BellyBoot mit Sicherheitsweste??
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Philzlaus
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Re: BellyBoot mit Sicherheitsweste??
Was hier noch keiner erwähnt hat ist die Wassertemperatur. In der kalten Jahreszeit auf Hecht möcht ich nicht ins Wasser fallen ohne einer Schwimmhilfe. Bei unter 10Grad Wassertemperatur bleibt einem mal ganz schnell die Luft weg. Denjenigen möchte ich sehen der dann noch mit der Wathose an Land schwimmt. Und ausziehen der Wathose, wer kommt denn auch solche Ideen. Unmöglich bei nicht sommerlichen Temperaturen. Bis man die Schuhbandln auf hat, den Schuh loswird hat man schon krämpfe vom kalten Wasser. Das geht wenn ohnehin nur wenn man eine Schwimmweste hat wo man zumindest ned zusätzlich kämpfen muss um ned unter zu gehen.
gruss
Philipp
Philipp
- Flyfisherman Markus
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Re: BellyBoot mit Sicherheitsweste??
Nach meinem Erlebnis im letzten Herbst mit meinem neuen Float Tube (hier nachzulesen: http://www.fliegenfischer-forum.de/flyf ... 63370.html) kommt in Zukunft nur noch eine Schwimmweste in Frage. Hat jemand eine Empfehlung einer guten, selbst aufblasbaren Weste und eine Bezugsquelle?
Danke und Gruss
Flyfisherman
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Flyfisherman
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Flyfisherman Markus
Flyfisherman Markus
- Harald aus LEV
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Re: BellyBoot mit Sicherheitsweste??
Hallo Markus,
gute selbstaufblasende Schwimmwesten findest Du z.B. bei Yachtaustattern.
Ich habe meine von AWN (Niemeyer, Hamburg) schicken lassen.
Es gibt sie in unterschiedlichen Klassen. 150 N und ohnmachtssicher solllte sie schon sein. Wenn schon, denn schon.
Ich muß mir in 1-2 Jahren eine neue zulegen, da man sie nur 10 Jahre benutzen soll (mit Inspektion zwischendurch).
Ich überlege mir, dann eine in 275 N zuzulegen. Gibt auf alle Fälle ein ruhigeres Gefühl beim schippern im Kanadier
oder Bellyboot auf großen Seen, oder wenns mal auf die Ostsee geht.
Gruß
Harald
gute selbstaufblasende Schwimmwesten findest Du z.B. bei Yachtaustattern.
Ich habe meine von AWN (Niemeyer, Hamburg) schicken lassen.
Es gibt sie in unterschiedlichen Klassen. 150 N und ohnmachtssicher solllte sie schon sein. Wenn schon, denn schon.
Ich muß mir in 1-2 Jahren eine neue zulegen, da man sie nur 10 Jahre benutzen soll (mit Inspektion zwischendurch).
Ich überlege mir, dann eine in 275 N zuzulegen. Gibt auf alle Fälle ein ruhigeres Gefühl beim schippern im Kanadier
oder Bellyboot auf großen Seen, oder wenns mal auf die Ostsee geht.
Gruß
Harald
Zuletzt geändert von Harald aus LEV am 27.01.2012, 14:29, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BellyBoot mit Sicherheitsweste??
Hallo,
LG,
Olaf
Ja, dass ist auch noch eine sehr guter Punkt. Bei weniger als 10 Grad Wassertemperatur, sollte man generell überlegen wohin man sich am Gewässer mit einem Belly-Boot bewegt, da ist man auch mit Schwimmweste von dem kalten Wasser schnell bewusstlos. Bei 5 Grad hat man wohl kaum 10 Minuten (eher nur 5 Minuten), wenn man da irgendwo verlassen mitten auf einem grossen See oder der Ostsee rumschippert, dann bietet die Schwimmweste auch keine echte Sicherheit mehr ...Philzlaus hat geschrieben:Was hier noch keiner erwähnt hat, ist die Wassertemperatur. In der kalten Jahreszeit auf Hecht möcht ich nicht ins Wasser fallen ohne einer Schwimmhilfe. Bei unter 10Grad Wassertemperatur bleibt einem mal ganz schnell die Luft weg.
LG,
Olaf
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Re: BellyBoot mit Sicherheitsweste??
Moin,
auch ich bin durchaus dafür, immer eine Schwimmweste zu benutzen.
Dennoch muß man nicht immer wieder die gleichen modernen Mythen ausgraben: Wer vom Belly Boat ohne Schwimmweste ins Wasser fällt, wird keineswegs sofort in die Tiefe gezogen oder stirbt auf andere Art und Weise den sofortigen Ertrinkungstod. Mit Watbekleidung und Schwimmflossen an den Füßen schwimmt es sich relativ gut - es sei denn, man hat die Weste mit Tungstennymphen vollgepackt...
Die Geschichte vom kopfüber treiben, weil Luft in der Wathose ist, wurde in der Praxis schon tausendfach widerlegt. Man hat keine Luft in der Wathose, wenn der Wasserdruck von außen dagegen presst und man einen Watgürtel trägt.
In so einem Kenterfall zu versuchen, die Wathose auszuziehen, ist der größte Unsinn überhaupt: Man verliert die Flossen und eine wertvolle Isolierung gegen die Kälte, und man verbraucht unnötige Energie. Besser ist es, die Hose nur hüfthoch zu tragen und einen Gürtel zu benutzen. Dann schöpft man nicht so viel Wasser und kann sich leichter wieder aufs Bellyboat ziehen.
Die Temperaturgeschichte ist ähnlich: Es macht einen Riesenunterschied, ob ich nackt, mit normaler Kleidung oder mit einer eng anliegenden Neoprenwathose ins kalte Wasser falle. Eine Neoprenwathose und eine dicht geschlossene Watjacke bewirken durchaus eine gewisse Kälteisolierung.
Das soll aber keineswegs ein Aufruf zum Leichtsinn sein! Auch mit Watbekleidung und Schwimmweste ist das Bellyboatfischen bei kaltem Wasser ultragefährlich. Man braucht einfach viel zu lang, um aus dem kalten Wasser zu kommen, und man spielt schlicht und ergreifend mit dem Leben.
Viele Grüße!
Achim
auch ich bin durchaus dafür, immer eine Schwimmweste zu benutzen.
Dennoch muß man nicht immer wieder die gleichen modernen Mythen ausgraben: Wer vom Belly Boat ohne Schwimmweste ins Wasser fällt, wird keineswegs sofort in die Tiefe gezogen oder stirbt auf andere Art und Weise den sofortigen Ertrinkungstod. Mit Watbekleidung und Schwimmflossen an den Füßen schwimmt es sich relativ gut - es sei denn, man hat die Weste mit Tungstennymphen vollgepackt...
Die Geschichte vom kopfüber treiben, weil Luft in der Wathose ist, wurde in der Praxis schon tausendfach widerlegt. Man hat keine Luft in der Wathose, wenn der Wasserdruck von außen dagegen presst und man einen Watgürtel trägt.
In so einem Kenterfall zu versuchen, die Wathose auszuziehen, ist der größte Unsinn überhaupt: Man verliert die Flossen und eine wertvolle Isolierung gegen die Kälte, und man verbraucht unnötige Energie. Besser ist es, die Hose nur hüfthoch zu tragen und einen Gürtel zu benutzen. Dann schöpft man nicht so viel Wasser und kann sich leichter wieder aufs Bellyboat ziehen.
Die Temperaturgeschichte ist ähnlich: Es macht einen Riesenunterschied, ob ich nackt, mit normaler Kleidung oder mit einer eng anliegenden Neoprenwathose ins kalte Wasser falle. Eine Neoprenwathose und eine dicht geschlossene Watjacke bewirken durchaus eine gewisse Kälteisolierung.
Das soll aber keineswegs ein Aufruf zum Leichtsinn sein! Auch mit Watbekleidung und Schwimmweste ist das Bellyboatfischen bei kaltem Wasser ultragefährlich. Man braucht einfach viel zu lang, um aus dem kalten Wasser zu kommen, und man spielt schlicht und ergreifend mit dem Leben.
Viele Grüße!
Achim
Früher war mehr Lametta!






