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Verfasst: 20.10.2005, 15:07
von rgermo
Ich bitte um ntschldigung wenn ich da jetzt doch noch etwas dazu schreibe:
@RC..
Hm.. da fühl ich mich als Spinnfischer mit 25 Jahren Hechtangelerfahrung schon ein bisserl betroffen.
Flexonit Stahlvofach oder anderes 7x7 Vorfach lässt sich gut knoten. Ich bitte auch Wolfram Vorfächer als mögliche Alternative zu prüfen. Dieses Material ist sehr flexibel bei ausreichender Tragkraft.
Hardmono ist mir im Vergleich zu einem Stahlvorfach, abgesehen von der schlchteren Schnittfestigkeit, auch einfach zu steif.
Über die Eigenschaften dieser Materialien im Einsatz an der Fliegenrute kann ich mangels Erfahrung nichts sagen.
Wir haben bei einem im Rhein gefangenen abgeschlagenen 85 ér Hecht mal ein Hardmono quer zu den Zahnreihen durchs Maul gezogen und dabei darauf geachtet, daß das Vorfach immer an der selben Stelle über die rasierklingenscharfen Zähne rutscht: Beim 4-5 Versuch wars durch. Allerdings war das soweit ich noch errinere ein 11,x kg. Wenn Esox sich wälzt und mit geöffnetem Rachen im Zickzack tobt ?!
Zusammenfassend möchte ich vermuten, daß ein erfahrener Kollege sicher mit "weichem " und zügigen Drill bestimmt mit Hardmono meistens gut auskommt. Wenn dann auch nach " Feindkontakt" das Vorfach geprüft wird.
Dennoch gefällt mir pers. das Gefühl nicht, mit einem Vorfachmaterial am Start zu sein, welches nicht 100% schnittfest ist.
Aber das ist nur meine Sicht und dieses Thema dürfte bei jedem Hechtangler unterschiedlich gesehen werden.
Grüße
Ralf
Verfasst: 21.10.2005, 10:44
von Christian Früh
Hallo,
es wurde ja schon viel geschrieben, aber ich gebe meine Erfahrungen gerne weiter.
Ich fische an der Donau mit einer Sage #7 RPL+. Seit zwei Jahren nutze ich statt Stahl ein Hardmono. Die Verbindung nehme ich aus Gewichts- und Wurfgründen mit einem knotenlosen Vorfachverbinder vor. Hiermit habe ich hervorragende Erfahrungen gemacht und kann dies nur empfehlen. Ich nehme die Verbinder von Berkley, weil sie besonders leicht sind.
Ich fische Vorfächer zwischen 2m und 3m je nach Schnur und kann rückwirkend keinen Unterschied im Wurf zwischen Stahl und Hardmono feststellen. Ich habe deshalb gewechselt, weil mich das Gegringel des Stahl genervt hat.
Bezgl. der Haltbarkeit ist beides Richtig. Ich habe in den letzten beiden Jahren ca. 25 Hechte auf Hardmono gefangen, von denen ich einen durch das Durchbeissen des Materials verloren habe. D.h. Hardmono kann klar zum Verlsut des Fisches führen ist aber gemessen an der Anzahl der gefangenen Fische m.e. vernachlässigbar.
Gruss
Christian
Verfasst: 21.10.2005, 22:58
von Gerry
Hallo Helmut,
ich habe jetzt ein Jahr lang mit 0,80iger Hardmono gefischt und einige Hechte bis 8 kg damit gefangen. Im August ist mir dann einer an einem 0,40iger Hardmono ausgestiegen. Anhieb gesetzt und weg war er. Da ich ohne Widerhaken fische konnte ich sogar noch sehen wie er den Streamer wieder ausgespuckt hat. In meinem letzten Schwedenurlaub habe ich mit einer sogenannten "Spinnstange" gefischt. Ich habe mir das Teil aus Federstahl selbst gebaut. Am Ende einen Wirbel und vorne einen Karabiner. Ich habe ein paar Hechte damit gefangen und denke, dass es nicht mehr oder weniger stört als Stahl oder dickes Hardmono.
@ Royal Coachman
Ich fische seit etwa 12 Jahren mit der Fliege auf Hechte und habe seit der Zeit ein paar hundert gefangen. Ich habe von Anfang an einen Karabiner an meine Vorfächer gebunden und es hat sich noch kein Hecht daran gestört und es waren auch einige Meterhechte dabei. Die Streamer lassen sich so einfach besser wechseln. Vielleicht sind die schwedischen Hechte aber auch nicht so zurückhaltend wie eure. 
TL Gerry
Verfasst: 22.10.2005, 20:08
von Harald aus LEV
Hallo Gerry,
ich habe mir auch 80er Hardmono gekauft und will´s jetzt ´mal damit versuchen. Wie knotest Du den Wirbel an? Normaler Blutknoten? Wieviele Windungen?
Gruß Harald
Verfasst: 22.10.2005, 20:53
von Gerry
Hallo Harald,
leider weiß ich nicht wie dieser Knoten heißt, daher habe ich ihn dir fotografiert und hoffe, dass du etwas damit anfangen kannst.
Wichtig ist, dass das Hardmono mit einem einfachen Knoten abgeschlossen werden muss. Dann alles zusammen ziehen damit keine Teile überstehen.
So einfach der Knoten auch aussehen mag, er hält beim 80iger Hardmono bombenfest und lässt sich sehr einfach bei dem widerborstigen Material binden.

Kennt jemand den Namen dieses Knoten?
Gruß Gerry
Stahlvorfach
Verfasst: 22.10.2005, 20:59
von hanshurter
Hallo Freunde,fische seit Jahren auch im Yukon auf Hecht nur mit feinem Teflon mit Schlaufe oder Klemmhülse und habe gute Erfahrungen gemacht und dies seit dem ersten Kapitalen>1m den ich verloren habe.Das werfen ist mit diesen gewalts Kaninchenhaarstreamern so oder so schwer!Da der Hecht normalerweise oder in der Regel quer nimmt ist Monofil fahrlässig!Vorfachlänge mit Teflon ca. 1-1.20m das genügt.das schönste fischen ist auf Sicht im Kraut aber leider sehr selten.Grüesslis Hans javascript:smilie(':)')
Knoten
Verfasst: 22.10.2005, 21:34
von hanshurter
Hallo Gerry,bei starkem Monofil so ab 30er geht auch der Wedgeknoten oder der Klammerknoten hält bombenfest.Verwende ich heute noch beim Lachsfischen schlaufe aber zwei Mal durchs Hakenöhr wenns gross genug ist!Gruss Hansjavascript:smilie(':p')
PS Knoten
Verfasst: 22.10.2005, 21:37
von hanshurter
PS mit Deinem Knoten schnürrt man hauptsächlich Pakete hält auch bombenfest!Gruss Hans
Verfasst: 23.10.2005, 11:14
von Harald aus LEV
Hallo Gerry,
danke für das Photo. Den Knoten kenne ich zwar, weiß aber auch nicht wie er heißt. Damit wird auch das Backing an der Rollenachse befestigt. Hast Recht, der hält bombensicher.
Gruß Harald
Verfasst: 23.10.2005, 11:19
von Gerry
Danke Hans,
dann werde ich ihn ab jetzt wohl Paketknoten nennen. 
TL Gerry
Knoten
Verfasst: 23.10.2005, 12:35
von hanshurter
Hallo Gerry, super Paketknoten !!
Hallo Harald,ich nehme für die Backingverbindung den Fass oder Blutknoten auch wenn das Backing die Flugschnur zerschneidet der Knoten kann verleimt werden und beim Kingfischen verstärkt und geht besser durch den Spitzenring.Gruss Hans

Verfasst: 23.10.2005, 16:46
von Harald aus LEV
Hallo Hans,
ich fürchte Du hast mich mißverstanden. Ich meinte nicht die Verbindung Backing/Flugschnur. Dazu verwende ich entweder Loop-to-Loop, oder wieder wie früher den altbewährten Nagelknoten. Der läßt sich leicht knoten, trägt nicht auf und hält bombenfest. Man kann ihn noch verbessern indem man das Backing erst in den Mantel der Flugschnur führt, dann seitlich hinaus, den Nagelknoten macht und die Stelle mit Aquasure, Sekundenkleber o.ä. versiegelt. Ist allerdings recht aufwendig.
Was ich oben meinte ist der Knoten, mit dem man das Backing an der Rollenachse anknoten kann.
Gruß Harald
knoten
Verfasst: 23.10.2005, 19:00
von hanshurter
Alles klar Harald,habe Dich missverstanden excüsi.Gruss Hans:o
Verfasst: 24.10.2005, 20:16
von helmut herrmann
Hallo Gerry,
bei Deinem Knoten handelt es sich um den Arbor Knot, auch Rollen-
knoten oder Reel Knot genannt. Eine gute Empfehlung, da er sehr sicher ist.
Gruß H. Herrmann
Verfasst: 24.10.2005, 21:13
von Gerry
Hallo Herrmann,
na, wer sagt's denn, hätt' mich aber auch gewundert wenn es einen Knoten ohne Namen gäbe. 
Mit den Namen der Knoten stehe ich auf Kriegsfuß. Ich kenne zwar einige und wende sie auch nach Bedarf an, habe mir aber noch nie große Mühe gegeben ihre Namen zu merken. Danke für deinen Hinweis.
Viele Grüße
Gerry