Wurfprobleme in der Praxis
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- Rolf Renell
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Hallo Gebhardt,
(Die Lösung ist übigens verblüffend einfach und von jedem bewältigbar, der 12-15m weit werfen kann.) - d.h. du hast immer feste Lösungen für die Schilderung??!!! - und/oder möchtest eine bestimmte Antwort hören?!Ist dies bei allen deinen Schilderungen beabsichtigt oder interessieren dich eher die Vorschläge von Varianten der kollegen?!
Hallo Rolf,"Fantasie "bringt die Meisten Interessierten hier wahrscheinlich nicht weiter,daher sind konkretere Angaben natürlich hilfreich.es sei denn du meinst ein neues Muster mit gleichem Namen;-),
...niedrige Brücke?...eingetiefter Bach?...Dimensionen ,Bäume drüber ?,wie tief etc. ,wieso steht fest wo der Werfer steht ,d.h. von stromab keine möglichkeit vorhanden???auch stromauf sehe ich Möglichkeiten,wie siehts aus mit Linkshändern....
beste Grüsse ,Rolf
(Die Lösung ist übigens verblüffend einfach und von jedem bewältigbar, der 12-15m weit werfen kann.) - d.h. du hast immer feste Lösungen für die Schilderung??!!! - und/oder möchtest eine bestimmte Antwort hören?!Ist dies bei allen deinen Schilderungen beabsichtigt oder interessieren dich eher die Vorschläge von Varianten der kollegen?!
Hallo Rolf,"Fantasie "bringt die Meisten Interessierten hier wahrscheinlich nicht weiter,daher sind konkretere Angaben natürlich hilfreich.es sei denn du meinst ein neues Muster mit gleichem Namen;-),
...niedrige Brücke?...eingetiefter Bach?...Dimensionen ,Bäume drüber ?,wie tief etc. ,wieso steht fest wo der Werfer steht ,d.h. von stromab keine möglichkeit vorhanden???auch stromauf sehe ich Möglichkeiten,wie siehts aus mit Linkshändern....
beste Grüsse ,Rolf
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...a fisherman`s dream , is a trout in the stream ...
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- Wolfgang Hinderjock
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Mein Vorschlag wäre der von AndreasSH schon erwähnte eingesprungene Conan, allerdings in der gehechteten Variante und nach hinten leicht angelupft um im Rückschwung die Brücke zu überwinden. Der folgende Vorschwung muß genau im Moment des Absprungs erfolgen, der Absprung wird in etwa 45° Neigung in Richtung Bachmitte augeführt, wenn das Timing stimmt erfolgt das Freigeben der Schnur genau in dem Moment wenn sich die Rutenspitze in Bachmitte befindet, das Schießenlassen der Schnur sollte allerdings abgeschlossen sein bevor der Angler im Wasser aufschlägt, das erfordert eine gewisse Übung und sollte lieber etwas weiter stromab schon ein paar mal geübt werden!
Bei der Technik ist natürlich der Anschlag etwas problematisch, aber in der Praxis ist es meist so, daß er durch das Abtreiben des Anglers automatisch gesetzt wird....................
Bei der Technik ist natürlich der Anschlag etwas problematisch, aber in der Praxis ist es meist so, daß er durch das Abtreiben des Anglers automatisch gesetzt wird....................

- Wolfgang Hinderjock
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Royal Coachman
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Hallo Rolf !
Selbstverständlich habe ich eine Lösung, das sind alles Stellen, die ich z.T. heute noch befische, aber es gibt für fast jedes Wurfproblem mehrere Lösungen, die noch dazu von der Individualität des Werfers geprägt sind.
Außerdem will ich hier keine Lehrmeinungen verbreiten sondern einfach auch unterhalten.
Kurt : das wäre schon machbar, aber das Problem dabei ist, daß man nicht ganz an den Uferrand treten kann und daß der Wurf dadurch flach ausgeführt werden muß, was die Genauigkeit stark beeinträchtigt, außerdem besteht Hängergefahr an den gegenüberliegenden Büschen, die bis zur Bachmitte hereinhängen.
Clemens : das ist ginge auch, aber das Problem, daß die Schnur über Land abgelegt wird, bleibt.
Wolfgang : großartig, ich werde diesen Wurf als "Horrific Master Switch, green variant" zum Patent anmelden (über die Gebühren müssen wir uns noch unterhalten),
Reichtum nicht ausgeschlossen
!
mit freundlichen Grüßen aus Wien
Gebhard
Selbstverständlich habe ich eine Lösung, das sind alles Stellen, die ich z.T. heute noch befische, aber es gibt für fast jedes Wurfproblem mehrere Lösungen, die noch dazu von der Individualität des Werfers geprägt sind.
Außerdem will ich hier keine Lehrmeinungen verbreiten sondern einfach auch unterhalten.
Kurt : das wäre schon machbar, aber das Problem dabei ist, daß man nicht ganz an den Uferrand treten kann und daß der Wurf dadurch flach ausgeführt werden muß, was die Genauigkeit stark beeinträchtigt, außerdem besteht Hängergefahr an den gegenüberliegenden Büschen, die bis zur Bachmitte hereinhängen.
Clemens : das ist ginge auch, aber das Problem, daß die Schnur über Land abgelegt wird, bleibt.
Wolfgang : großartig, ich werde diesen Wurf als "Horrific Master Switch, green variant" zum Patent anmelden (über die Gebühren müssen wir uns noch unterhalten),
Reichtum nicht ausgeschlossen
mit freundlichen Grüßen aus Wien
Gebhard
Der immer auf Seiten der Fische steht!
-
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-
Werner
Hallo,
beteiligen würde ich mich gern in solchen Threads auch, aber ich habe im Prinzip das gleiche Problem wie Rolf : Wenn ich erst mal wüste Spekulationen über die örtlichen Verhältnisse anstellen muss, weil sie sich nur schlecht genau in Worte fassen lassen, wird das ganz zu einem Ratespiel, bei dem die tatsächlichen Verhältnisse nur im Kopf des Verfassers der Aufgabe klar sind.
Eine Skizze wäre schon erforderlich, weil ich sonst der Versuchung erliege, ähnlich wie Wolfgang (übrigens schöne Satire) die Dinge von der unernsten Seite zu betrachten und mich zu fragen, welcher pathologische Mechanismus dafür verantwortlich ist, dass man sich die komplizierteste Methode, keine Fische zu fangen, durch selbst gestellte Fallen vollends in Chaos treibt und am Wasser eine Variante von Mister Bean spielt.
Gruß Werner
beteiligen würde ich mich gern in solchen Threads auch, aber ich habe im Prinzip das gleiche Problem wie Rolf : Wenn ich erst mal wüste Spekulationen über die örtlichen Verhältnisse anstellen muss, weil sie sich nur schlecht genau in Worte fassen lassen, wird das ganz zu einem Ratespiel, bei dem die tatsächlichen Verhältnisse nur im Kopf des Verfassers der Aufgabe klar sind.
Eine Skizze wäre schon erforderlich, weil ich sonst der Versuchung erliege, ähnlich wie Wolfgang (übrigens schöne Satire) die Dinge von der unernsten Seite zu betrachten und mich zu fragen, welcher pathologische Mechanismus dafür verantwortlich ist, dass man sich die komplizierteste Methode, keine Fische zu fangen, durch selbst gestellte Fallen vollends in Chaos treibt und am Wasser eine Variante von Mister Bean spielt.
Gruß Werner
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- Friedemann
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-
Werner
Hallo,
bei dieser Konstellation gibt es folgende Möglichkeiten :
1. Die Leine wird ganz normal auf der rechten Seite vom Körper ausgespielt, parallel zum Ufer für die Fische unsichtbar. Am Ende des letzten Rückschwungs bewegt der Wurfarm sich hinter dem Rücken über Kopf in die Backhandposition. Der nun folgende Vorschwung und das Ablegen der Fliege erfolgen in der Backhandposition, am besten mit einem hoch in die Luft gezogenen Pilecast. ( Damit die hinten gestreckte Leine, die zur Brückenseite wechselt, über die Brücke gezogen wird. )Auf diese Weise bekommen die Fische, die überworfen werden müssen, nur den letzten Vorschwung zu sehen.
( Den Wurf sollte man auf der Wiese einmal probieren. Er funktioniert als Richtungswechsel ausgezeichnet.)
2. Wie 1. aber beim letzten Vorschwung wechselt die Rute vor dem Körper in die Backhandseite ( Variante Alter Stil ) .
Der erste Wurf ist einfacher, auch wenn er so ungebräuchlich/ unbekannt ist.
Gruß Werner
bei dieser Konstellation gibt es folgende Möglichkeiten :
1. Die Leine wird ganz normal auf der rechten Seite vom Körper ausgespielt, parallel zum Ufer für die Fische unsichtbar. Am Ende des letzten Rückschwungs bewegt der Wurfarm sich hinter dem Rücken über Kopf in die Backhandposition. Der nun folgende Vorschwung und das Ablegen der Fliege erfolgen in der Backhandposition, am besten mit einem hoch in die Luft gezogenen Pilecast. ( Damit die hinten gestreckte Leine, die zur Brückenseite wechselt, über die Brücke gezogen wird. )Auf diese Weise bekommen die Fische, die überworfen werden müssen, nur den letzten Vorschwung zu sehen.
( Den Wurf sollte man auf der Wiese einmal probieren. Er funktioniert als Richtungswechsel ausgezeichnet.)
2. Wie 1. aber beim letzten Vorschwung wechselt die Rute vor dem Körper in die Backhandseite ( Variante Alter Stil ) .
Der erste Wurf ist einfacher, auch wenn er so ungebräuchlich/ unbekannt ist.
Gruß Werner
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TorstenHtr
Hallo Gebhard,
Sollte kein Problem sein, lass die Schnur unter der Brücke treiben und probiere den Snapcast. Findest du z.B. bei Günter Feuerstein auf der Homepage. Benutze ich sehr oft für 180° Richtungswechsel etc. Mit ein bisschen Übung triffst du auch ziemlich genau.
http://www.g-feuerstein.com/Werfen/SnapT/snap-t.htm
Bis dann..
Torsten
Sollte kein Problem sein, lass die Schnur unter der Brücke treiben und probiere den Snapcast. Findest du z.B. bei Günter Feuerstein auf der Homepage. Benutze ich sehr oft für 180° Richtungswechsel etc. Mit ein bisschen Übung triffst du auch ziemlich genau.
http://www.g-feuerstein.com/Werfen/SnapT/snap-t.htm
Bis dann..
Torsten
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Royal Coachman
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Hallo Werner !
Daß sowas für alte "Bachneunaugen" kein Problem darstellt, hab ich mir schon gedacht.
Da hab ich wieder was gelernt, das werde ich auf der Wiese mal probieren.
Ob der erste Wurf einfacher ist, wage ich etwas zu bezweifeln, da ich bei der zweiten Variante (meine Lösung), nach den Leerwürfen direkt das Ziel anwerfe, und zwar überkopf, und erst direkt nach dem Abschuß die Leine über das Wasser führe, eine Störung der Fische ist dadurch ausgeschlossen, da Vorfach und Fliege sich über Land zum Ziel bewegen. Außerdem kannst Du bei meiner Variante fast eine gesamte Rutenlänge seitlich auslegen.
Ich hoffe es hat allen etwas Spaß gemacht, so ich geh jetzt fischen
macht's gut, macht's besser wünscht Euch
euer
Royal Coachman
Daß sowas für alte "Bachneunaugen" kein Problem darstellt, hab ich mir schon gedacht.
Da hab ich wieder was gelernt, das werde ich auf der Wiese mal probieren.
Ob der erste Wurf einfacher ist, wage ich etwas zu bezweifeln, da ich bei der zweiten Variante (meine Lösung), nach den Leerwürfen direkt das Ziel anwerfe, und zwar überkopf, und erst direkt nach dem Abschuß die Leine über das Wasser führe, eine Störung der Fische ist dadurch ausgeschlossen, da Vorfach und Fliege sich über Land zum Ziel bewegen. Außerdem kannst Du bei meiner Variante fast eine gesamte Rutenlänge seitlich auslegen.
Ich hoffe es hat allen etwas Spaß gemacht, so ich geh jetzt fischen
macht's gut, macht's besser wünscht Euch
euer
Royal Coachman
Der immer auf Seiten der Fische steht!
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Royal Coachman
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Hallo Torsten !
Der Snap-Cast ist ne prima Sache und in Bächen sehr vielseitig anwendbar, aber in diesem Fall ist das zusätzliche Problem die vor der Brücke herumlungernden kleinen Forellen, die sofort in den Tumpf nach oben flüchten, wenn man mit der Schnur hier ins Wasser geht. Deswegen ist die Lösung mit dem Ausbringen der Leine paralell zum Bach sicher die bessere.
freundlichst
Gebhard
PS: im Übrigen möchte ich mich für die rege Beteiligung bedanken, vielleicht gibts darüber irgend wann mal eine Geschichte
Der Snap-Cast ist ne prima Sache und in Bächen sehr vielseitig anwendbar, aber in diesem Fall ist das zusätzliche Problem die vor der Brücke herumlungernden kleinen Forellen, die sofort in den Tumpf nach oben flüchten, wenn man mit der Schnur hier ins Wasser geht. Deswegen ist die Lösung mit dem Ausbringen der Leine paralell zum Bach sicher die bessere.
freundlichst
Gebhard
PS: im Übrigen möchte ich mich für die rege Beteiligung bedanken, vielleicht gibts darüber irgend wann mal eine Geschichte
Der immer auf Seiten der Fische steht!
-
TorstenHtr
Hallo Gebhard,
Hängt davon ab wie sauber du den Wurf ausführst, wenn du voher auch vorsichtig die Schnur aus der Oberflächenspannung hebst, dürften die kleinen Forellen nicht verscheucht werden. Ansonsten halt Backhand- oder Back/Forward (auch bezeiuchnet als Pendulum Cast) wie Werner es beschrieben hat.
Bis dann..
Torsten
Hängt davon ab wie sauber du den Wurf ausführst, wenn du voher auch vorsichtig die Schnur aus der Oberflächenspannung hebst, dürften die kleinen Forellen nicht verscheucht werden. Ansonsten halt Backhand- oder Back/Forward (auch bezeiuchnet als Pendulum Cast) wie Werner es beschrieben hat.
Bis dann..
Torsten







