Verfasst: 22.08.2005, 19:15
Hallo Ihr,
Zitat Fly-Ing:
"Ich zumindest weiß, welches Gewicht meine Ruten optimal werfen, und wähle das Gerät der jeweiligen Anwendung (Gewässer, Wurfbedingungen, Fischbestand, Fliegenauswahl, Wetter, etc.) und meinen Vorstellungen entsprechend aus, d.h. ich wähle zu der diesen Bedingungen entsprechenden Fliegenrute den gewichtsmäßig passenden Schusskopf in passender Länge und Dichte mit dem entsprechenden Vorfach aus und gehe fischen."
Genauso halte ich es auch, möchte es aber noch auf diverse in meinem Besitz befindliche Schnüre ausweiten.
Deshalb befürworten wir auch die Angaben des jeweiligen Schnurgewichtes in Gramm, weil einfacher und genauer geht es nicht........
Bei den Ruten hat Thorsten ja recht, es gibt keine vernunftig genormte Kalibrierung, die die gezielte Verwertung von Grammangaben bei Schnüren zuläßt.
Ich denke, dass ein guter Testwerfer (z.B. Hywel Morgan, Henrik Mortensen, wenn sie nicht nur ihre Namen hergegeben haben...) das annähernd optimale Gewicht ermitteln kann (letztendlich ordnen wir unsere Schnüre ja auch den Ruten so zu). Obwohl es zwischen Beiden auch schon sichtbare Unterschiede im Wurfstil gibt, gut zu beobachten bei dem Internationalen Fliegenfischermeeting in Kolding/DK in diesem Frühjahr.
Deshalb läuft die Gerätezusammenstellung bei mir so ab, dass ich eine Rute zunächst Probe werfe (wenn möglich) oder zumindest sie für eine erste, wenn auch oberflächliche Einordnung in der Hand gehalten haben will, um dann nach einem eventl. Kauf die entsprechenden Schnüre gezielt auszusuchen.
Das die ungefähre Schnurklasse / Schnurgewicht den eigentlichen Verwendungszweck vorgibt, sehe ich genauso wie Thorsten, auch wenn ich erst die Rute kaufe.
Zu dieser Einstellung mußte ich kommen, nachdem ich mir in Anfangszeiten einen fetten Hechtstreamer gebunden hatte und den mit einer 7er Schnur/Rute werfen wollte. Seitdem ist mir sehr bewußt, daß die Schnur unseren Köder transportiert und nicht die Rute den Köder wirft.
Mark
Zitat Fly-Ing:
"Ich zumindest weiß, welches Gewicht meine Ruten optimal werfen, und wähle das Gerät der jeweiligen Anwendung (Gewässer, Wurfbedingungen, Fischbestand, Fliegenauswahl, Wetter, etc.) und meinen Vorstellungen entsprechend aus, d.h. ich wähle zu der diesen Bedingungen entsprechenden Fliegenrute den gewichtsmäßig passenden Schusskopf in passender Länge und Dichte mit dem entsprechenden Vorfach aus und gehe fischen."
Genauso halte ich es auch, möchte es aber noch auf diverse in meinem Besitz befindliche Schnüre ausweiten.
Deshalb befürworten wir auch die Angaben des jeweiligen Schnurgewichtes in Gramm, weil einfacher und genauer geht es nicht........
Bei den Ruten hat Thorsten ja recht, es gibt keine vernunftig genormte Kalibrierung, die die gezielte Verwertung von Grammangaben bei Schnüren zuläßt.
Ich denke, dass ein guter Testwerfer (z.B. Hywel Morgan, Henrik Mortensen, wenn sie nicht nur ihre Namen hergegeben haben...) das annähernd optimale Gewicht ermitteln kann (letztendlich ordnen wir unsere Schnüre ja auch den Ruten so zu). Obwohl es zwischen Beiden auch schon sichtbare Unterschiede im Wurfstil gibt, gut zu beobachten bei dem Internationalen Fliegenfischermeeting in Kolding/DK in diesem Frühjahr.
Deshalb läuft die Gerätezusammenstellung bei mir so ab, dass ich eine Rute zunächst Probe werfe (wenn möglich) oder zumindest sie für eine erste, wenn auch oberflächliche Einordnung in der Hand gehalten haben will, um dann nach einem eventl. Kauf die entsprechenden Schnüre gezielt auszusuchen.
Das die ungefähre Schnurklasse / Schnurgewicht den eigentlichen Verwendungszweck vorgibt, sehe ich genauso wie Thorsten, auch wenn ich erst die Rute kaufe.
Zu dieser Einstellung mußte ich kommen, nachdem ich mir in Anfangszeiten einen fetten Hechtstreamer gebunden hatte und den mit einer 7er Schnur/Rute werfen wollte. Seitdem ist mir sehr bewußt, daß die Schnur unseren Köder transportiert und nicht die Rute den Köder wirft.
Mark