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FliFi am Rhein
Verfasst: 27.04.2004, 23:14
von flugangler
Angeln mit der Fliegenrute.
Ich lebe am Niederrhein und habe keine super Fliegengewässer
in meiner Nähe.
Wenn ich so ein Gewässer beangeln möchte,
muss ich wenigstens 100-150 Km fahren und es gibt dort
in den meissten Fällen nur Erlaubnisscheine mit Übernachtungsnachweis.
Der Rhein liegt vor meiner Haustüre und er ist auch ein gutes Fliegengewässer, wenn man nicht nur mit Salmoniden
zufrieden ist!!!!
Ich spreche nicht vom "Streamern" auf Zander oder Hecht.
Eine Rapfen von 3Kg an der 5er Rute stellt schon eine
Herausforderung an das Gerät und den Angler dar.
Einen Aitel, wenn er auch "nur" 2Kg wiegt
aus der Strömung zu drillen, setzt auch Adrenalin frei.
Wie seht ihr das, die mit Salmonieden Gewässern gesegneten?
Mein schönstes Erlebnis am Rhein war der glückliche Zufall
einen Lachs von ca. 60 cm zu Fangen
und ich war in diesem Moment froh, am Rhein zu leben.
Heinz.
Verfasst: 27.04.2004, 23:25
von flugangler
Natürlich habe ich den Lachs
wieder schwimmen lassen!!!
Verfasst: 28.04.2004, 09:32
von Falko Herfeld
Hallo Heinz,
ich sehe es ähnlich wie Du. Nur habe ich mit dem Rhein so meine Probleme. Erst bin ich immer total heiss darauf dort mal zu fischen, wenn ich dann aber am Ufer stehe, wird mir ganz schumrig. Ziemlich gross und wirklich ich weiss nie wo ich fischen soll. Ich meine hey, der Rhein das sprechen wir nicht von einer Pfütze.
Klaro gibts da super Barben und Rapfen und und und. Aber das ist mir echt zu schwierig. Ich wette ich würde niemals mehr als nen Rotauge oder nen Brassen an land ziehen.
Wenn ich schon höre, Zander im Rhein....tja das ist für mich ein Buch mit siebzig Siegeln.
Ich habe das Glück an der Wupper zu fischen. Ich habe zwei Strecken auf die ich zurückgreifen kann. In den nächsten Jahren könnte ich dies auch noch ausbauen, aber mit knapp 14 KM Fluss soll man auch mal zufrieden sein.l Denn auch sowas soll mal erst befischt werden.
Letztes Wochenende konnte ich ne schöne Regenbogenforelle landen 62er. Das ist hier aber was seltenes und deshalb war ich auch ziemlich froh. Ich selbst kenne aber auch die Wupper als Weissfischfluss unterhalb von Wuppertal. Und dort kann ich nur sagen, das man mit Döbeln auch seinen Spass haben kann. Vor allem wenn man sie mit Ansagen fängt. Die Wupper hatte 1998 einen enormen Bestand an Döbeln. Dieser wird jetzt durch die Barbe <--- Skateboardgrösse ausgeglichen.
Ich würde gerne mal was dickes am Rhein fangen. Aber wo wo wo? Ich hab keine Ahnung. Von daher, bin ich da schon neidisch wenn einer sich dort auskennt. Welche Fliegen nimmst Du auf Wollhandkrabben
Grüsse
Falko
Verfasst: 28.04.2004, 22:10
von flugangler
Hallo Falko.
Leider habe ich noch kein fängiges Muster für Wollhandkrabben gefunden
und bin somit auf die Hilfe des Forums angewiesen.

Gruss Heinz.
Verfasst: 29.04.2004, 08:24
von Falko Herfeld
Hallo,
aber genau das ist es was ich am Rhein genial finde. Diese Viecher kann vielleicht keiner leiden, aber ich finde sie sehen schon echt urig aus. Hab im Hafenbecken Düsseldorf mal eine gefangen.
Grüsse
Falko
Verfasst: 29.04.2004, 20:53
von flugangler
Es sind schon urige Gestalten diese "Krabben"!!
Wenn sie essbar wären wie diese mutierten Krabben im Eismeer
die von den Russen dort "verbreitet" wurden,
wäre der Rhein innerhalb kurzer Zeit leergefressen
und es gäbe kein Angeln am Rhein mehr!
Aber das gehört nicht zu Thema FLIFI am Rhein.
Gruss Heinz.
-
Verfasst: 29.04.2004, 21:02
von Harald aus LEV
Hallo heinz,
ob Du´s glaubst oder nicht, sie sind eßbar.
Hab ich jedenfalls gehört. In Asien, wo sie herkommen, werden Sie gegessen. Alles nur eine Frage des Rezeptes.
Gruß Harry
Verfasst: 29.04.2004, 22:10
von flugangler
Hi Harry, in Asien isst man auch Hunde, alles eine frage der Zubereitung!

Verfasst: 30.04.2004, 03:37
von Gäddsax
Hallo Heinz,
die Wollhandkrabben sind wirklich eine Delikatesse - geh mal in ein Asia-Restaurant.
Wenn du mal Hund essen möchtest, brauchst du gar nicht weit zu fahren.
Die Eidgenossen sind leidenschaftliche Hundesser und auch Katzenfilet sollte dort auf keiner Speisekarte fehlen:
http://www.druckroensch.de/tiersuch/hundefleisch.html
Aber ehrlich, könntest du zu einen zarten Jack-Russel-Brüstchen nein sagen ?
Ich möchte aber noch eine Buchempfehlung aussprechen:
Sowas sollte in keiner Fliegenfischerbibliothek fehlen - wir haben doch täglich mit Insekten zu tun - warum dann nicht mal probieren?
TL.,
Max
Verfasst: 30.04.2004, 07:49
von Harald aus LEV
@Flugangler
Genau! Wie ich schon sagte.
Harry
Verfasst: 30.04.2004, 08:21
von Falko Herfeld
Würgel,
also ich selbst hatte schon ne ganze Menge Reptilien und ähnliches. Die Fressen mit leidenschaft Schaben, sodass ich immer eine Menge als Vorrat habe.
Aber obwohl die Verlockung noch so gross ist. Ich orientiere mich lieber weiter oben in der Nahrungskette. Hunde oder Katzen....wäre auch nix für mich.
Ich finde diese Wollhandkrabben aber auch aus einem anderen Aspekt interessant. Es zeigt dadurch auch, das es nicht nur Fische im Süsswasser gibt. Flusskrebse z. B. finde ich immer wieder besonders Reizvoll. Mir ist es dann schon egal, wenn Sie beim normalen Fischen meinen Wurm durch die halbe Talsperre tragen

. An einem Gewässer zu fischen an dem die Artenvielfallt so gross ist, macht mir besonders viel Spass.
Verfasst: 30.04.2004, 09:50
von Michael.
Hallöchen !
Ist schon sehr interessant zu sehen, was aus dem eigentlichen Thema "Fliegenfischen am Rhein" geworden ist... :holla:
Gruß
Michael
Verfasst: 30.04.2004, 09:53
von Falko Herfeld
Stimmt
ist fast wie bei stiller Post.
Verfasst: 30.04.2004, 18:03
von salmosalar
Die Eidgenossen sind leidenschaftliche Hundesser und auch Katzenfilet sollte dort auf keiner Speisekarte fehlen:
Genau Gäddsax,
Ja und die Viecher lassen sich auch restlos verwerten, wenn man sich mal in der Bindeecke umsieht.:schaaf:
Also beim nächsten Skiurlaub den Fiffi nicht aus den Augen lassen und am besten mit Stahlleine sichern.
Tssstsss, was für ein Schwachsinn.
Gruss, vom hier oben noch sauberen, mit Äschen bevölkerten Rhein
Salmi
Verfasst: 03.05.2004, 14:42
von Thilo (NRW)
Ich kann das mit den Schweizer „Hundeliebhabern“ nur bestätigen.
Als ich mal in der Schweiz war konnte ich auf einem Bauernhof dieses Foto machen.
Ein kleiner Hund wurde gerade ins Auto geladen, nachdem er zur Bereicherung der Speisekarte verkauft worden war.
Hunde werden teilweise wie Schweine zum Verspeisen gezüchtet.
Fragt sich nur ob es verwerflicher ist als Schweine zu töten.
Ist ein Schweineleben weniger wert?
Grüße