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Verfasst: 25.09.2007, 15:01
von AStar
hallo zusammen,

fürs vorherige ausbringen gibt es hier was schönes! den bow and arrow cast.
sieht ein bisschen lächerlich aus, aber ich hab ihn selber schon mit erfolg genutzt!

gruss alex

Re: Alles ok !

Verfasst: 25.09.2007, 15:29
von Rattensack
Halihalo
Royal Coachman hat geschrieben: Bitte nichts mit seitlich!
Wieso nicht seitlich??? OK, das ist dann kein Switchcast mehr, sondern eine Abwandlung.

Ich würd die Schnur ausbringen:
- am unauffälligsten durch rausziehen an der Oberfläche (Schlangenlinien mit Rutenspitze, Adhäsion) oder
- Rollwurf oder switchcasts seitlich stromab oder
- Überkopfwürfe seitlich uferparallel, auch als Trocknungswurf

Und dann je nach Bedingungen double/single spey, snap t oder snake roll raus.

Wenn dir seitlich nicht schmeckt, alternativ eine Serie von switchcasts gleich raus, wobei ich versuchen würde, den Anker immer knapp vor mir zu setzen, sodass die Scheuchwirkung minimiert wird.

Gehn ma mal fischen ;-)
Clemens

Verfasst: 25.09.2007, 15:50
von Maggov
Hallo,

ich fische bei solchen Situationen auch mal gerne stromab :roll: ...

Ich denke Gebhard meint mit "seitlich" das abtreiben lassen der Leine stromab, dann folgt der ominöse Snap-T stromauf und anschliessend ein Roll-, Switch- oder was-auch-immer-Cast...

Als Wurf-laie würde ich zumindest so verfahren wenn sich nicht stromab fischen lässt.

Matthias hat mir vorgeführt auf wie engem Raum man selbst noch mit Überkopfwürfen bei enger Schlaufe arbeiten kann. Schade, dass man das nicht in Wort und Schrift überführen kann. Er beschrieb das mal hier im Forum als TLT-Technik. Sehr schnelle Würfe mit tendenziell "zu leichten" Schnurklassen. Sehr interessant für den der an Bächen fischen will!

Ich lese gespannt mit und halte mich wieder raus - versprochen ;) ...

LG

Markus

Verfasst: 25.09.2007, 17:00
von posti
@RC:
Ich als Anfänger kann zu dieser Diskussion unter Spezialisten ja nun nicht sehr viel beitragen ;-) Mich würde allerdings Deine geschätzte Meinung zu der von Dir geschilderten Problemstellung interessieren.

Verfasst: 27.09.2007, 12:42
von posti
Komisch.... und auf einmal war das Thema tot. Hätte ich das mit dem Anfänger in diesem erlauchten Kreis etwa nicht erwähnen sollen? 8) :lol:

Hallo Peter !

Verfasst: 27.09.2007, 18:27
von Royal Coachman
Hallo Peter !

Naja, es gibt nicht mehr viel zu sagen, wie aus den Vorposting zu ersehen ist, bringt jeder bis zum finalen Switch die Leine auf eine andere Weise aus, das ist eben Geschmacksache und hängt natürlich auch von den örtlichen Gegebenheiten ab.

Ich persönlich befleißige mich einer etwas anderen Technik, die auf sehr leichten Schnüren, langsamen Wurfgeschwindigkeiten und offenen Schlaufen beruht, aber das ist eben wie gesagt Geschmacksache und überdies hoffungslos unmodern. :roll:

freundlichst
Gebhard

PS: mit zwei Wurfkursen bei Roman, darfst Du Dich nicht mehr als Anfänger bezeichnen :wink:

Verfasst: 27.09.2007, 20:16
von Matthias M.
Maggov hat geschrieben:. Schade, dass man das nicht in Wort und Schrift überführen kann.
Hallo Markus,

abwarten.... in den nächsten Tagen wird im Forum ein Trickwurfspezial,
"Trickwürfe für die Präsentation" erscheinen. :wink:

Gruß Matthias

Re: Hallo Peter !

Verfasst: 28.09.2007, 08:19
von posti
Servus Gebhard,
Royal Coachman hat geschrieben:Hallo Peter !

Naja, es gibt nicht mehr viel zu sagen.......
das meine ich aber dann doch
Ich persönlich befleißige mich einer etwas anderen Technik, die auf sehr leichten Schnüren, langsamen Wurfgeschwindigkeiten und offenen Schlaufen beruht, aber das ist eben wie gesagt Geschmacksache und
eben das würde mich interessieren welche Techniken Du da verwendest, da ich gerade mit einer 2/3er liebäugle, und damit auch auf dem Weg zu leichteren Schnüren bin. Natürlich (noch) nicht sehr leichten Schnüren.
überdies hoffungslos unmodern. :roll:
freundlichst Gebhard
das macht nichts, für mich ist das Fliegenfischen nach wie vor ein großes Highlight, das nur in der Gesamtheit betrachtet seinen wahren Wert offenbart! Dazu gehören nunmal die überlieferten Methoden genauso, wie die aktuell modernen Methoden. Hat sich doch das Eine aus dem Anderen entwickelt.
PS: mit zwei Wurfkursen bei Roman, darfst Du Dich nicht mehr als Anfänger bezeichnen :wink:
Danke für die Blumen :-) Aber Du änderst Deine Meinung, wenn Du mich werfen siehst - Roman würde mir den Kursbeitrag aus lauter Mitleid zurückerstatten ;-)

Verfasst: 07.10.2007, 20:28
von Rattensack
Servus,

hab mir das Filmchen angeschaut. Find's wie viele Vorposter auch gut gemacht.

Was mich ein bisserl stört ist, dass MM mit der Benamung seiner Würfe etwas elegant umgeht. Teilweise erfindet er das Rad neu.
So ist sein CAD Cast nix anderes als ein Snake Roll. Der Circle Cast ist für mich ein Snap T. Sein Snap T ist nichts anderes als ein Switchcast mit Snap.

Was MM extrem geil macht, ist das Aufladen der Rute durch Liften und Ziehen mit dem Unterarm.
Vielleicht etwas anmassend, aber was er nicht optimal macht, ist soweit ich es beurteilen kann das Ankern beim normalen Switchcast und verschiedenen Trickwürfen: Der Ankerpunkt ist für mich zu weit seitlich, die Schnur touchiert oft nicht waagrecht, sondern in einem Bogen, das D ist schief, zu offen, und nicht entgegengesetzt der geplanten Wurfrichtung .. wohl nicht optimal v.a. für Distanzwürfe.
Da könnt noch was drin sein .. würd mich interessieren ob das wer von euch auch so sieht?

Für mich waren die Backhand-Ausführungen der verschiedenen Würfe neu, da wird's wieder mal zum Üben ... bin gespannt was in der Praxis von Nutzen sein wird!

Clemens

Verfasst: 06.06.2009, 17:42
von stradic
Mal ne blöde frage
Hat jemand ne Ahnung mit welcher schnur der Mauri in seinem Video wirft?Eine von Guideline aber welche?

Mfg max

Verfasst: 07.06.2009, 11:09
von Barramundi
Hallo,

ist sehr wahrscheinlich eine Guideline Force, oder aber auch eine Highwater. Ersteres aber wohl eher.

LG

Florian

Verfasst: 10.06.2009, 11:05
von Bernd Ziesche
.

Verfasst: 10.06.2009, 11:58
von strongbow
Michael St. hat geschrieben:Hallo Gebhard,

...
Natürlich ist er auch für Weiten zu gebrauchen, aber besonders die Verbindung mit einem "Snap-T" (s. Denglisch :P ) oder einer Snakeroll (schon wieder), kann ich oftmals effezienter fischen als mit dem gewöhnlichen Überkopfwurf.
Man kann die Richtungen schneller wechseln, ohne unnötige Leerwürfe zu fabrizieren. Ich nutze ihn auch oft an Stellen, wo auch ein Überkopfwurf möglich ist. Den Wurf nur auf räumliche Einschränkungen zu reduzieren, finde ich falsch.

...

Gruß,
Michael
Dem stimm` ich uneingeschränkt zu. Ich wüßte auch nicht, warum und mit welcher Berechtigung etwa der Snap-T als "unnützer Trickwurf" zu qualifizieren wäre.

Richig ist m. E. vielmehr:

Der Snap-T ist ein ziemlich effektiver und einfacher Wurf für die linksseitige Fischerei bei gleichzeitigem (stärkeren) Wind flußauf.

Denn:

- er ist (deutlich) einfacher als ein Single Spey,

- der Wind flußauf hilft sehr schön, die die Schnur zu Recht zu legen, während er bei allen anderen Würfen außerdem Roll Spey) stört,

- er ist effektiv, weil die Fliege gerade nicht lange in der Luft ist,

- er "scheucht" ziemlich wenig, weil Leerwürfe über den Fisch (schlimmer noch: über nicht erkannte Fische zwischen dem befischten Kandidaten und dem Angler) nicht erforderlich werden,

- wie bei allen Spey-/Unterhandwürfen kann man noch da werfen, wo der Überkopfwerfer wg. fehlenden Rückraums überhaupt keinen Wurf mehr rausbekommt und

- man kann ohne Leerwürfe fast die ganze Leine rauslegen.

Das sind m. E. die Fakten.......

So long

Harro

Verfasst: 10.06.2009, 13:16
von Bernd Ziesche
.

Verfasst: 10.06.2009, 13:49
von strongbow
Hallo Bernd,

zunächst einmal kann ich Dir zustimmen, was die Namensgebung angeht. "Snap-Z" trifft den Bewegungsablauf und die Bewegung der Schnur eigentlich deutlich besser als "Snap-T". Allerdings ist die Bezeichnung Snap-T nun einmal eingeführt und wir sollten es dabei belassen, damit nicht noch mehr terminologische Verwirrung erzeugt wird.

Die Aussage "einfacher Wurf" ist natürlich relativ, meine konkrete Behauptung bezog sich auf den Vergleich mit an deren Spey- und Unterhandtechniken. Der einzige Speywurf, der m. E. ähnlich einfach erlernt werden kann, ist der gute alte Double Spey. Alles andere ist z. T. deutlich schwerer. Insoweit halte ich an meiner Behauptung fest, lasse mich aber gern eines besseren belehren.

Allerdings hast Du Recht: Der Überhandwurf ist sicher noch eine ganze Klasse einfacher als Snap-T oder Double Spey.

Effektiver ist er allerdings nur, wenn konsequent Schussköpfe zum Einsatz kommen und außerdem Rückraum zum Werfen zur Verfügung steht. So gesehen ist der Überkopfwurf etwa an der Küste für mich nicht zu schlagen und ich verstehe die "Experten" nur begrenzt, die dort ein Zweihand zum Einsatz bringen.

In dem Sinne wollte ich eigentlich verstanden werden.

Harro