Döbel
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Hardy
Döbel
Moin moin
Die letzten Tage hatte es ein paar mal kräftig geregnet, die online abgerufenen Pegelstände versprachen auch einigermaßen Wasser im Bach, welches durch die Güsse auch wieder etwas kühler sein sollte.
Also am Sonntag Nachmittag kurzerhand das Gerät ins Dieselschiff gepackt und flugs an die Eder.
Ja, auch wenn es der ein oder ander kaum glauben mag, ich wollte fischen gehen!
Doch welch ernüchternder Anblick vor Ort. Kaum Wasser und das bisschen, das noch rann, musste sich seinen Weg durch dicke grüne Algenfahnen bahnen.
*?&%Shyce©$'**#*, war mein erster Gedanke. Einfach aufgeben und den weiten Weg nach Hause wollte ich aber auch nicht so ohne weiteres antreten.
Meine Lieblingsstellen hatte ich alle schon abgehakt und für unfischbar befunden.
So fuhr ich an eine Stelle, wo ein tiefer Gumpen nach einer Rausche etwas kühleres und mit Sauerstoff angereichertes Wasser versprach.
Ohne große Hoffnung stiefelte ich durch die Wiese zum Bach. Der mir zuteil werdende Stromstoß des Weidezauns, den ich auf meinem Weg übersteigen musste, war der Besserung meiner Laune auch nicht gerade dienlich. Normalerweise hätte ich sofort und ohne Sprechen mein Equipment zerbröselt, wäre auf geradem Wege nach Hause und hätte mich mit einem meiner Single malts substituiert.
Aber irgend etwas zog mich doch gegen alle Widrigkeiten zum Wasser.
"Naja", dachte ich "wenigstens ist der Gumpen noch da!" Aus einiger Entfernung betrachtete ich das Wasser, ob irgend eine Aktivität dort auszumachen sei. Da sich nichts regte, beschloss ich, eine dicke Rehaarsedge in der Rausche im Einlauf anzubieten. Vielleicht ließ sich ja eine Bachforelle zum Nehmen verleiten.
Ich knüpfte also die Fliege ans Vorfach, ging vorsichtig ans Ufer und mit zwei drei Leerwürfen war die Sedge über der Rausche. Schnell schoss sie durch das schäumende Wasser um dann langsam im Kolk auszutrudeln.
Ich schaute wieder Richtung Rausche und wollte gerade die Fliege vom Wasser abheben, um sie dort erneut anzubieten. Ich hörte nur noch einen gewaltigen Platscher und sah aus dem Augenwinkel einen mächtigen Schwall. Die Fliege war weg. Mehr aus Schreck als gewollt hob ich die Rute, die sich augenblicklich zu einem vollendeten Halbkreis bog. In kurzer Zeit wurden mir zehn oder elf Meter Schnur von der Rolle gezogen. Dann stoppte der Zug und ich konnte etwas Leine zurück gewinnen.
Eine ganze Weile ging dieses Spielchen hin und her bis die Gegenwehr des Fisches nachließ. Im trüben Wasser hatte ich meinen Gegner bis dahin noch nicht ausmachen können und war immer noch der Meinung, es mit einer dicken Forelle zu tun zu haben.
Lange Rede, kurzer Sinn, ein dicker Döbel hing an meiner Leine, ein prächtiger Bursche von guten 60cm.
Vorsichtig wurde er über den Kescher geführt und gelandet.
Potztausend, der Tag erfuhr ja doch noch eine glückliche Wendung.
Nachdem ich den Fisch versorgt hatte, schaute ich mit der Polbrille genauer in die trüben Fluten. Fast hätte ich mich auf den Allerwertesten gesetzt: In diesem Gumpen schwammen mindestens 20-30 Dickköpfe der Ü-60 Klasse, die ich zu Anfang ohne Brille nicht ausgemacht hatte.
Jetzt war latürnich mein Jagdtrieb geweckt. Aber alle meine Bemühungen waren vergeblich. Weder die angebotenen Trockenfliegen, noch Goldkopfnymphen, Pheasant tail, Wooly bugger und dergl. mehr wurden von den Fischen genommen. Selbst nach einer halben Stunde Pause, die ich in der Deckung eines Baumes verbrachte konnte ich keinen der Dicken zum Beissen überreden.
Bis in die Dunkelheit versuchte ich mein Glück, aber nichts ging mehr.
Leicht frustriert, aber wenigstens durch den Fang des einen U-Boots entschädigt, trat ich den Heimweg an.
Aber, versprochen ihr Dickköpfe: [schwoorzenäggermodus] I'll be back! [/schwoorzenäggermodus].
Groetjes
Hardy
PS: Wer sachdienliche Hinweise zum erfolgreichen Befischen dieser sturen Viechers hat, her damit. Bedankt!
Die letzten Tage hatte es ein paar mal kräftig geregnet, die online abgerufenen Pegelstände versprachen auch einigermaßen Wasser im Bach, welches durch die Güsse auch wieder etwas kühler sein sollte.
Also am Sonntag Nachmittag kurzerhand das Gerät ins Dieselschiff gepackt und flugs an die Eder.
Ja, auch wenn es der ein oder ander kaum glauben mag, ich wollte fischen gehen!
Doch welch ernüchternder Anblick vor Ort. Kaum Wasser und das bisschen, das noch rann, musste sich seinen Weg durch dicke grüne Algenfahnen bahnen.
*?&%Shyce©$'**#*, war mein erster Gedanke. Einfach aufgeben und den weiten Weg nach Hause wollte ich aber auch nicht so ohne weiteres antreten.
Meine Lieblingsstellen hatte ich alle schon abgehakt und für unfischbar befunden.
So fuhr ich an eine Stelle, wo ein tiefer Gumpen nach einer Rausche etwas kühleres und mit Sauerstoff angereichertes Wasser versprach.
Ohne große Hoffnung stiefelte ich durch die Wiese zum Bach. Der mir zuteil werdende Stromstoß des Weidezauns, den ich auf meinem Weg übersteigen musste, war der Besserung meiner Laune auch nicht gerade dienlich. Normalerweise hätte ich sofort und ohne Sprechen mein Equipment zerbröselt, wäre auf geradem Wege nach Hause und hätte mich mit einem meiner Single malts substituiert.
Aber irgend etwas zog mich doch gegen alle Widrigkeiten zum Wasser.
"Naja", dachte ich "wenigstens ist der Gumpen noch da!" Aus einiger Entfernung betrachtete ich das Wasser, ob irgend eine Aktivität dort auszumachen sei. Da sich nichts regte, beschloss ich, eine dicke Rehaarsedge in der Rausche im Einlauf anzubieten. Vielleicht ließ sich ja eine Bachforelle zum Nehmen verleiten.
Ich knüpfte also die Fliege ans Vorfach, ging vorsichtig ans Ufer und mit zwei drei Leerwürfen war die Sedge über der Rausche. Schnell schoss sie durch das schäumende Wasser um dann langsam im Kolk auszutrudeln.
Ich schaute wieder Richtung Rausche und wollte gerade die Fliege vom Wasser abheben, um sie dort erneut anzubieten. Ich hörte nur noch einen gewaltigen Platscher und sah aus dem Augenwinkel einen mächtigen Schwall. Die Fliege war weg. Mehr aus Schreck als gewollt hob ich die Rute, die sich augenblicklich zu einem vollendeten Halbkreis bog. In kurzer Zeit wurden mir zehn oder elf Meter Schnur von der Rolle gezogen. Dann stoppte der Zug und ich konnte etwas Leine zurück gewinnen.
Eine ganze Weile ging dieses Spielchen hin und her bis die Gegenwehr des Fisches nachließ. Im trüben Wasser hatte ich meinen Gegner bis dahin noch nicht ausmachen können und war immer noch der Meinung, es mit einer dicken Forelle zu tun zu haben.
Lange Rede, kurzer Sinn, ein dicker Döbel hing an meiner Leine, ein prächtiger Bursche von guten 60cm.
Vorsichtig wurde er über den Kescher geführt und gelandet.
Potztausend, der Tag erfuhr ja doch noch eine glückliche Wendung.
Nachdem ich den Fisch versorgt hatte, schaute ich mit der Polbrille genauer in die trüben Fluten. Fast hätte ich mich auf den Allerwertesten gesetzt: In diesem Gumpen schwammen mindestens 20-30 Dickköpfe der Ü-60 Klasse, die ich zu Anfang ohne Brille nicht ausgemacht hatte.
Jetzt war latürnich mein Jagdtrieb geweckt. Aber alle meine Bemühungen waren vergeblich. Weder die angebotenen Trockenfliegen, noch Goldkopfnymphen, Pheasant tail, Wooly bugger und dergl. mehr wurden von den Fischen genommen. Selbst nach einer halben Stunde Pause, die ich in der Deckung eines Baumes verbrachte konnte ich keinen der Dicken zum Beissen überreden.
Bis in die Dunkelheit versuchte ich mein Glück, aber nichts ging mehr.
Leicht frustriert, aber wenigstens durch den Fang des einen U-Boots entschädigt, trat ich den Heimweg an.
Aber, versprochen ihr Dickköpfe: [schwoorzenäggermodus] I'll be back! [/schwoorzenäggermodus].
Groetjes
Hardy
PS: Wer sachdienliche Hinweise zum erfolgreichen Befischen dieser sturen Viechers hat, her damit. Bedankt!
- Frank.
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Re: Döbel
Hey, altes Haus: Ich freue mich für dich und über diesen Bericht - danke!Hardy hat geschrieben:sachdienliche Hinweise
Red Tag. Der Döbel als solcher kann nicht anders, als beißen, wenn er die Dinger sieht.
Das hofft jedenfalls
Dein Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
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- Mario Mende / Sachsen
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Hardy, die Trockenfliegen müssen platschen. Nicht sanft aufsetzen, sondern "schmettern"!
Wir haben zwar nicht solche Riesen, aber direkt am Wehr im schaumigen wasser funktioniert das wirklich!
60 ist schon eine Hausnummer! Daumen hoch!
..und reg dich nicht über das bissel Wasser auf, du hast schon bei ganz anderen Wassermengen in der Lahn gestanden....

Wir haben zwar nicht solche Riesen, aber direkt am Wehr im schaumigen wasser funktioniert das wirklich!
60 ist schon eine Hausnummer! Daumen hoch!
..und reg dich nicht über das bissel Wasser auf, du hast schon bei ganz anderen Wassermengen in der Lahn gestanden....
Vergräme den Kormoran, nicht den Fisch!
Mario
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- Frank.
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Mario hat Recht - Geheimtip Nr. 2: Große, sehr große Trockenfliege, richtig mit Kawumms auf's Wasser - so geschmettert, als hättest du noch nie 'ne Fliegenrute in der Hand gehabt, sondern als wolltest du einen Nagel einschlagen. Am besten am kurzen, kräftigen Vorfach, damit du ordentlich Druck ausüben kannst.
Dein Frank
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Franz Kafka
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Hardy
Re: Döbel
moinFrank. hat geschrieben:Hey, altes Haus: Ich freue mich für dich und über diesen Bericht - danke!Hardy hat geschrieben:sachdienliche Hinweise
Red Tag. Der Döbel als solcher kann nicht anders, als beißen, wenn er die Dinger sieht.
Das hofft jedenfalls
Dein Frank
Tja, die hab ich auch angeboten, aber die Ederdöbel haben scheinbar einen anderen Geschmack als die niedersächsischen.
Das ist wahrscheinlich mein Problem. Hochwasser ist mein Metier, mit wenig Wasser kann ich nicht ümm...Mario Mende / Sachsen hat geschrieben:.....und reg dich nicht über das bissel Wasser auf, du hast schon bei ganz anderen Wassermengen in der Lahn gestanden.... Razz Razz Razz Razz...
Ich werde schnellstmöglich wieder angreifen, wär doch gelacht, wenn nicht noch der ein oder andere Dickkopf auf die Schuppen gelegt werden kann.
Groetjes
Hardy
- Kurt Mack
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Hallo!
Bei so vielen großen Döbeln in einem kleinen Gumpen und dem heftigen Drill eines Artgenossen ist es nicht verwunderlich, dass die ihr Maul nicht mehr aufgemacht haben. So sind sie halt, besonders die Großen. Man darf nicht vergessen, das ein 50er Döbel ca. 8 Jahr alt ist.
Ich hatte letzten Samstag auch das Vergnügen einige dicke Döbel mit der Fliege zu fangen. Die Bande hatte sich unter den Büschen gesonnt. Während der drei Stunden konnte ich keinen einzige Nahrungsaufnahme von der Oberfläche entdecken und das obwohl ich regelmäßig die Büsche geschüttelt habe. Trockenfliegen verschiedester Art wurden nicht mal beäugt. Gefangen habe ich mit leichten Nymphen und Black-peacock-Spider, die ich den Döbeln vor die Nase plumsen ließ. Wenn man die ausgemachten Döbel mit (meist) gut plazierten Rollwürfen aus dem Schatten der anderen Flußseite anwarf und die gefangenen Döbel schnell und ohne viel Lärm vom Rest wegzog, konnte man auch mehrere Fisch unter einem Busch fangen. Durch ungünstige Sichtverhältnisse (Schatten und Wellen) habe ich bestimmt noch die gleiche Anzahl verpaßt.
Zu Hause gleich an den Bindestock und ein paar Döbel-Blubber gebunden, da die Spider doch für die Fischerei nicht so optimal sind. Der Köder wird nur beim langsamen Absinken genommen und da die Fliege mit dem Hakenschenkel voran sinkt, öffnet sich die Hechel wie bei einem Kraken. Mein Favorit ist ein dunkler Palmer mit kurzer Heche und Drahtrippung.
Tschüß, Kurt
Bei so vielen großen Döbeln in einem kleinen Gumpen und dem heftigen Drill eines Artgenossen ist es nicht verwunderlich, dass die ihr Maul nicht mehr aufgemacht haben. So sind sie halt, besonders die Großen. Man darf nicht vergessen, das ein 50er Döbel ca. 8 Jahr alt ist.
Ich hatte letzten Samstag auch das Vergnügen einige dicke Döbel mit der Fliege zu fangen. Die Bande hatte sich unter den Büschen gesonnt. Während der drei Stunden konnte ich keinen einzige Nahrungsaufnahme von der Oberfläche entdecken und das obwohl ich regelmäßig die Büsche geschüttelt habe. Trockenfliegen verschiedester Art wurden nicht mal beäugt. Gefangen habe ich mit leichten Nymphen und Black-peacock-Spider, die ich den Döbeln vor die Nase plumsen ließ. Wenn man die ausgemachten Döbel mit (meist) gut plazierten Rollwürfen aus dem Schatten der anderen Flußseite anwarf und die gefangenen Döbel schnell und ohne viel Lärm vom Rest wegzog, konnte man auch mehrere Fisch unter einem Busch fangen. Durch ungünstige Sichtverhältnisse (Schatten und Wellen) habe ich bestimmt noch die gleiche Anzahl verpaßt.
Zu Hause gleich an den Bindestock und ein paar Döbel-Blubber gebunden, da die Spider doch für die Fischerei nicht so optimal sind. Der Köder wird nur beim langsamen Absinken genommen und da die Fliege mit dem Hakenschenkel voran sinkt, öffnet sich die Hechel wie bei einem Kraken. Mein Favorit ist ein dunkler Palmer mit kurzer Heche und Drahtrippung.
Tschüß, Kurt
- Cuchulainn
- Beiträge: 371
- Registriert: 04.02.2009, 20:14
- Wohnort: An der Isar
Hi Jungs,
Also, meine Erfahrung mit Aiteln ist diese: Es gibt Tage, an denen eine 10er Irresistible mit Krawumm aufs Wasser geklatscht wird, absolut tödlich ist. Ich habe auch Tage erlebt, an denen mit Abstand am besten eine kleine Brassie am besten geht. Und in letzter Zeit habe ich Spitzenfänge mit einer Miniversion der Foxy redd minnow mit Bisamfell und Kettenaugen gemacht. Und gerade die Großen sind da meistens total wild drauf. Ist aber Geschmackssache.
Bei Aitel gilt, wenn deine Fliege nicht fängt, such dir eine andere, aber nicht eine andere Minitrockenfliege, sondern was ganz anderes. Auch mal Nassfliege...
Viele Grüße
Martin
Also, meine Erfahrung mit Aiteln ist diese: Es gibt Tage, an denen eine 10er Irresistible mit Krawumm aufs Wasser geklatscht wird, absolut tödlich ist. Ich habe auch Tage erlebt, an denen mit Abstand am besten eine kleine Brassie am besten geht. Und in letzter Zeit habe ich Spitzenfänge mit einer Miniversion der Foxy redd minnow mit Bisamfell und Kettenaugen gemacht. Und gerade die Großen sind da meistens total wild drauf. Ist aber Geschmackssache.
Bei Aitel gilt, wenn deine Fliege nicht fängt, such dir eine andere, aber nicht eine andere Minitrockenfliege, sondern was ganz anderes. Auch mal Nassfliege...
Viele Grüße
Martin
Gründungsmitglied der Gesellschaft zum Schutz der Nassfliege n.e.V.
-
Jürgen Anacker
.
hallo hardy,
ich befische in erlangen einen fluss mit großer leidenschaft...nur wegen der aitel
für mich sind aitel und lauben (mit) die besten fische...die man mit der fliegenrute fangen kann. weil a) manchmal schwer zu überlisten und b) schwer zu haken (vor allem die lauben)
nicht falsch verstehen...ich fische auch forellen sehr gern...aber dafür hab ich die wiesent
alle dieser ratschläge der kollegen hier...sind richtig bei diesen dickköpfen!
garade das "platschen" mit den trockenfliegen.
vielleicht ein tip noch am rande...ich fische 80 % der aitel gegen die strömung! den gehakten aitel vorsichtig aus dem verband rausdrillen...damit die anderen nicht viel davon merken. weil das "meldesystem" der aitelverbände ist unübertroffen
und manchmal langt eine halbe stunde nicht...um wieder einem aus dem aitelverband zu haken.
außer einer von den "jungen wilden" nimmt eine fliege überhastet.
oder was manchmal auch geht...mitten in den verband rein mit der trockenfliege mit dickem platschen...das erzeugt auch einen gewissen futterneid
"aitel find ich gut!"
viel erfolg
gruss, jürgen
ich befische in erlangen einen fluss mit großer leidenschaft...nur wegen der aitel
für mich sind aitel und lauben (mit) die besten fische...die man mit der fliegenrute fangen kann. weil a) manchmal schwer zu überlisten und b) schwer zu haken (vor allem die lauben)
nicht falsch verstehen...ich fische auch forellen sehr gern...aber dafür hab ich die wiesent
alle dieser ratschläge der kollegen hier...sind richtig bei diesen dickköpfen!
garade das "platschen" mit den trockenfliegen.
vielleicht ein tip noch am rande...ich fische 80 % der aitel gegen die strömung! den gehakten aitel vorsichtig aus dem verband rausdrillen...damit die anderen nicht viel davon merken. weil das "meldesystem" der aitelverbände ist unübertroffen
und manchmal langt eine halbe stunde nicht...um wieder einem aus dem aitelverband zu haken.
außer einer von den "jungen wilden" nimmt eine fliege überhastet.
oder was manchmal auch geht...mitten in den verband rein mit der trockenfliege mit dickem platschen...das erzeugt auch einen gewissen futterneid
"aitel find ich gut!"
viel erfolg
gruss, jürgen
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Phosphor
- mike77
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Hallo!
Das mit dem Aufklatschen ist ein Trick der bei Döbeln sehr gut funktioniert! Bei uns gibt es auch große Döbelschwärme (die leider weniger werden) , aber ich fange sie meistens mit 16er CDC oder 14er schwarzen Emergern.
Aufklatschen , zupfen oder einfach nur menden und es rappelt.Dann den großen aus der Masse ziehen und weiter gehts!
http://www.murgstalker.de/Best_Catches.html#6
http://www.murgstalker.de/Best_Catches.html#29
http://www.murgstalker.de/Best_Catches.html#34
Gruz Michael
Das mit dem Aufklatschen ist ein Trick der bei Döbeln sehr gut funktioniert! Bei uns gibt es auch große Döbelschwärme (die leider weniger werden) , aber ich fange sie meistens mit 16er CDC oder 14er schwarzen Emergern.
Aufklatschen , zupfen oder einfach nur menden und es rappelt.Dann den großen aus der Masse ziehen und weiter gehts!
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Gruz Michael
Zuletzt geändert von mike77 am 29.07.2010, 16:21, insgesamt 3-mal geändert.
- Rattensack
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Hallo,
bei mir hat unlängst eine normale Goldkopf-Fasanschwanznymphe mehrfach prächtig funktioniert. Kannten die Döbel dort aber auch noch nicht.
C.

bei mir hat unlängst eine normale Goldkopf-Fasanschwanznymphe mehrfach prächtig funktioniert. Kannten die Döbel dort aber auch noch nicht.
C.

A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)
- Rattensack
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Hallo Markus,
Danke! Ich musste auch innehalten, als ich das D Wort schrieb; aber man will schließlich verstanden werden
C.
Danke! Ich musste auch innehalten, als ich das D Wort schrieb; aber man will schließlich verstanden werden
C.
A curious thing happens when fish stocks decline: People who aren't aware of the old levels accept the new ones as normal. Over generations, societies adjust expectations downward .. (Kennedy Warne)






