal Softtungsten an einem richtig warmen Tag im Hochsommer, wenn Du am Wasser mal nen bißchen läufst und das Zeug das du angebabt hast nciht ständig im Wasser gekühlt wird...... bist Du nur noch am nachkneten...... wie gesagt, ich habe es ausprobiert und finde es sch... einzige vernünftige Anwendung Gewässer an denen Blei verboten ist.....
Gruß Jens
Verfasst: 07.07.2005, 08:44
von fluefiske
Hallo !
Ich benutze auch nur 1 weiches Bleischrot.Da dieses aber die Angewohnheit hat,sich beim Werfen auf Distanz vom Vorfach zu verabschieden,greife ich zu diesem Trick.Nach andrücken,oft nur mit den Fingern,lege ich noch einen Halbschlag um das Blei,so wird es zusätzlich fixiert.Die Tragkraft wird dabei nicht geschwächt,da die Schlaufe den ø des Schrotes hat.Das Entfernen geht auch einfach,da sich die Schlaufe nicht zuziehen kann.
Gruß Erich
Verfasst: 07.07.2005, 11:50
von Turus
Hi,
danke euch für eure vielen Antworten. Das wundert mich schon, dass hier niemand das Soft-Tungsten einsetzt. Das einzig positive daran scheint wohl wirklich der Umweltaspekt zu sein. Ich habs mir trotzdem mal bestellt, da wo es nicht so teuer ist

.....und vielleicht taugt es ja zum Fliegenbinden??
Gruß
der Turus
Verfasst: 07.07.2005, 12:14
von Jens2001
@ Turus
zum Fliegenbinden kannst das Zeug getrost vergessen....... denn es ist bei Zimmertemperatur weich wie Pudding!
nun und es ist ja nicht unbrauchbar.......
aber das gute alte Bleischrot ist eben einfach praktischer....
LG Jens
Verfasst: 08.07.2005, 00:21
von Turus
@ jens,
war ja auch nur so eine idee.
In den USA ist ja das ganze Zeug von Loon recht gefragt. Benutzt jemand von euch etwas von dieser Firma??? Das Aquel soll das meistverkaufte Fliegenfett sein, und die UV Produkte lesen sich auch sehr gut.
Gruß
der Turus