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Verfasst: 17.03.2006, 09:56
von Maggov
Servus Hans,

da haut er wieder dazwischen ;) ... hat den Untertitel Copper John und schimpft über beschwerte Fliegen... ;).

Warum nicht gleich Tiroler Hölzl?

a) weils überall verboten ist
b) weils zu einfach ist
c) weil meine 5-er net packt :D...

Viele Grüsse und nix für ungut

Markus

Verfasst: 17.03.2006, 12:02
von pehers
Servus!

Ich schimpfe nicht über beschwerte Fliegen, Markus! Der Sbiro ist keine Fliege auch ein Tiroler Hölzl ist keine!

Wie Du meinem Untertitel entnehmen kannst, fische ich gerne eigenschwere Nymphen, versuche aber seit ca. 1 Jahr auch das zu vermeiden und so viel wie möglich trocken zu fischen (seit ich W. B. aus S. besser kennen gelernt habe und eine seiner Ruten besitze). Oft kann man es aber nicht vermeiden, wenn man so wie ich sehr an alten Gewohnheiten hängt!

Und schwach, dass Du ein Tirolerhölzl nicht mit der 5er schaffst - ab auf die Wiese und üben, Du Anfänger:cool: !

Liebe Grüße,
Hans

Verfasst: 17.03.2006, 12:10
von Benny
Hallo,
warm Blei auf das Vorfach?
Einfach mit 2 Fliegen nymphen. Wo das nicht erlaubt ist einfach beim schweren Strecker den Haken abkneifen.
Habe schon oft gehört, daß das z.B. beim Äschenfische in Östereich gängig ist.
Schwere Tungsten Fliege gegebenenfalls ohne Hakenbogen ans ende und 20-30 cm höher einfach ne kleine Zuckmücken Imitation.
Ähnlich läuft ja auch das Czech Nymphing oder das Britische Bugging.
Eine schwere Fliege holt den Köder in Grund nähe und die leichtere hüpft über den Grund.
Gruß
Benny

Verfasst: 17.03.2006, 12:17
von pehers
Servus!

Jetzt wird's immer besser! Ist ja unfassbar!

Hans

Verfasst: 17.03.2006, 13:46
von Olaf Kurth
Hallo zusammen,

by the way: so wie Benjamin das beschrieben hat, wird übrigens auch bei allen Wettbewerben im Fliegenfischen (Weltmeisterschaft) gefischt. Die Jungs fischen auf Distanzen von 5-8 Metern mit dem Paternoster sehr effektiv!!!
Aber wie sagt der norddeutsche Hummerzüchter? "I' mogs net!" :D

Gruß, Olaf

Verfasst: 17.03.2006, 14:23
von Benny
Hallo,
ich selbst fische nicht mit 2 Fliegen.
Bin zwar fast außer auf lachs und Mefo reiner Nymphenfischer aber mag das getüdel mit 2 Fliegen nicht.
Ich selbst fische meist ultra kleine und ultra Schwere Nymphen (Schrot mit Epoxy auf den haken Kleben) strom auf in Gumpen und Rauschen.
Dabe muss man dann immer noch 3-4 Meter Mono händeln bei mir plus 1,5m gedralltes. da stoße ich an meine technischen Grenzen.
Kenne auch jemanden der leichtere Nymphen fischt aber der händelt auch noch 6m Mono.
Dafür muß man schon verdammt gut werfen.
Gruß
benny

Verfasst: 17.03.2006, 14:36
von pehers
Servus Benny!

Ich hoffe, Du hast Dich nicht angegriffen gefühlt, ist nicht alles so ernst gemeint, was ich so poste!

Wie erkennst Du bei dieser Vorfachlänge noch einen Biss - ich tu mir da bei insgesamt 3,5m bis 4m und Bissanzeiger sehr schwer!

Beste Grüße,
Hans

Verfasst: 17.03.2006, 15:58
von Maggov
Hallo Hans

die Bisse sieht man unabhängig von der Vorfachlänge ganz gut, wenn man stromauf fischt, dann ist der Bissanzeiger wirklich sehr effektiv. Ein weiterer Vorteil vom Bissanzeiger ist, dass Du bei langen vorfächer eine relativ unbeschwerte Nymphe auf einer gewissen Tiefe halten kannst - einfach den Bissanzeiger flacher stellen - und nicht das Vorfach kürzen musst. So kannst du mit einem (langen) Vorfach gut an verschiedenen Stellen fischen.

Den Biss erkennst Du genauso wie bei kurzen Vorfächern durch Stehenbleiben bzw. Abtauchen. Da das Vorfach bei dieser Länge sicher nicht 100%-ig gestreckt ist muss die Reaktion ein wenig schneller erfolgen...

Viele Grüsse

Markus

Verfasst: 17.03.2006, 16:23
von pehers
Servus Markus!

Das meinte ich eben - ich habe die Erfahrung gemacht, dass man die Bisse zwar noch bemerkt, aber bereits so verzögert, dass man den Fisch nur mehr kurz, wenn überhaupt, spürt!

Beste Grüße,
Hans

Verfasst: 17.03.2006, 17:13
von Maggov
Servus Hans,

ein Vorschlag, wir ziehen los, Du zeigst mir wie ich die gezogene Caddis fische und ich zeig Dir des mit dem Bissanzeiger ;) ... sorry, aber des lag mir auf der Zunge.

Ich habe bis dato keine derartigen Probleme gehabt. Ich habe mal einem Kollegen das Fischen mit Bissanzeiger erklären wollen und der hatte immer gesagt er hat gar nichts gesehen als ich angeschlagen hatte... ich kann es Dir nicht 100%-ig erklären aber ich vermute, dass ich bereits bei einem Minimalstopp anschlage... muss das mal beobachten. Ich gehe davon aus, dass Du trotz bissanzeiger einen relativ direkten Weg zum Vorfach führst (also keine arg durchschlägelnde Flugschnur) ... vielleicht liegt es aber auch daran? Ansonsten könnte ich Dir nur empfehlen entweder ohne Bissanzeiger einen (leichten) Kontakt zur Nymphe zu suchen (sehr schwierig) oder den Bissanzeiger ein, zwei Zentimeter tiefer einzustellen. Es kann nähmlich gut sein, dass Dein Vorfach unter Wasser etwas zu indirekt verläuft und Du damit Reaktionszeit verschenkst. Wahrscheinlich musst Du dann auch ein paar Wicklungen mehr am Copper John machen, damit die Nymphe trotzdem auf Tiefe kommt - ein Tutterl mehr sollte es schon tun...

Viele Grüsse und v.a. Viel Erfolg!

Markus

Verfasst: 18.03.2006, 11:24
von pehers
Servus Markus!

Ich hoffe diesbezüglich hast Du unser Plan mit der Tiroler Ache noch nicht vergessen!

Ich halte mich eigentlich auch für einen ganz guten Nymphenfischer und habe schon gute Fische gefangen beim Nymphenfischen - sowohl mit als auch ohne Bissanzeiger. Nur in Kombi mit so langen Vorfaächern tu ich mir schwer!

Es wird sogar sicher an der zu wenig direkten Schnurführung liegen, aber ich kriege das halt einfach nicht g'scheit hin!

Das wegen den Wicklungen - glaubst reicht ein Tungsten Köpferl auch?

Beste Grüße,
Hans