Hier geht es um wichtige Belange wie Naturschutz, sinnvolle Gewässer-Bewirtschaftung, schonender Umgang mit Umwelt und Kreatur, Ärgernisse (Schlagthemen) wie Klein-Wasserkraft & Kormoran und Rechtliches.
Was willst Du auch darüber aufregen...
****** Geschichte, aber so lange die Regelung mit den Double-Hull-Tankers noch nicht greift, passiert soetwas eben.
Du hast natürlich recht, habe einen Artikel im Netz überflogen, in dem von einem Tanker die Rede war...
Absoluter Schwachsinn - Ist ein Bulk-Carrier... Deshalb hinkt der von vielen gerade bemühte Vergleich mit der "Exxon Valdez" auch gewaltig.
was dort ausläuft ist nur der Treibstoff - bei über 1.000.000 l. Sprit in den Tanks, kann man kurz nach dem Ablegen aber schon von einer Ölkatastrophe sprechen.
Bevor man sich über das Treiben des Schiffes aufs hohe Ross setzt, das Seegebiet ist schwierig und die USCG nicht gerade ein Amateurverein. Es gibt auf hoher See Sachen, die sind unvermeidlich solange wir ein auf globalen Transport angewiesenes Wirtschaftssysten verfolgen. Sages oder Bambus schwimmen auch nicht von selber über den Teich.
TL
Florian
Über das steuerunfähig will ich mich ja nicht beschwehren - denke mich erinnern zu können, dass es so lange gedauert hat bis auch ein Notruf abgesetzt wurde!?
Hallo Stekus,
lies bitte die CNN Stelle mal: http://www.cnn.com/2004/US/12/12/alaska.oilspill/
Bevor man in US amerikanischen Gewässern eine komplette Crew verliert, riskieren die SAR Kräfte Kopf und Kragen. Die Wetterbedingungen sind dort zeitweilig so, daß Du tagelang nicht fliegen kannst.
Ich bin im Sommer in dem Seegebiet gewesen, es ist ein weiter Weg von den wenigen Rettungsstationen biszu den Unfallstellen. Bereits im Sommer fällt reichlich Flugverkehr wegen des Wetters aus.
Der Unfall ist sicher bedauerlich, auch wegen der getöteten Seeleute, aber nicht jeder Unfallauf See ist vermeidbar,
TL
Florian
Nur mal so neben bei, für alle diejenigen, die in diesem Bezug die EXXON VALDEZ erwähnen. Hab gerade einen Bericht über die tatsächlich ausgetretene Menge Öl gelesen. Man schätzt diese auf etwa 320.000 Gallonen, was nicht einmal 3 % der, bei dem damaligen Tankerunglück freigesetzten Menge von 11 Mio. Gallonen entspricht.
Btw. das Schiff ist weder 13 Tage manövrierunfähig gewesen, noch hat die Rettungsaktion so lange gedauert. Der erste, Schlepper traf sogar schon drei Stunden nach dem ersten Hilferuf am Unglücksort ein.