Verfasst: 13.11.2009, 11:13
Hi Florian,
meine Minusrekordtemperatur am Wasser waren bisher -8 Grad (Lufttemperatur ohne Wind). Ich gehe nicht an der Küste fischen sondern eher im Voralpenland.
Ich habe Fleecehandschuhe von Salewa (also nicht gerade die günstigste Variante) aus zwei Gründen:
Die Handschuhe sind bis auf den Daumen fingerlos (erleichtert die Montage der Rute, das Anziehen und bis zu diesem Frühjahr auch das Rauchen) und haben einen umklappbaren Fäustling die einfach besser wärmen wenn es mal klat wird.
Des weiteren haben die Handschuhe zwischen Zeige- und Mittelfinger sowie zwischen kleinem Finger und Ringfinger eine kleine Kordel eingenäht. Diese bildet eine Art Griff für die Gegenhand so dass ich die Handschuhe schnell ausziehen kann. Dies war für mich wichtig um vor der Landung / dem Anfassen des Fisches die Handschuhe schnell ausziehen zu können (Schleimschicht!).
Diese Handschuhe benutze ich allerdings nur noch auf dem Weg zum Wasser (das kann manchmal etwas länger dauern) sowie wenn ich grössere Strecken zwischen dem Fischen überbrücken muss. Beim Fischen und Fliegen anbinden hatte ich nämlich das gleiche Problem wie Du - zu wenig Gefühl.
Deshalb habe ich jetzt zusätzlich ein Geschirrtuch dabei, dass ich in einer Innentasche oder am Gürtel / Halsband habe. Wenn meine Finger zu kalt werden benutze ich einen Trick den ich hier im Forum mal gelesen habe: ich tauche die Hand in das kalte Wasser, das fördert die Durchblutung und die Hände werden wieder schön warm (ich fürchte bei Ralf wird dieser Trick nicht klappen). Anschliessend trockne ich die Hände mit dem Geschirrtuch ab um Wind und Kälteeinwirkung wieder zu reduzieren, denn das Hauptproblem ist m.M. nach die Feuchtigkeit. So komme ich recht gut über den Tag. Eine Tasse Tee aus der Thermoskanne zwischendrin ist übrigens ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel von innen.
Das einzige Material das ich kenne dass auch im nassen Zustand wärmt ist Wolle - nur hattest Du bei dieser ja schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Viele Grüsse und warme Finger
Markus
meine Minusrekordtemperatur am Wasser waren bisher -8 Grad (Lufttemperatur ohne Wind). Ich gehe nicht an der Küste fischen sondern eher im Voralpenland.
Ich habe Fleecehandschuhe von Salewa (also nicht gerade die günstigste Variante) aus zwei Gründen:
Die Handschuhe sind bis auf den Daumen fingerlos (erleichtert die Montage der Rute, das Anziehen und bis zu diesem Frühjahr auch das Rauchen) und haben einen umklappbaren Fäustling die einfach besser wärmen wenn es mal klat wird.
Des weiteren haben die Handschuhe zwischen Zeige- und Mittelfinger sowie zwischen kleinem Finger und Ringfinger eine kleine Kordel eingenäht. Diese bildet eine Art Griff für die Gegenhand so dass ich die Handschuhe schnell ausziehen kann. Dies war für mich wichtig um vor der Landung / dem Anfassen des Fisches die Handschuhe schnell ausziehen zu können (Schleimschicht!).
Diese Handschuhe benutze ich allerdings nur noch auf dem Weg zum Wasser (das kann manchmal etwas länger dauern) sowie wenn ich grössere Strecken zwischen dem Fischen überbrücken muss. Beim Fischen und Fliegen anbinden hatte ich nämlich das gleiche Problem wie Du - zu wenig Gefühl.
Deshalb habe ich jetzt zusätzlich ein Geschirrtuch dabei, dass ich in einer Innentasche oder am Gürtel / Halsband habe. Wenn meine Finger zu kalt werden benutze ich einen Trick den ich hier im Forum mal gelesen habe: ich tauche die Hand in das kalte Wasser, das fördert die Durchblutung und die Hände werden wieder schön warm (ich fürchte bei Ralf wird dieser Trick nicht klappen). Anschliessend trockne ich die Hände mit dem Geschirrtuch ab um Wind und Kälteeinwirkung wieder zu reduzieren, denn das Hauptproblem ist m.M. nach die Feuchtigkeit. So komme ich recht gut über den Tag. Eine Tasse Tee aus der Thermoskanne zwischendrin ist übrigens ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel von innen.
Das einzige Material das ich kenne dass auch im nassen Zustand wärmt ist Wolle - nur hattest Du bei dieser ja schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Viele Grüsse und warme Finger
Markus

