Hallo Mario!
Also so wie das für mich ausschaut, könnte man durchaus diese Gewässer auf deinen Fotos mit Totholz oder durch Steinbuhnen aufwerten,

geeignete Plätze scheint es ja zu geben! Totholz (Wurzelstöcke und Raubäume) werden im schnell- schnellerfließendem Wasser gesichert und verankert und noch einmal VERANKERT!!! (Reißende Hochwasser gibt es überall!)
Die Gewässerstrecken im1.und 2. Foto könnte man nach MÖGLICHKEIT mit Wurzelstöcken aufwerten. So etwas gefällt den Bachforellen!
Die Gewässerstrecken im 3. und 7. Foto vertragen nach MÖGLICHKEIT Wurzelstöcke und Raubäume. (Das Wasser ist breit, flach und hat keine zu hohe Fließgeschwindigkeit.)
Gewässerstrecken im 5. und 6. Foto schaut aus wie ein schnellfließender aber schöner Kanal, hier ist es eher angebracht nach MÖGLICHKEIT mit Großen Felsblöcken zu arbeiten! Ich würde vorschlagen, Querschnittseinengung durch zwei gegenüberliegende Steinbuhnen!
Dadurch staut sich das Wasser oberhalb etwas und wird tiefer und unterhalb der Steinbuhnen bilden sich schöne Kehrwasser! (Dort würde ich dann meine Fliege baden!)
Zitat aus dem Buch „Entwicklung naturnaher Bäche und Flüsse“
Zitat: „Allerdings muss beachtet werden, dass die Erhaltung eines ORDNUNGAGEMÄSSEN ZUSTANDES DES FÜR DEN WASSERABFLUSS nach wie vor die wichtigste Aufgabe der Gewässerunterhaltung ist. „
Wirklich beurteilen, kann ich natürlich nichts, anhand von ein paar Fotos.
Natürlich gibt es Fließgewässer die es deutlich nötiger haben!!!
Das „Ass“ im Ärmel könnte dann die EU- Wasserrahmenrichtlinie sein!!!
Die fordert nämlich, die Erreichung des guten ökologischen Zustand unserer Fließgewässer!
Ob und welche Möglichkeiten bestehen, Totholz oder Strukturelemente aus Holz einzubringen ist abzuklären mit dem Unterhaltungspflichtigen und den zuständigen Wasserbehörden abzustimmen. Die WASSERBEHÖRDE hat das Sagen.
Natürlich gäbe es auch noch einen „JOKER“, der Biber renaturiert und wertet für uns die Gewässer kostenfrei auf, der braucht auch nicht fragen oder was beantragen und über einen neuen alten Lebensraum würde er sich bestimmt freuen!
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:
Ich habe in der Lausitz in der Berufsfischerei TÄGLICH (AUCH SONNTAGS) gemeinsam mit meinen Chef die Teiche bewacht und die Kormos vertrieben. Allein die Munitionskosten beliefen sich auf Summen, da könnte man ein gutes Fließgewässer in Oberfranken pachten! Das hat mein Chef alles aus eigener Tasche bezahlt!
Du machst mir Angst oder sollte ich lieber sagen, jetzt hab ich richtig SCHISS!
Was wenn die Jäger eines Tages zu uns ARMEN ANGLERN sagen, die Vergrämung kostet den Jägern sehr viel kostbare Zeit und noch vielmehr Geld?
Was wenn die Jäger uns eines Tages fragen, was seit ihr bereit für die Vergrämung auszugeben???
Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:
Gleiches gilt beim Kormoran, wenn 300 kommen, dann kann man froh sein, wenn man mit 3 Schützen 3 Kormos erwischt! Also Ausrottung steht hier niemals zur Debatte.
Das klingt für mich nicht sehr vielversprechend und absolut nicht nach einer verwertbaren Lösung! Ganz im Gegenteil!
Das hört sich einfach nur nach einer Hin und Her Scheucherei von Kormoranen an!
Kommt mir auch noch ziemlich bekannt vor, aus dem letzten Winter! Erst haben sich die Kormorane mit fast ausschließlich Weißfisch wie Laube, Aitel, Aland, Hasel, Plötze, Rotfeder, Brachse vollgestopft, dann wurden sie vergrämt oder besser NUR hin und hergescheucht und landeten letztendlich in den Salmonidengewässern. Prima Lösung war das!
Aber für die Fischzüchter und Teichwirte könnte sich das durchaus gelohnt haben, da bin ich mir fast sicher!
Christian
PS: Da hat der Koi-Herpes Virus den Fischzüchter in der Lausitz ja ganz schön zugesetzt!
Also wenn ihr Bedarf an Karpfen habt, hier in der Oberpfalz gibt es regelrecht ne Überproduktion von Karpfen. Die Karpfen werden sogar in die einst schönen Äschengewässer verklappt, eigentlich eine Schande!
Obwohl man die einstigen Äschengewässer, dank besser gewordener Wasserqualität, mittlerweile wieder für die Äsche herrichten KÖNNTE! Aber Äschen gibt es halt so gut wie keine mehr. OK, die Gewässer sind keine richtigen Äschengewässer mehr, ich bezeichne sie viel lieber als HYBRIDGEWÄSSER (dank der schei… KWKA) unterhalb vom Wehr ein kurzes Stück Forellen/Äschenregion, Forellen gibt es dort vom 15.04 bis ca. 15.05. danach sind alle wieder raus, danach ein kleines Stück Äschenregion ohne Äschen, danach ein kleines Stück Barbenregion ohne Barben, danach ewiglang die Brachsenregion mit Aal, Schleie, Karpfen, Waller, Zander….. (Diesen Fischen ist sogar im Sommer das Wasser immer noch zu kalt, aber egal!) dann kommt das Wehr und danach geht der Krampf von vorne los, mit Forellen/Äschenregion, Forellen gibt es dort vom 15.04 bis ca. 15.05. danach sind alle wieder raus, danach ein kleines Stück Äschenregion ohne Äschen………
PPS:
Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Jäger in der Lausitz schon gern Unterstützung hätten, von uns Anglern! Sonst stehen sie ja womöglich noch alleine da, mit ihrer WOLFSPLAGE !
Von mir gibt’s schon mal KEINE!!!

Aber das ist ein anderes Thema.