Re: Wird das Lachsangeln in der Ostsee verboten?
Verfasst: 13.10.2021, 09:36
Moin,
meine Meinung - klar ist das was getan werden muss, im gesamtem Ostseeraum, in den Fluessen, der Umwelt, der Ueberfischung, nicht nur durch Anrainerstaaten.
Wer da aber denkt (diejenigen die es zugelassen haben das es soweit gekommen ist, die jahrelang eine Ueberfischung zugelassen haben und sich schon immer um Quoten fuer ihre Fischer gestritten haben) die wæren nun pløtzlich alle auf dem Umwelttrip und wollen einfach nur Lachs und Dorsch retten, der irrt gewaltig!
Ich denke mal das es einen Teil gibt der die Bestænde der Ostsee wirklich retten will, der grøssere Teil tut das aber nur weil man irgendwann mal wieder um Fangquoten streiten will. Ich rede hier von den Verhændlern der EU die die Interessen ihres landes durchbringen wollen , also Lobbyvertreter sind !
Denen geht es um Geld, nur darum wir jetzt "geschuetzt" aber die Touristik, die Freizeitfischer gehen ihnen am ... vorbei.
Das es nicht nur um Dorsch geht, um Trolling-Lachs usw., mal an einem Beispiel erklært, das sagte der dænische Verhandlungsfuehrer (Uebersetz von Gockel , Auszug vom DSF)
"In der Nacht gab es am Verhandlungstisch viele verschiedene Themen zur Diskussion..."
" Es waren schwierige und manchmal chaotische Verhandlungen. Spät in der Nacht gerieten wir aus Irland in einen Hinterhalt, der plötzlich einen Anteil an unserer Makrele in der Nordsee hatte. Ein mysteriöser und unzeitgemäßer Angriff, den ich zusammen mit meinen erfahrenen Mitarbeitern bestens abgewendet habe."
(Und dabei uebersetz der Gockel noch harmlos denn eigentlich steht dort "bagholdsangreb fra Irland" was ja "Hinterhaltsangriff von Irland" heisst.)
Zur Erklærung, nicht nur Touristen/Nebenerwerbsfischer befischen diese Gewæsser! (Fanggebiete 20-31)
Nee so wie sich die Franzosen oder Hollænder mit Boris um Fangrechte in nun dessen Hoheitsgebiet nach Brexit steiten, so wie die EU Kommission nach Austritt von GB auf die gleiche Quote um Spitzbergen besteht ( Norge hat den EU Anteil um die Menge gemindert die den Englændern zusteht), so treiben sich auch andere in den Fanggebieten rum und die pochen alle auf ihen zustehende Anteile.
Wenn man nun so nicht weiter machen kann, Fangmengen begrenzen oder gar Verbote erlassen muss, na dann muss man sich halt um die verbliebenen Restquoten streiten und das geht dann auch bei den Fangrechten vor England, Shettland, Island, Norge ... weiter. Das war schon immer so.
Es war aber auch schon immer so das diejenigen die dort um Quoten verhandeln nichts gegen Versæuerung der Laichbæche unternommen haben, keinen Euro fuer Renaturierung dazu gegeben haben usw.
Immer nur "ihren zustehenden Anteill" abgeschøpft" haben und das geht nun nur mit/durch diese notwendigen Schutzmassnahmen weiter!
Die Fusselwerfer ,die vielleicht mal bei ihrem Bornholm- oder Gotlandurlaub einen Lachs an der leine haben wenn sie von Land auf Mefo fischen, werden nirgends erwæhnt.
Gruss Hendrik
meine Meinung - klar ist das was getan werden muss, im gesamtem Ostseeraum, in den Fluessen, der Umwelt, der Ueberfischung, nicht nur durch Anrainerstaaten.
Wer da aber denkt (diejenigen die es zugelassen haben das es soweit gekommen ist, die jahrelang eine Ueberfischung zugelassen haben und sich schon immer um Quoten fuer ihre Fischer gestritten haben) die wæren nun pløtzlich alle auf dem Umwelttrip und wollen einfach nur Lachs und Dorsch retten, der irrt gewaltig!
Ich denke mal das es einen Teil gibt der die Bestænde der Ostsee wirklich retten will, der grøssere Teil tut das aber nur weil man irgendwann mal wieder um Fangquoten streiten will. Ich rede hier von den Verhændlern der EU die die Interessen ihres landes durchbringen wollen , also Lobbyvertreter sind !
Denen geht es um Geld, nur darum wir jetzt "geschuetzt" aber die Touristik, die Freizeitfischer gehen ihnen am ... vorbei.
Das es nicht nur um Dorsch geht, um Trolling-Lachs usw., mal an einem Beispiel erklært, das sagte der dænische Verhandlungsfuehrer (Uebersetz von Gockel , Auszug vom DSF)
"In der Nacht gab es am Verhandlungstisch viele verschiedene Themen zur Diskussion..."
" Es waren schwierige und manchmal chaotische Verhandlungen. Spät in der Nacht gerieten wir aus Irland in einen Hinterhalt, der plötzlich einen Anteil an unserer Makrele in der Nordsee hatte. Ein mysteriöser und unzeitgemäßer Angriff, den ich zusammen mit meinen erfahrenen Mitarbeitern bestens abgewendet habe."
(Und dabei uebersetz der Gockel noch harmlos denn eigentlich steht dort "bagholdsangreb fra Irland" was ja "Hinterhaltsangriff von Irland" heisst.)
Zur Erklærung, nicht nur Touristen/Nebenerwerbsfischer befischen diese Gewæsser! (Fanggebiete 20-31)
Nee so wie sich die Franzosen oder Hollænder mit Boris um Fangrechte in nun dessen Hoheitsgebiet nach Brexit steiten, so wie die EU Kommission nach Austritt von GB auf die gleiche Quote um Spitzbergen besteht ( Norge hat den EU Anteil um die Menge gemindert die den Englændern zusteht), so treiben sich auch andere in den Fanggebieten rum und die pochen alle auf ihen zustehende Anteile.
Wenn man nun so nicht weiter machen kann, Fangmengen begrenzen oder gar Verbote erlassen muss, na dann muss man sich halt um die verbliebenen Restquoten streiten und das geht dann auch bei den Fangrechten vor England, Shettland, Island, Norge ... weiter. Das war schon immer so.
Es war aber auch schon immer so das diejenigen die dort um Quoten verhandeln nichts gegen Versæuerung der Laichbæche unternommen haben, keinen Euro fuer Renaturierung dazu gegeben haben usw.
Immer nur "ihren zustehenden Anteill" abgeschøpft" haben und das geht nun nur mit/durch diese notwendigen Schutzmassnahmen weiter!
Die Fusselwerfer ,die vielleicht mal bei ihrem Bornholm- oder Gotlandurlaub einen Lachs an der leine haben wenn sie von Land auf Mefo fischen, werden nirgends erwæhnt.
Gruss Hendrik