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Verfasst: 28.01.2009, 17:12
von Peter S.
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Verfasst: 28.01.2009, 18:41
von Grasfischer
Hallo,
um ebenfalls wieder zum Thema zurück zu kommen
1. muß ich Wolfhard Recht geben und man sollte Beginner nicht verwirren und somit ist erstmal der Endfest 300 zu empfehlen, wie es auch R. Baginski in seinem Buch beschreibt.
2. Mischen würde ich es auch wie lt. Beschreibung, also 1:1
3. Es ist Richtig, auch m.M. nach ist die Konsistenz von Endfest 300 definitiv zu zähflüssig, klar funktioniert es mit Zahnbürsten, ich arbeite aber lieber mit feinen Pinseln.
4. Hierfür wäre auf jeden Fall Karls Tip mit dem erwärmen ein Versuch wert.
5. @ Ralf
woher willst Du das wissen ?
Ansonsten bin ich der Meinung dass Leute,die wirklich Ahnung von der Materie haben, sich viel öfter zu Wort meldeten,würden deren Beiträge nicht immer wieder durch difuses Halbwissen oder sonstigen Stuss kaputt geredet....
und das von Dir... früher hast Du auch mal mehr mit diskutiert, seit neuestem habe ich aber das Gefühl, dass Deine momentanen Beiträge oft überhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben.
Gruß, Friedrich
Verfasst: 28.01.2009, 18:56
von MichaelN
Nabend.
Ich danke für die rege Diskusion und natürlich für die Antworten.
Stimmt es, dass der Endfest am besten nach dem Rühren ca 5min "ruhen" sollte, bevor man ihn verarbeitet?
Soll dadurch schon etwas flüsiger werden.
hab ich irgendwo im Netz gelesen.....aber leider keine Ahnung mehr wo
Gruß, Michael
Verfasst: 28.01.2009, 19:41
von bengbengboumm
Hallo Michael,
ich konnte soetwas beim bekleben meiner Epoxistreamer mit UHU300 beobachten. In wie weit sich dies aber auf die Kohäsion/Adhäsion beim kleben/haltbarkeit einer gespliessten auswirkt könnte ich nicht sagen.
Gruß Rico
Verfasst: 28.01.2009, 23:29
von palakona
bengbengboumm hat geschrieben:Hallo Michael,
ich konnte soetwas beim bekleben meiner Epoxistreamer mit UHU300 beobachten. In wie weit sich dies aber auf die Kohäsion/Adhäsion beim kleben/haltbarkeit einer gespliessten auswirkt könnte ich nicht sagen.
Gruß Rico
Hallo!
Was beim längeren "Ruhenlassen" passiert, ist, daß die Mischung etwas klarer wird, bzw. daß sich Lufteinschlüsse teilweise "verflüchtigen". Das mag für "kosmetische" Anwendungen wie eventuell beim Fliegenbinden (da hab ich keinen Schimmer !) wichtig sein, beim Rutenbau spielt es meiner Ansicht nach keine Rolle, da der Kleber ja eh "gepresst" wird. Bereits nach 5 Minuten zieht der Kleber etwas an, da sollte man ihn schon auf den Spleissen haben.
Zum "Härten":
Wie höchst wahrscheinlich die meisten hier gemerkt haben, richtet sich das Datenblatt zu Uhu Endfest nicht an die Millionen von Gespliesstenbauern in der Welt, sondern ganz allgemein an alle möglichen Anwender. Es muß also für unsere Zwecke interpretiert werden. Sowohl durch höhere Temperatureinwirkung also auch durch Veränderung des Mischungsverhältnis kann man die Festigkeit der Verbindung in gewissen Grenzen erhöhen. Das ist im Produkt und in seiner Beschreibung ausdrücklich so angelegt. Da gibt es auch wieder so Behauptungen im Netz, daß erhöhte Festigkeit negativ wäre, aber da schreibt meiner Ansicht nach immer einer vom anderen ab, ohne es je selbst mal geprüft zu haben. Das ist ja auch das Problem im Internet.
Grüße Wolfhard
Verfasst: 29.01.2009, 08:03
von Rast
.....
Verfasst: 29.01.2009, 09:45
von Shortcaster
Trout-Gizmo hat geschrieben:Nabend.
Stimmt es, dass der Endfest am besten nach dem Rühren ca 5min "ruhen" sollte, bevor man ihn verarbeitet?
Soll dadurch schon etwas flüsiger werden.
Gruß, Michael
Liebe Leute,
stimmt dass Epoxy kurze Zeit nach dem Mixen dünnflüssiger wird. Dies trifft aber insbesondere bei der Verarbeitung von größeren Mengen Epoxy zu und kommt daher daß beim Vermischen eine exotherme Reaktion einsetzt, heißt die Miachung wird warm. Daher flüssiger. Besonders stark fällt mir das aber nur auf wenn ich so ca. einen viertel Liter Eoxy anmische (nein, das mach ich nicht beim Rutenbauen sondern im Chemielabor

)
Und es stimmt, das Stehenlassen (am Besten kombiniert mit dem Schütten des angemischeten Epoxy auf eine Alufolie etc so daß sie flach verläuft) hilft sehr um die Luftblasen raus zu kriegen. Dies ist ein netter "Trick" beim Lackieren der Windungen.
Hoffe das
TL
Peter
__
PS Hab mein Posting überarbeitet da ich es nicht eindeutig formuliert hab
* stimmt, Epoxy wird nach dem Mixen dünnflüssiger, s.o.
* ich bin aber nicht der Meinung daß man bei den schellbindenden Epoxysystemen wie dem hier beschriebenem warten sollte weil das Gelieren dann zu früh einsetzt um noch Verarbeitungszeit zu haben
Verfasst: 29.01.2009, 10:50
von palakona
Matthias B. hat geschrieben:Muhahahahha...als wenn er das tun würde... Muss er im übrigen auch nicht. Damit hast du dich einverstanden erklärt, als du dich im Forum registriert hast
Wenn ich sowas schon lese...Dann bleibt nur zu sagen...UND TSCHÜSS
Gruß vom Niederrhein
Matthias
Dein Tonfall ist völlig daneben!
Es ist doch klar, das bestimmte Leute sich hier nicht mehr, oder nur äußerst zurückhaltend hier mitteilen, bei dem abgrundtiefen Schwachsinn, den ein paar (ganz wenige) Wichtigtuer hier schreiben.
Es ist frustrierend, immer erst einmal gegen einen Troll anschreiben zu müssen, bevor man zum Kern kommen kann.
Es ist außerdem frustrierend, daß dieser Schwachsinn aus diesen Gründen meist unwidersprochen bleibt.
Ich könnte eine Menge Beispiele aus dem letzten Jahr anführen, die man nur noch als Realsatire abhandeln kann.
Dazu nur das berühmte Zitat von Dieter Nuhr!
In diesem Sinne
palakona
Verfasst: 29.01.2009, 11:07
von Matthias B.
Hallo...
Ja, das ist völlig richtig! Hab wohl auf dem "falschen Fuß" geschrieben! Möchte mich in aller Form beim Ralf entschuldigen. Weiß auch nicht, was mich geritten hat. Finde es allerdings "schade", wenn sich jemand verabschiedet, weil zu wenig "Profis" mitdiskutieren(so hab ichs aufgefasst und deshalb auch der Hieb heute mittag)..
Naja, sorry nochmal...
Gruß vom Niederrhein
Matthias
Verfasst: 29.01.2009, 11:10
von Olaf Kurth
Leute, Leute,
muss es erst wieder so richtig rappeln, bevor ihr euch einigen könnt???
Müssen erst zwei erfahrene Rutenbauer einen dicken Hals bekommen und sich möglicherweise verabschieden, bevor eure Gilde merkt, das was schiefläuft.
Bisher haben ich und andere Forumsteilnehmer eure guten fachlichen Diskussionen mit Interesse verfolgt. Ihr seid ein gutes Beispiel für einen informativen Austausch mit Respekt und Achtung voreinander. Das habe nicht nur ich so gesehen. Bleibt bitte dabei (und trinkt mal bei Gelgegenheit einen guten Schnaps zusammen)!!!!
Gruß, Olaf
Verfasst: 29.01.2009, 11:27
von piscator
Moin, vielleicht ist das ja von Interesse.
Meine ersten Ruten waren noch mit Resorcinol geklebt und da fand ich die roten Klebefugen nicht so schön (auch weil ich technisch das noch nicht so gut hinbekam). Hab dann UHU 300 benutzt. Angemischt 1:1 und im Wasserbad leicht erwärmt um das etwas dünner zu bekommen. Nach dem Wickeln dann die Blanks bei 140° C im Ofen getempert und gehärtet. Die diskussion hier brachte mich dazu diese Ruten nochmal etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Ergebniss: Stöcke sind weiterhin ohne Set (so gerade ich das damals hinbekam) und werfen nach wie vor die gleichen Schnüre -- sind also auch nicht merkbar weicher geworden. --- Wie gesagt das waren meine ersten 1986-1989 - also 20 Jahre im Einsatz.
Ich habe eine lange Pause gemacht, sehe aber keinen Grund warum ich etwas an meiner Klebetechnik ändern sollte.
Jürgen
Verfasst: 29.01.2009, 13:52
von Kevin NRW
Hallo alle,
is ja mal wieder gaaanz großes Kino was hier abgeht...Aber das ist in letzter Zeit ja eher Standard als Ausnahme...Es kann doch wohl nicht sein das es einige garantiert größtenteils nur im Internet fischende Neulinge gibt die dann noch meinen hier einen auf Obermac zu machen?Hallo???GEHTS NOCH???Fachlich teilweise völlig falsch,hirnfick allererster Güte und dann auch noch so tun als wenn man das Rad erfunden hätte???Mich wundert es nicht das viele der alten Haudegen hier nicht mehr schreiben,mit soviel Syse muss man sich nicht wirklich herumschlagen...
Cheers
Kevin
P.S.:Back on topic:Ich verwende den Kleber von R+G Faserverbundstoffe,beste erfahrungen mit Verarbeitung,Fliessverhalten,Klebekraft etc.
Verfasst: 29.01.2009, 15:35
von Grasfischer
Hi,
kann Kevins Aussage mit meinen Arbeiten (bis jetzt 26Ruten mit R+G) bestätigen. Trotzdem würde ich am Anfang meine ersten Versuche mit dem bewährten Endfest 300 machen.
btw. Kevin, mit deinen Eingangszeilen bin ich nicht Konform. "Alte Haudegen" kannte/kenn ich nur eine Handvoll. Deine Wortwahl erinnert mich auch stark an die manch anderer User
Nichts für ungut, Friedrich
Verfasst: 29.01.2009, 18:33
von Kevin NRW
@Friedrich,
da hier im Forum die Qualität einiger Beiträge sehr zu wünschen übrig lässt passe ich meine Wortwahl nur an...
Im Laufe der Jahre sind dem Forum leider einige sehr kompetente User verloren gegangen und dies bedaure ich sehr.Nicht nur im Rutenbausektor,nein im ganzen Forum."Alte Haudegen",kann man meiner Meinung nach nicht nur an de Geburtsurkunde festmachen
Herzliche Grüße
Kevin
Verfasst: 12.05.2009, 12:40
von Michael D.
Hallo,
diese Diskussion hatte auch eine Frage nach Titebond... Ja, es gibt in Deutschland Titebond II und III - ganz einfach über einen Titebond-Internet-Shop. Ich arbeite fast ausschliesslich damit und es stört mich ausschliesslich die kurze Abbindezeit, sonst null Probleme. Und - was ich nie verstanden habe - was spricht eigentlich gegen Ponal-wasserfest? Den habe ich auch schon genommen, ebenfalls keine Probleme, auch nicht beim Richten, wenn man es mit der Temperatur nicht übertreibt. Ein guter Freund und Schreinermeister gab mir auf den Weg, dass der entscheidende Punkt einer guten Klebstoff-Verkrallung in einer spaltfreien Verarbeitung liegt; dann seien alle hier erwähnten, heutigen Industriekleber in der Klebenaht stärker als im umliegenden Holz (bzw. Gras). Die 2-Komponenter möchte ich allerdings bei der Verhülsung nicht missen.
TL Micha