Hallo werner,
danke für deine Info bzgl. des Korkklebers. Klingt alles ganz plausibel. Bisher hab ich bei meinen Ruten immer Fertiggriffe mit UHU Endfest verklebt. Passiert aber nicht der selbe Effekt des zurückschiebens auch bei Sikkaflex? Oder werden dort geringere Klebermengen benötigt?
Wieso sollte die Gewindestange 1mm stärker sein als der endgültige Blankdurchmesser? Das widerspricht doch dem bestreben eine press-passverbindung herzustellen.
Wieviele Ruten hast Du denn mit diesen Griffen bereits ausgestattet?
Gruß Dirk
Wo bekomme ich gute Korkscheiben?
Moderatoren: Forstie, Maggov, Olaf Kurth, Michael.
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Nössing Werner
hallo Dirk
entschuldige die verspätete Antwort, bin erst heute von der Toscana (Familienurlaub, FischerUrlaub kommt im September) zurückgekommen.
Habe vor mehr als 15 Jahren fast alle Tischlerarbeiten an einem sehr großen Segelschiff (Schoner 18 Meter mit fast 26 Tonnen) gemacht und dabei bin ich das 1. Mal auf Sikkaflex gekommen. Wir haben dort alles was im Nassbereich befestigt werden mußte mit Sikkaflex geklebt. Bin seitdem von diesem Kleber begeistert. Lässt sich nach dem Durchtrocknen noch super bearbeiten, schleifen usw bleibt aber ob bei Hitze oder Kälte immer elastisch, ist Salzwasser und Lösungsmittelfest .
Im gleichen Jahr in etwa habe ich meine ersten Ruten gefertigt und dabei schon mit Sikkaflex gearbeitet. Werden schon einige ..zig Ruten sein die diesen Griff schon mit Sikka haben. Gab noch keine einzige Beanstandung.
Zum Zweiten, die Gewindestangen desshalb 1mm stärker als der Blank da Sikkaflex diese Fuge ausfüllen sollte. Dann ist exakt zwischen Kork und dem Blank eine ca 1-2mm starke Sikkaschicht, die das ganze so elastisch hält.
Außerdem hatte ich eimal bei Hebeisen die Möglichkeit einen aufgeschnittenen Griff seiner Serie zu begutachten. Er schreibt dieses ja eine sehr angenehm Stoßdämpfende Wirkung zu. Auch bei dieser Serie war der ges. Korkgriff auf eine Art Schaumstoffbett am Blank befestigt. Das hat mich damals auch beeindruckt und seitdem mach ich das, sagen wir mal so ähnlich.
Zu guter letzt noch. Bevor ich den nun etwas zu weiten Korkgriff auf den Blank aufschiebe, mache ich eine ganz lockere Kreuzwicklung ,mit ca 5-8mm Abstand zueinander, mit einen starken (ca 0,8 mm)Nähgarn auf den Blank.
Dann wird orderntlich Sikka aufgetragen und der Korkgriff langsam , drehend, passgenau aufgeschoben. Die Kreuzwirklung verhindert nun bei dieser Methode dass zuviel Kleber herausgeschoben wird, denn dieser starke Nähgarn hält den Korkgriff exakt mittig zum Blank und die Hohlräume sind dann voll mit Sikka.
Einen Tag warten und weiter gehts mit der nächsten Arbeit.
Hoffe ich war nicht zu ausführlich und doch verständlich
liebe Grüße Werner
entschuldige die verspätete Antwort, bin erst heute von der Toscana (Familienurlaub, FischerUrlaub kommt im September) zurückgekommen.
Habe vor mehr als 15 Jahren fast alle Tischlerarbeiten an einem sehr großen Segelschiff (Schoner 18 Meter mit fast 26 Tonnen) gemacht und dabei bin ich das 1. Mal auf Sikkaflex gekommen. Wir haben dort alles was im Nassbereich befestigt werden mußte mit Sikkaflex geklebt. Bin seitdem von diesem Kleber begeistert. Lässt sich nach dem Durchtrocknen noch super bearbeiten, schleifen usw bleibt aber ob bei Hitze oder Kälte immer elastisch, ist Salzwasser und Lösungsmittelfest .
Im gleichen Jahr in etwa habe ich meine ersten Ruten gefertigt und dabei schon mit Sikkaflex gearbeitet. Werden schon einige ..zig Ruten sein die diesen Griff schon mit Sikka haben. Gab noch keine einzige Beanstandung.
Zum Zweiten, die Gewindestangen desshalb 1mm stärker als der Blank da Sikkaflex diese Fuge ausfüllen sollte. Dann ist exakt zwischen Kork und dem Blank eine ca 1-2mm starke Sikkaschicht, die das ganze so elastisch hält.
Außerdem hatte ich eimal bei Hebeisen die Möglichkeit einen aufgeschnittenen Griff seiner Serie zu begutachten. Er schreibt dieses ja eine sehr angenehm Stoßdämpfende Wirkung zu. Auch bei dieser Serie war der ges. Korkgriff auf eine Art Schaumstoffbett am Blank befestigt. Das hat mich damals auch beeindruckt und seitdem mach ich das, sagen wir mal so ähnlich.
Zu guter letzt noch. Bevor ich den nun etwas zu weiten Korkgriff auf den Blank aufschiebe, mache ich eine ganz lockere Kreuzwicklung ,mit ca 5-8mm Abstand zueinander, mit einen starken (ca 0,8 mm)Nähgarn auf den Blank.
Dann wird orderntlich Sikka aufgetragen und der Korkgriff langsam , drehend, passgenau aufgeschoben. Die Kreuzwirklung verhindert nun bei dieser Methode dass zuviel Kleber herausgeschoben wird, denn dieser starke Nähgarn hält den Korkgriff exakt mittig zum Blank und die Hohlräume sind dann voll mit Sikka.
Einen Tag warten und weiter gehts mit der nächsten Arbeit.
Hoffe ich war nicht zu ausführlich und doch verständlich
liebe Grüße Werner
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watti
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Nössing Werner
Hi Dirk
Eigentlich nehme ich immer das Sikkaflex 291 in Braun.
Beim zusammenfügen der einzelnen Korkringe tritt ja auch Sikka heraus.
Nach dem schleifen bleibt dann eine ganz feine Braune Linie zwischen den Korkringen sichtbar. Nach kurzem Gebrauch wirst du aber keinen Unterschied mehr feststellen, denn der Kork dunkelt ja auch nach.
Werner
Eigentlich nehme ich immer das Sikkaflex 291 in Braun.
Beim zusammenfügen der einzelnen Korkringe tritt ja auch Sikka heraus.
Nach dem schleifen bleibt dann eine ganz feine Braune Linie zwischen den Korkringen sichtbar. Nach kurzem Gebrauch wirst du aber keinen Unterschied mehr feststellen, denn der Kork dunkelt ja auch nach.
Werner






