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Belly B- auf einem Fluss
Verfasst: 19.01.2004, 18:25
von LippeTorsten
Also mal in den Raum gestellt.
Ich will auf der Lippe mit dem BellyB und in dem Erlaubnisschein steht: Befahren mit Fahrzeugen verboten.
Was ist denn nun das Belly? Ist es eine Schwimmhilfe oder ist es ein Fahrzeug.
Also ich bin mir mittlerweile nicht mehr ganz sicher.
Gute Stellen gibt es genug doch will ich mich vorher absichern.
Kann mir einer weiterhelfen??
Gibt es Gesetzes Auszüge dazu??
Gruss Torsten
Verfasst: 19.01.2004, 20:08
von borlonimarco
Servus Torsten,
In oberbayern ist das Belly mittlerweile als Boot eingestuft. Demzufolge ein Fahrzeug. Zusätzlich steht aber in den Scheinen bei einem evtl. Verbot der Satz : Das Fischen ist ausschließlich vom Ufer erlaubt. Sollte das nicht drinnen stehen, einfach mal beim Pächter nachfragen.
Ich kenn die Lippe ja nicht, aber im Fließwasser wäre ich schweinevorsichtig mit Belly, das wäre mir zu unsicher. Dann lieber so ein Ponton-teil.
atl
Marco
Verfasst: 19.01.2004, 20:18
von Gerry
Hallo Torsten,
in so einem Fall ist es m.E. müßig nach gesetzlichen Definitionen zu suchen. Du mußt den fragen, der die Fischereirechte hat, was er sich unter Fahrzeugen vorstellt; nur das zählt. Selbst wenn du einen Gesetzestext finden solltest, der deiner Wunschvorstellung "was ist ein Fahrzeug" entsprechen würde und du setzt das konsequent um, hast du den Ärger am Bein wenn der Pächter eine andere Vorstellung hat und sich nur nicht richtig ausdrücken konnte.
Gruß Gerry
Verfasst: 19.01.2004, 20:19
von Peter Olbrich
Hallo Torsten,
in der Binnenschiffereiordnung ist das Belly Boot meines Wissens noch nicht aufgetaucht.

Aber das Verbot der Fischerei vom Boot aus hat sicherlich Gründe, die ebenso auf das Bellyboot zutreffen könnten.
Ich würd's nicht herausfordern.
Petzer
Verfasst: 19.01.2004, 21:43
von LippeTorsten
Also der Pächter sagte mir es geht.
Also sollte es doch funktionieren. Die Lippe hat ja auch nicht ganz so viele schneller Strecken das gefährlich ist. Es sind immer Kanus unterwegs.
Ich werd mal im Frühjhar angreifen.
Kann einer einen Anker empfehlen?
Oder sogar ein selbstbau.
Wie steht ihr zu Echolot auf Bellyb. ?
Gruss Torsten
Verfasst: 20.01.2004, 07:30
von Rolf Renell
Hi Torsten ,
so wie ich Deutschland kenne ist es ein "Boot" -früher oder später,
bei einem Problem wird man es schon dahin definieren,Rolf
Wenn du dir langfristig etwas anschaffen möchtest für versch. einsatzbereiche ,schau dir Pontons wie schon angeregt mal an,amis haben sehr gute ,mittlerweile z.Teil hier zu bekommen.
Gruss ,Rolf
Verfasst: 20.01.2004, 11:26
von leunersen
hallo
ich kenne die lippe zwar nicht, aber bellyboote gehören eigentlich nicht auf ein fliessgewässer und können sich auch nicht mit einem boot messen. ich halte das für gefährlich - und auch für nicht erlaubt, da es ein wasserfahrzeug ist.
grüße
KL
Verfasst: 20.01.2004, 11:35
von LippeTorsten
Ich glaube das mit der Erlaubnis habe ich geregelt.Der Pächter der Strecke hat nichts gegen ein Belly.
Also werd ich das mal ausprobieren.
Im näheren ist die Lippe ein kleiner Fluss mit einer Durchschnittsbreite von 20 Metern.
Die Lippe ist in der Regel sehr flach und hat nur in geraden Strecken eine tiefe von 4 Metern bei uns.
Ich danke für die vielen Beiträge.
Torsten
Ich würde es lassen
Verfasst: 20.01.2004, 12:20
von uwe v. immentun
Hallo Torsten,
wie schon gesagt, ich würde nicht mit einem Belly auf einen Fluß gehen. Ich kann mir nicht vorstellen, daß man in der Stömung noch genug Möglichkeiten hat einerseits dagegen anzupaddeln und andererseits zu steuern. Ich habe doch arge Bedenken, daß das ganze Unterfangen kalkulierbar ist. Und wenn man mehr mit dem Boot kämpfen muß als mit dem Angelgerät und den Fischen, könnte das ein zweifelhaftes Vergnügen werden, von den Risiken ganz zu schweigen. Ich selber bin ja nun erst seit Oktober letzten Jahres mit der Fliegenrute unterwegs, aber mein Hausgewässer, die Hase, ist wohl so ähnlich wie die Lippe, nur mehr kanalisiert. Ich fische nur vom Ufer aus. Das bedeutet für mich zur Zeit noch Einschränkungen, weil ich als Anfänger naturgemäß bislang nur in etwa parallel zum Fluß werfe und den rechten Arm gern auf der Wasserseite habe. Was ich allerdings gemacht habe, ich habe mir einen Schnurkorb gebastelt. Das sieht zwar ein bißchen blöd aus, aber funktioniert sehr gut, will heißen, daß ganze hüfthohe Grünzeugs kann sich nicht mehr in meiner Leine verheddern.
Liebe Grüße aus dem Oldenburger Münsterland
Uwe
Verfasst: 20.01.2004, 12:43
von LippeTorsten
Da hast du dir ja schon einige Gedanken gemacht Uwe.
Das ist gut. Ich bin mir sicher das dasmit dem B.B. funktioniert weil einige Abschnitte sehr ruhig sind wo ich einsetzen will.
Ich brauche daher kaum einsatz mit den Füssen.
Es ist halt die einzige Möglichkeit an diese Stellen zu kommen .
Hört sich krass an aber es ist so.
Haben wir bei den FFN uns schon lange den Kopf drum zerbrochen wie man diese Stellen befischen soll. Ich hab auch noch keine Fotos von den Stellen sonst würde ich die hier mal zeigen damit sich jeder ein Bild davonmachen kann.
Gruss Torsten
Verfasst: 20.01.2004, 12:46
von LippeTorsten
Was ich noch vergessen habe.
Im übrigen galt ja auch nicht die Frage wie Gefährlich es ist sondern es ging haubtsächlich um die Frage ob man darf.
Diese Frage hab ich jetzt zum glück mit dem Pächter der Strecke abgeklärt und werde es mal im Frühjahr versuchen.
Berichte davon wie es war auf der Homepage:
http://www.flyfisher-niederrhein.de
Dort sind auch schon ein paar Bilder von der Lippe und man kan sich einen Eindruck davon machen.
Gruss Torsten
Verfasst: 21.01.2004, 21:02
von dreampike
Nur Mut Torsten,
das mit dem BB auf langsamen, übersichtlichen Flüssen macht irre Spaß. Es wird nur dann riskant (und zwar richtig!), wenn von oben Äste bis ins Wasser hängen und die Strömung dich weiterdrückt. Kentern, BB kaputt, Rute kaputt... Einem Kajak macht es ja nichts aus, wenn es mal gegen abgebrochene Äste, spitze Steine oder einen versunkenen Stacheldrahtzaun rumpelt.
Und lustig wirds auch, wenn das Wasser flach ist und die Strömung stark wird, beim BB brauchts schon einen gewissen Tiefgang.
Aber was wirklich gut ist, die Fische halten einen scheinbar für einen Riesenschwan oder so, jedenfalls habe ich im Kielwasser vom BB schon etliche Hechte beim Treibenlassen gefangen!
Viel Spaß!
Wolfgang
Verfasst: 22.09.2004, 15:41
von JoshuaTree
Also ich kann auch nur dazu ermutigen es mal aufm Fluss zu Probieren.
Hab mir ein paar verschiedene BB bestellt und getestet mit keinem hatte ich Probleme auf dem Fluss.
Ich meinerseits scheue selbst hochwasser und Minusgrade nicht.
Ich steige einfach ein bis zwei Kilometer oberhalb von meinem Auto ein und lasse mich treiben bis ich am Auto ankomme.
Vor der Schiffart würde ich mich allerdings in Acht nehmen, wenn die behindert wird oder sogar ein crash wegen dir bauen dann wird es teuer und eine Anzeige kommt auf jeden Fall hinzu.
Immer rauf auf den Fluss !
Verfasst: 22.09.2004, 17:15
von Ralf-Bamberg
Servus,
ich gebe es zu. Meine Überschrift ist recht provokant.
Allerdings würde ich es auch ausprobieren, wenn ich das OK vom Pächter hätte.
Ich würde es gerne mal hier am Main bei Hallstadt bei Bamberg probieren. Leider ist das Angeln nur vom Ufer aus gestattet.
Ich habe leider noch keine Belly-Gewässer in Franken gefunden (die Seen auf denen Boote erlaubt sind sind mir zu groß. z.B. Brombachsee.) Schade.
Sicherlich muss man sich den Fluss genau anschauen, aber dann hält einen doch nichts mehr.
tight lines,
Ralf
Verfasst: 22.09.2004, 18:23
von R. Brendemühl
Ich war im Mai in Lippstatt, da mit dem Bellyboot die Kanustrecke runterdüsen, das wärs!!!!
Nix für ungut, war nur ein joke!!!!
Gruß
rainer