Verfasst: 03.02.2009, 09:39
Hallo zusammen,
ich gebe Jonny Catch bzgl. der Marke recht und Olaf mit dem Gründen warum ich FC ebenfalls nicht mehr verwende.
Ich hatte beim Trockenfliegen Fischen keine Probleme bei einer 50-er Tippet Sektion bzgl. dem Einsinken der Fliege - dafür aber die Probleme der Knotenfestigkeit und - ein Aspekt der mir immer sehr wichtig war - der Dehnungsfähigkeit. FC dehnt sich nach meinen Erfahrungen gar nicht. Ich bevorzuge ein Material dass sich dehnt, da dieses Schläge etc. zusätzlich kompensiert. Ich gebe zu ich tendiere dazu Fische sehr hart einzuholen, deshalb ist neben einer möglichst sanften Rutenaktion das Vorfach eben ein entscheidender Punkt.
Zusätzlich gibt es einen monetären Aspekt. FC ist einfach teurer und da ich meine Vorfächer sehr stark abfische / häufig wechsel bleibe ich lieber beim Monofil.
Bei sehr heikler Fischerei verwende ich Mud - wie oben beschrieben um das Vorfach zu entfetten. Ausserdem hat Mud einen weiteren Vorteil, es macht das Vorfach matt und somit werden Reflektionen reduziert.
Ich denke das Schlimmste beim Trockenfliegenfischen ist ein schwimmendes + sich kräuselndes Vorfach an der Oberfläche. Die Auflagepunkte auf dem Wasser lassen sich selbst in grosser Entfernung noch beim Fischen ausmachen - das sollte dem Fisch in der Nähe dann auch nicht entgehen... Diesen Effekt kann ich übrigens auch mit fetten Fingern bei einem FC erzielen.
@Olaf:
Ein Tip - ich habe diesen Vorfachstrecker auch benutzt, aber man muss höllisch damit aufpassen da zu schnelles Durchziehen das Mono erhitzt, bei zu stakren Drücken das Mono zu stark gedehnt wird und somit die Tragkraft deutlich beeinträchtigt werden kann.
Deshalb dehne ich das Tippet über die beiden Daumen mit langsamen, gleichmässigem Zug und dickere Durchmesse ziehe ich über meinen Oberschenkel oder Hemdsaum hin und her um es zu erwärmen - dann richtet es sich automatisch wieder grade.
LG
Markus
ich gebe Jonny Catch bzgl. der Marke recht und Olaf mit dem Gründen warum ich FC ebenfalls nicht mehr verwende.
Ich hatte beim Trockenfliegen Fischen keine Probleme bei einer 50-er Tippet Sektion bzgl. dem Einsinken der Fliege - dafür aber die Probleme der Knotenfestigkeit und - ein Aspekt der mir immer sehr wichtig war - der Dehnungsfähigkeit. FC dehnt sich nach meinen Erfahrungen gar nicht. Ich bevorzuge ein Material dass sich dehnt, da dieses Schläge etc. zusätzlich kompensiert. Ich gebe zu ich tendiere dazu Fische sehr hart einzuholen, deshalb ist neben einer möglichst sanften Rutenaktion das Vorfach eben ein entscheidender Punkt.
Zusätzlich gibt es einen monetären Aspekt. FC ist einfach teurer und da ich meine Vorfächer sehr stark abfische / häufig wechsel bleibe ich lieber beim Monofil.
Bei sehr heikler Fischerei verwende ich Mud - wie oben beschrieben um das Vorfach zu entfetten. Ausserdem hat Mud einen weiteren Vorteil, es macht das Vorfach matt und somit werden Reflektionen reduziert.
Ich denke das Schlimmste beim Trockenfliegenfischen ist ein schwimmendes + sich kräuselndes Vorfach an der Oberfläche. Die Auflagepunkte auf dem Wasser lassen sich selbst in grosser Entfernung noch beim Fischen ausmachen - das sollte dem Fisch in der Nähe dann auch nicht entgehen... Diesen Effekt kann ich übrigens auch mit fetten Fingern bei einem FC erzielen.
@Olaf:
Ein Tip - ich habe diesen Vorfachstrecker auch benutzt, aber man muss höllisch damit aufpassen da zu schnelles Durchziehen das Mono erhitzt, bei zu stakren Drücken das Mono zu stark gedehnt wird und somit die Tragkraft deutlich beeinträchtigt werden kann.
Deshalb dehne ich das Tippet über die beiden Daumen mit langsamen, gleichmässigem Zug und dickere Durchmesse ziehe ich über meinen Oberschenkel oder Hemdsaum hin und her um es zu erwärmen - dann richtet es sich automatisch wieder grade.
LG
Markus