Das Warten hat ein Ende
Verfasst: 04.05.2004, 17:20
Es dämmerte gerade als ich mich auf den Weg machte. Am Wasser herrschte noch Ruhe. Nach einer Weile fingen die ersten Vögel ihr Morgenkonzert an. Ein Eisvogel machte sich auf den Flug zu seiner Frühstücksquelle.
Mit einem leisen Platschen machte sich der Goldkopf samt Anhang auf, die tieferen Schichten des Wassers zu ergründen. Doch auch nach vielen Tauchversuchen hatte er noch keinen Liebhaber gefunden.
An der nächsten Flussbiegung bei einem tiefen Kolk über dem ein dicker Ast hing schickte ich eine Köcherfliegenimitation auf die Reise ins Ungewisse. Nach mehreren Versuchen- plötzlich energischer Widerstand und ein dunkles Etwas schießt aus dem Wasser und landet mit einem lauten Platsch wieder im angestammten Element. Auf einmal hängt die Schnur durch, doch nach schnellem Einspulen bekomme ich wieder Kontakt zu dem Fisch und kann ihn ans eigene Ufer führen. Schnell den Kescher aus dem Rucksack und schon gehört er mir. Ein Fisch wie aus dem Bilderbuch, dunkel gefärbt mit riesigen roten Tupfen und einem makellosen Körper. Ein wahrlich würdiger Saisonbeginn nach all den dunklen trüben Monaten der fischlosen Entbehrung. Noch ein deftiges Frühstück am Wasser mit heißem Kaffee und duftendem Gebäck. Noch eine Weile lasse ich die Umgebung auf mich einwirken, dann mache ich mich wieder auf den weg nach Hause. Denn ein Tag der so schön angefangen sollte man auch so in Erinnerung behalten, sagte mein Großvater und schloss sein Fischertagebuch.
Mit einem leisen Platschen machte sich der Goldkopf samt Anhang auf, die tieferen Schichten des Wassers zu ergründen. Doch auch nach vielen Tauchversuchen hatte er noch keinen Liebhaber gefunden.
An der nächsten Flussbiegung bei einem tiefen Kolk über dem ein dicker Ast hing schickte ich eine Köcherfliegenimitation auf die Reise ins Ungewisse. Nach mehreren Versuchen- plötzlich energischer Widerstand und ein dunkles Etwas schießt aus dem Wasser und landet mit einem lauten Platsch wieder im angestammten Element. Auf einmal hängt die Schnur durch, doch nach schnellem Einspulen bekomme ich wieder Kontakt zu dem Fisch und kann ihn ans eigene Ufer führen. Schnell den Kescher aus dem Rucksack und schon gehört er mir. Ein Fisch wie aus dem Bilderbuch, dunkel gefärbt mit riesigen roten Tupfen und einem makellosen Körper. Ein wahrlich würdiger Saisonbeginn nach all den dunklen trüben Monaten der fischlosen Entbehrung. Noch ein deftiges Frühstück am Wasser mit heißem Kaffee und duftendem Gebäck. Noch eine Weile lasse ich die Umgebung auf mich einwirken, dann mache ich mich wieder auf den weg nach Hause. Denn ein Tag der so schön angefangen sollte man auch so in Erinnerung behalten, sagte mein Großvater und schloss sein Fischertagebuch.