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Verfasst: 12.09.2006, 21:41
von Äschenjäger
Hallo,
mir ist aufgefallen das sich mein Nagelknoten beim anziehen etwas in die Fliegenschnur geschnitten hat. Jetzt frag ich mich ob das normal ist, oder ob ich etwas falsch machen. Kann es evntl. sogar sein das ein großer Fisch bei starkem zug auf den Nagelknoten mir das Coating von der Seele zieht?
Beste Grüße,
Marius
Verfasst: 13.09.2006, 07:53
von fluefiske
Hallo Bernd !
Meine Lösung mit Nagelknoten : Ein Stück Mono je nach Verwendungszweck 45 er bis 60 er mittels NK befestigen.Eine Schlaufe fertigen.Das ganze Monoteil aber nur ca.10- 20 cm lang.So hast Du die positiven Eigenschaften der Kraftübertragung des Nagelknotens und kannst Dein komplettes Vorfach austauschen.Vielleicht nicht die eleganteste Art,aber in der Praxis hat es sich bewährt.
Gruß Erich
Verfasst: 13.09.2006, 11:54
von Harald aus LEV
@Äschenjäger
Das sich das Monofil beim Nagelknoten etwas in den Mantel der Flugschnur drückt, ist normal.
Bis jetzt hat es noch kein Fisch geschafft, mit das Coating von der Seele zu ziehen.
Gruß
Harald
Verfasst: 13.09.2006, 13:56
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 13.09.2006, 14:37
von fluefiske
Hallo Bernd !
Konnte mir auch nicht vorstellen,daß Du die von mir beschriebene Möglichkeit nicht kennst.
Mit meiner Methode habe ich die letzten 4 Wochen an den Fähranlegern Norwegens gefischt und einige schöne Pollack´s überlistet.Und diese Biester haben richtig Dampf.Die erste Verbindung hielt 5 Jahre,soviel zur Haltbarkeit.
Bei Deiner Fischerei würde ich auch so verfahren wie Du.Die Schlaufe oder der Loop wird dann natürlich auch stark strapaziert und muß öfter als normal erneuert werden.
Gruß Erich
Verfasst: 13.09.2006, 18:17
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 13.09.2006, 19:32
von horstie honk
Original geschrieben von Bernd Ziesche
... Die Schlaufenverbindung aus der Schnurseele hatte wie immer gehalten.
Gruß,
Bernd
ja ja, ich werde deine methode die einmal ausprobieren

Verfasst: 13.09.2006, 20:19
von fluefiske
Hallo Bernd !
Ich fische nun schon seit 12 Jahren mit der Fliegenrute #9 auf Pollack und mir ist in der ganzen Zeit kein Vorfachbruch passiert,bei 30er oder 35er Mono.Hängt wahrscheinlich damit zusammen,daß ich fast nur die Fähranleger heimsuche.Dort ist es gleich sehr tief und fast ohne Bewuchs.Die Viecher verfolgen den Köder und beissen dann ein paar Meter unter der Oberfläche.Wenn sich dann schon die Fähre nähert,muß ich brutal dagegen halten.
Bei geflochtener mit 20kg Tragkraft als Vorfach habe ich meine Bedenken.Die Kraftübertragung könnte man vielleicht vernachlässigen,aber was ist bei einem Hänger?Wenn Du stabile Haken benutzt,reißt wahrscheinlich die Schlaufenverbindung oder eine Schwachstelle in der Fliegenschnur.
Sorry,etwas am Thema vorbei.
Gruß Erich
Verfasst: 13.09.2006, 21:15
von Bernd Ziesche
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Verfasst: 13.09.2006, 21:45
von fluefiske
Ja,genauso isses mit den Lyr´s.Grenzt schon an ein Materialzerreisstest,auch in Bezug auf Verbindungen.Beim nächsten Besatz müssen unbedingt ein paar Zentner Pollack´s in den See und eine Schubkarre Salz hinterher.
Gruß Erich
Verfasst: 14.09.2006, 15:43
von salmosalar
Verfasst: 25.10.2006, 15:07
von Wolfsbarsch
Hallo
das mit dem Schrumpfschlauch hab ich auch schon ausprobiert, und zwar zum reparieren meiner Schnur. Durch grobe Fahrlässigkeit hat sich die Vorfachspitze ins Coating geschnitten und zwar cirkulär bis auf die Seele der Schnur runter. Ich hab fast angefangen zu heulen.
Hab aber im Test die Sache mit dem Schrumfschlauch gelesen und es mit Handelsüblichen Schrumpfschlauch getestet. Fazit geht super ist spottbillig.
Aber aufgepasst immer schön sparsam mit der Flamme sonst ist die Schnur futsch.
Persönlich bin ich dazu übergegangen mir an meine Schnüre Schlaufen aus der Seele sowohl vorne als auch zum Backing hin zu machen. Das ist am haltbarsten und flutscht noch gut durch die Ringe.
stramme Leine und so weiter
Wolfgang
Verfasst: 26.10.2006, 13:33
von Tobsn
Nett, gerade für sinkende oder intermediate Schnüre ist auch vorne einen Pitzendingensring. Einfach ne Schlaufe mit der Seele einspleissen, vorher aber den Puntznehuber drauffädeln und dann die ganze Chose dichtziehen. Aquasure oder -seal oder was auch immer drauf und schon hat man einen Ring direkt an der Flugschnur und kann antüddeln was man will...
Tobsn
Verfasst: 26.10.2006, 14:49
von kea
Wobei die Kraftübertragung per Ring eine andere ist, als wenn ein stabiles Vorfach (z.B. 60er bei einer 8er Rute) eine direkte Linie zur Flugschnur bildet.
Verfasst: 26.10.2006, 15:16
von Tobsn
@kea
Ist auf jeden Fall für solche Schnüre sinnvoller als ne normale gespleisste Schlaufe und wenn der Ring an der Flugschnur mit Aquasure gesichert ist und nicht verutscht, kann das Vorfachende mit Lonnzeug o.ä. gesichert werden. In dem Fall überträgt sich das ganz wunderbar...
T