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Verfasst: 16.04.2006, 12:54
von Dieter W.
Hallo Carsten,

die Kostenseite habe ich nicht angesprochen - ich habe sie auch nie beleuchtet.

Da ich aber im Gegensatz zu dir beide Varianten kenne, denke ich ist es legitim deiner nur aus Bildern gewonnenen Aussage zur "Schrumpfschlauch-Variante zu widersprechen.

Viel Erfolg beim Fischen!

Dieter

[url=http://]www.flycasting.de[/url]

Verfasst: 16.04.2006, 13:17
von Marco Reisen
Grüßt euch Ihr Schlaufenbinder :-)

Frage: Warum nicht ein Loop aus geflecht benutzen, zb von R.Moser ?.

Welche vorteile haben eure Loops gegenüber den "Standart"?

Gruß Marco

PS: Habe mir eine Guideline Presentation gekauft da war schon ein Loop direkt aus der Flugschnur werkseitig gemacht.

Verfasst: 16.04.2006, 13:24
von Rötsch
Hallo Carsten,
ich würde mich mal für deine Version mit der freigelegten Seele interessieren.
Kannst du sie vielleicht kurz erläutern? oder nen Link?
Vielen Dank im Voraus
Rötsch

Verfasst: 16.04.2006, 13:43
von chris meyer
habe gestern abend mal eine schlaufe getüddelt. habe sie eingezogen dann gewickelt und geklebt, wird hoffenltich halten.
gestern habe ralf von khd angerufen und ihn gefragt wie sie die schlaufen machen. die seele wird wohl in mehreren strängen zurück in den mantel gezogen. sie wird weder geklebt noch gewickelt. diese methode ist wohl die sauberste. bei mir hat das teilen oder ausfranzen aber nicht so geklappt.

hat jemand eine genaue anleitung wie sie das machen?

grüsse chris

Verfasst: 16.04.2006, 13:56
von Dieter W.
Wer es genau wissen will, Ingo Dege hat dazu eine sehr schöne Anleitung auf DVD erstellt. Detaillierter geht´s nimmer .... kostet aber ein paar Euro, die sicher gut angelegt sind.

Schussköpfe und Schlaufen, mir hilft´s

Gruss

Dieter


[url=http://]www.flycasting.de[/url]

Verfasst: 16.04.2006, 14:40
von mknuemann
Original geschrieben von Rötsch
Hallo Carsten,
ich würde mich mal für deine Version mit der freigelegten Seele interessieren.
Kannst du sie vielleicht kurz erläutern? oder nen Link?
Vielen Dank im Voraus
Rötsch
Loop Anleitung Globalflyfisher

So gehts. Ich habe es gerade nochmal bei meinen Schnüren gemacht.
Statt des Einfädlers habe ich aber eine Nadel genommen. Es ist ein bisschen frickelig. Bei einer 4er war die Nadel schon fast zu dick, bei einer 5er gings total einfach. Bei einer 6er war es die Hölle, weil die Flechtseele noch teilweise
Reste vom Coating dran hatte. Eine wichtige Ergänzung, bevor Du die Schnur einziehst, steck irgendwas durch die Schlaufe, z.B. einen Stift, damit Du den Loop nicht mit einem Ruck wieder zumachst.

Michael

Verfasst: 16.04.2006, 16:10
von Rötsch
Die Art kenne ich, aber bei Carsten sieht es so aus, als kommt der Loop direkt aus dem Coating???? Oder bin ich da falsch? Als würde er die Seele wieder ins Coating ziehen. Oder trügt das Bild und es hat ein Schrumpfschlauch dran? (der eine weiss der andere grün)

Verfasst: 16.04.2006, 16:23
von Speypages.de
Ich mach das mal in einem hübschen Bilderband fertig, ok?

Mach ich nachher fertig.

Gruß, Carsten

PS: Komm gerade von meinen Hausflüssen, da schwimmt ja eine Drecksuppe ....

Verfasst: 16.04.2006, 18:16
von Dirk Janßen
Original geschrieben von PonyAC
Hallo Dirk!
Irgendwie durchschaue ich nicht so ganz, wie du den Schrumpfschlauch aufgebracht hast. Sind das zwei Schläuche? Einen um die Leine und eine um die doppelte Leine? Der obere Loop ist ja perfekt...
Könntest du vielleicht eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung für (Dummies wie) mich posten. Danke...
Moin Andy,
als Selfmader interessiert mich jede Möglichkeit alles irgendwie zu lösen. Ich persönlich benutze Schlaufen in ähnlicher Manier wie Carsten, weil sie haltbar UND wenig auftragend sind.
Nun zum Zusammenschweißen:
Ich schneide die Fliegenschnur schräg zu, lege damit eine Schlaufe und ziehe ein Stück Schrumpfschlauch drüber. Dieses wird dann vorsichtig mit dem Feuerzeug erhitzt.

Zur Technik selbst:
Ich habe in diese Technik nicht das Supervertrauen, da nur das Coating verbunden wird.

Gruß
Dirk

Verfasst: 16.04.2006, 21:19
von Speypages.de
Moin,

ich habe mich mal rangesetzt und die Schlaufe in Bild und Film auf meiner Homepage platziert.

Zu finden unter : Speypages.de unter "Gerätetest + Tips"

Viel Spaß!

Gruß, Carsten

Verfasst: 16.04.2006, 21:41
von Äschenjäger
Moin Dirk,
als Selfmader interessiert mich jede Möglichkeit alles irgendwie zu lösen. Ich persönlich benutze Schlaufen in ähnlicher Manier wie Carsten, weil sie haltbar UND wenig auftragend sind.


Da ich ebenfalls Selfmader bin, hab ich dieses Jahr mir eine solche Schlaufe
( Schrumpfschlauch technik ) zusammengetüdelt. Erst dachte ich das selbe wie du darüber. Also habe ich schwup die wup die Schalufe noch zusätzlich mit deiner Zauberpaste ( UHU Kraft verdünnt :D ) übergezogen.

Du glaubst gar nicht wie das hält, mach mal einen Zugtest !

Schöne Grüße aus dem Süden,
Marius

Verfasst: 16.04.2006, 22:28
von chris meyer
sehr cool, carsten!

danke für die arbeit

Verfasst: 17.04.2006, 10:59
von Ingo Dege
Moin zusammen & erstmal: schöne Ostern!

Hier ist ja richtig was los: Ganze "Bildbände" und Kurzvideos!

Einige Anmerkungen habe ich noch:

1. Aceton ist in den seltendsten Fällen erforderlich! Die meisten Coatings lassen sich ohne vorheriges Einweichen abziehen. Selbst, wenn es mal etwas schwerer geht: heißes Wasser ( 1 Min. ) hilft.

2. die verschweißten Loops vom Sepp funktionieren super - allerdings nicht mit jedem Coating. Auf dem vom Dirk eingestellten Bild scheinen mir die Verschweißungen zu kurz - Sepp hat sie auf gut 2 cm gemacht!

3. Bei den Schrumpfschläuchen klappts nicht mit jedem "X-belibigen" - sie sollten den richtigen Schmelzpunkt haben.

4. bei der "eingezogenen" Schlaufe verhindert die Sicherungswicklung ein herausruckeln des eingezogenen Materials. Allerdings nur, wenn die Wicklung sowohl über dem eingezogenen als auch über dem nebeneinander liegenden Bereich der Seele gemacht wird. Auf dem vom Carsten eingestellten Bild auf seiner Seite ( schwupp - geklaut )
Bild

kann man sehen, dass die Nadel ca. 1 - 2 mm vor dem Coating eingestochen wird. Die Sicherungswicklung ( 12er Fireline ) wird mit 12 - 15 Wicklungen aufgebracht und überdeckt somit beide Bereiche.

5. da es hier um Loops für die Einhandschnüre geht, sollte man darauf achten, die Seele gegen eindringendes Wasser ( Kapilarwirkung ) zu versiegeln. Bei Foatern könnte sonst ein ungewollter Nebenefekt ( absinken der Spitze ) eintreten.

Zum Schluss noch Dank an Dieter und Carsten für den Hinweis auf die DVD!

Verfasst: 17.04.2006, 12:10
von chris meyer
warum geht es nur um schnüre für die einhand, ich brauche das ganze für meine snowbee 2d(zweihand).

da geht das doch auch, oder nicht?

Verfasst: 17.04.2006, 12:26
von Ingo Dege
Hallo Chris,
ich weiss allerdings nicht wie das bei diesen dünnen schnüren funktioniert.


... hatte ich dann falsch interpretiert und funktioniert natürlich auch!