Geschichten: Die unglaublichsten Erlebnisse...

Was macht FLIEGENFISCHEN aus? Hier darf nach Herzenslust gefachsimpelt werden! Auch Termin- und andere Ankündigungen passen hier herein. Erlebtes Fliegenfischen - hier kannst Du Deine Erlebnisse für alle schildern, wir lesen gerne Storys von früher und heute!
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Makenshi

Tsunami am Main

Ungelesener Beitrag von Makenshi »

Hallo, ich hab auch noch was:

An einem schönen Samstagmorgen war ich mit meinem Schwiegervater in spe am Main zum angeln. Wir hatten uns extra wegen der Mainschifffahrt einen Platz ausgesucht, der einen Absatz zum Ufer hat. Wir hatten gerade aufgebaut, da hatte ich einen heftigen Biss. Während ich mich bemühte, den Fisch (ich schätze, es war ein Aal, der sich im Grund vergraben hatte) an Land zu drillen, bemerkten wir nichtwirklich, wie ein riesiger Dampfer an uns vorbeifuhr. Im Agenwinkel erkannte ich nur, wie das Wasser 2-3 Meter zurückwich. Was darauf folgte, konnten wir nicht wirklich erahnen. Plötzlich stand ich bis zu den Knien im Wasser, unser Platz war überspült, der Kasten unter Wasser,... Die Bilanz des Tages: zwei nagelneue elektrische Bissanzeiger im Main versenkt, ein Kasten, der mehr Sand als Angelzubehör enthielt und ein Paar nasse Füße. Ach ja, der Fisch war nach der Aktion auch weg.

Gruß,
Tristan
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo Tristan,

und die Moral von der Geschicht:

Was man nicht am Mann tragen kann braucht man nicht!

... Sorry, konnte es mir nicht verkneifen ;)

Gruss

Markus
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Dirk Janßen
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Ungelesener Beitrag von Dirk Janßen »

Passiert vor vielen Jahren am Accumer See:
Der See ist tlw. von Kuhweiden umgeben und zum Wasser hin eingezäunt. 3 Angler laufen mit ihrem Karpfengerödel zum Wasser und steigen über den Weidezaun. Der letzte bleibt mit dem Bein hängen (er ist etwas beleibter) und bekommt nun im Sekundentakt einen Stromschlag. Er "hüpft" daher über den Zaun und bricht sich den Knöchel.

Ein Angler läuft zum nächsten Telefon (Handys gabs noch nicht) und ruft einen Krankenwagen, denn an Rückmarsch oder tragen ist nicht zu denken.

Der Krankenwagen kommt, die "Unfallstelle" ist ca. 250 m entfernt. 2 Sanis mit Bahre, weißen Schuhen, weißer Hose und weißem Hemd machen sich auf den Weg. Schon nach ein paar Metern stecken sie hoffnungslos im Modder fest, die Weide ist weich und voller Löcher (da wo die Kühe ihre Beine aus dem Modder gezogen haben). Die beiden Sanis sehen aus wie die Schweine, fluchen wie die Rohrspatzen und erklären: Da muss der Rettungshaubschrauber ran.

Der Rettungshubschrauber fliegt ein und landet auf der Weide. Die Schiebetür öffnet sich und es wird ein junger Arzt sichtbar, natürlich mit weißen Schuhen, weißer Hose und weißem Hemd.

Jung und dynamisch hüpft dieser aus dem Hubi und landet genau in einem Kuhloch. Die Gülle spritzt ihm beidseitig bis unter die Achseln. Er stellt die beiden Sanis fluchmäßig aber so was von locker in den Schatten, dass es eine Wonne ist.

Na ja, der Verletzte wurde dann aber glücklich geborgen und mit dem Schraubelhuber ins Krankenhaus geflogen.

TL
Dirk
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Makenshi

Angeln mit dem Lasso

Ungelesener Beitrag von Makenshi »

@Markus:
Das hab ich inzwischen auch gelernt ;) Vor allem verkürzt das dann die Aufbauzeit um eine gute Stunde (mit Köder kaufen u.s.w.)

Ich hab noch ne hübsche geschichte von meinem Cousin, allerdings hab ich das leider nicht miterlebt:
Der gute Peter war zum Spinnfischen an unserem Vereinssee. Beim Auswerfen an einem Schilfgürtel hatte er dann einen bösen Hänger. Wie er halt so ist, hat er die Rute in alle möglichen Richtungen gedreht und gezogen, um den Spinner endlich aus dem Schilf zu befreien. Als er es endlich geschafft hatte, kurbelte er die Leine ein, um den wohl abgerissenen Spinner zu ersetzen. Plötzlich tauchten dann zwei große Augen auf. Der gute Hecht, den er dann an Land zog, hatte dann aber nicht den Spinner im Maul, sondern die Angelschnur ums Maul gewickelt.

Gruß,
Tristan
Workmachine
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

ICh War mit meinem bruder zum Angeln an der Weser, ich mit fliege und er mit spinner ich hab es mal wieder hingekriegt den halben fluss von den Bleien und Futterkörben der grundangler zu befreien
Als Ich meine "Beute" dann zum Angelplatz gebracht hatte, Wunderte ich mich über ein komisches Geräüsch am wasser
Ich ging also hin um Nachzusehen
Da stand mein bruder,Sämtliche adern in seinem gesicht waren zu sehen,die bremse seiner rolle surrte wie bekloppt und seine wirklich Knüppelharte Spinnrute War bis ins Handteil Durch Gekrümmt-er hatte den fisch seines lebens an der Gerte
ich holte den kescher und Setzte mich ans ufer und beobachtete das wasser,
als plötzlich in der flussmitte ein riesiger Lachs in der 1m+ Klasse Sprang
Nur sekunden Später War der lachs 30m unterhalb auf der anderen seite
und sprang erneut, dann war er wieder auf unserer seite und sprang ein letztes mal
Mit einem Lauten Knall Zerfriemelte die 22kg Tragende 18er Penn Kg

Tja den rest muss ich jawohl nicht erzählen,oder???
Niedergeschlagen Fuhren wir nach Hause,aber nicht ohne uns für den Nächsten tag erneut zu Fischen Zu Verabreden
emka
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Ungelesener Beitrag von emka »

hab auch einen, der allerdings wirklich unglaublich ist, aber von einem guten freund erlebt wurde.

schleppen auf einem see in dk in dem seeforellen vorkommen...stundenlang auf&ab...nix, nada, niente...alles an farben und formen durchprobiert....beim letzten schlag ist es dann passiert...mein kumpel sitzt mit dem rücken in fahrtrichtung und schnackt mit seinem mitangler über noch bessere montagen und absolut todsichere köder für seeforellen...in dem moment schaut ihn der andere mit weit aufgerissenen augen an, mein kumpel spürt einen schlag im rücken und sofort danach zappelt eine seeforelle neben ihm im boot...beide stürzen sich auf den fisch und machen ihn mit iregndwas greifbaren tot.

quintessenz der geschichte: für das näxte mal schleppen auf seeforellen brauchen wir noch ein boot und ein tennisnetz. die gräten fängt man am besten in der luft...


c&df
mk
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Wilfried Kaser
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Ungelesener Beitrag von Wilfried Kaser »

In meinen Anfängen als Zweihandrutenfliegenfischer war ich im Herbst am Tay in Schottland > Meine Geschichte :
Nach dem Wurf, ließ ich die Fliegen schön langsam zum Ufer treiben. Zwei kleine „dag - dag“„ zeigten mir eine Berührung der E.D – Fliege Größe 6 an > weiter nicht > am Ende der Trift holte ich 1-2 Meter Schnur langsam ein. Ich merkte es ist ETWAS am Haken. In der Überzeugung , das kann nur eine kleine Forelle oder ein Smolt sein, habe ich vorsichtig die Schnur eingeholt. Spöttisch habe ich meinem Angelfreund zugerufen, ich hätte eine Lachs am Haken. Als langsam dieser Fisch in meine Nähe kam , sah ich einen schönen Lachs an mir vorbei schwimmen > er sah mich > der Rest > eine schnelle Flucht > meine langsame Reaktion > ein gewaltiger Schlag an der Oberfläche , meine Fliege saß fest, aber das Vorfach brach. Seit dieser Zeit bin ich mit meinen Beurteilungen sehr vorsichtig.
Internet ?? :smt021
Maggov
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Ungelesener Beitrag von Maggov »

Hallo,

ist keine Flyfi-Geschichte aber eine Angelgeschichte:

Ich war mit ca. 14 Jahren an der Vils. Dort gab es ein Landschulheim bei dem man angeln durfte (auch mit einem Jugendfischereischein) sofern man dort geschlafen hat. An einem dieser Tage ging ich mit meinem Spezl abends los zum Nachtfischen. Wir hatten grosse Träume von Riesen Wallern und so radelten wir vergnügt zum Wasser. Dort angekommen wollten wir an einem Altarm unser Glück versuchen. Auf dem Weg dorthin ging es dann los: "oh guck mal Vollmond da kommen bestimmt die Werwölfe raus" - "Hast Du nicht auch was gehört" usw. Kurzum jeder wollte dem anderen spasseshalber Angst einflössen und das führte dazu, dass wir 20m vor dem Wasser umdrehten und total verängstigt nach Hause radelten ;) ... Tags darauf haben wir uns natürlich total geärgert. Also der nächste Anlauf mit dem festen Versprechen beiderseits derartige Scherze zu unterlassen.

Wir wählten eine Stelle in der Nähe eines Dorfes, so dass uns die Laternen und Häuser etwas Sicherheit boten. Angel raus und los ging die Warterei...

Irgendwann merkte ich, dass es doch langsam klamm wurde und beschloss mit einer warmen Unterhose nachzuhelfen. Also Rucksack auf und Jeans runter. Als ich so in Unterhosen am Wasser stand bimmelte es an der Aalglocke! Ich wusste damals ja noch nicht, dass das eigentlich die typische Situation ist - der Biss kommt immer dann wenn man nicht damit rechnet!
Also Sprung zur Angel und los geht's. Wie ich so dastehe und in Schiesser Feinrip den Aal richtung Ufer ziehe fahren natürlich einige Autos bei uns vorbei (ich meine der eine oder andere hat auch gehupt)... na ja, da muss man halt durch als Anfänger. Dann auf einmal Widerstand. Direkt am Ufer. Was war los? Ich ging mit der Hand die Schnur enlang bis ich direkt vor meinen Füssen einen glitschigen Kopf in ca. 70cm Tiefe ertaste - Schock! - kann mich der Aal beissen... keine Ahnung. Was Tun? Ich zog und zerrte an der Rute (zusätzlich zitterte ich erbärmlich da ich anstatt von zwei Schichten gar keine trug!)... nichts zu machen. Also rein ins Wasser (wenigstens musste ich mich nicht mehr umziehen ;) ...). Der Aal hatte ich um eine Wurzel im Uferbereich geschlungen und hielt bombenfest daran!

Ich gab die Rute meinem Kumpel und fing an den Ast mit meinem Taschenmesser unter Wasser abzuschneiden. Den Aal schien das nicht zu beeindrucken. Als der Ast sich löste nahm ich ihn mitsamt Fisch ans Ufer. Dort angekommen packte ich den Aal am Kopf um den Haken zu lösen. Das beantwortete der Aal mit einem "Stellungswechsel". Innerhalb von Sekundenbruchteilen wechselte er vom Ast auf meinem Unterarm. Sehr gerne hätte ich eine Videoaufnahme von dem daruaf folgenden Veitstanz meinerseits gesehen... Nachdem sich die erste Panik gelegt hatte wurde der Aal dann abgeschlagen und nach längeren Kämpfen unter KOntrolle gebracht. Als ich ihn in eine Plastiktüte legen wollte rutschte mir meine Uhr mit in die Tüte. Es war eine (geerbte) Tissot mit Metallarmband. Merkwürdig, dachte ich und betrachtete das Armband näher.... ein 35 cm Aal hatte es geschafft das Armband so weit aufzubiegen, dass es über mein Handgelenk rutschte.

Seitdem war ich immer wieder und gerne nachts auf der Pirsch. Die Angst ist der Vorfreude gewichen und wie man mit Aalen umgeht habe ich in diesem Crashkurs ja erfahren dürfen...

Ob Aale auch auf die Fliege gehen ? :D

Viele Grüsse, TL und ein gutes Neues wünscht

MArkus
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Makenshi

Ungelesener Beitrag von Makenshi »

@Maggov:

Ich hab mir sagen lassen, das soll an bestimmten Stellen unter bestimmten Umständen wirklich gehen (genaues weiß ich leider nicht, ich werd demnächst nochmal nachfragen ;) )

Gruß,
Tristan
Workmachine
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Ungelesener Beitrag von Workmachine »

@Maggov:

ich hab vor drei jahren,bevor ich so richtig mit dem fliegenfischen angefangen habe schonmal nen aal auf fliegen gefangen,allerdings nicht auf künstliche,sondern auf solche weißen eintagsfliegen,die in dieser zeit massenweise am ufer rumdümtelten,ich hab es dann so in der art wie dapping gemacht,freie leine,nen 10er haken ,ein paar fliegen drauf und wenn ich nen aal gesehen hab (besser gesagt gehört hab-wir alle kenen ja dieses ploppen wenn aale was von der oberfläche nuckeln) einfach draufwehen lassen


MfG Workmachine
el-forello
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Ungelesener Beitrag von el-forello »

Abflug !!!!

Meine Geschichte spielt sich an einem schönen Septembertag im östereichischen Teil der Weissach ab. Genauer gesagt, es war mein letzter Urlaubstag und ich wollte noch diesen wilden, schwer begehbaren Teil des Flußes befischen. Meine Gemahlin lehnte dankend ab, da ich sie im letzten Jahr mit der kpl. Begehung der Schlucht etwas vergrämt hatte. Also zog ich alleine und bester Dinge los.
Während des Vormittags konnte ich die eine oder andere Rainbow überlisten und es schien, wenn schon nicht der erfolgreichste, zumindest ein exrem schöner Tag zu werden. Zur Mittagszeit gönnte ich mir eine Regenbognerin in der Alufolie, aß meine Semmeln dazu und genoß die Schönheit der naturbelassenen Schlucht. Kein Mensch weit und breit, türkissfarbenes Wasser und fischen für`s Herz - Genuß pur !
Einige Zeit später und ein paar Gumpen weiter im Gelände stand ich in Sichtweit einer traumhaften Stelle. Nur war die Topstelle so nicht anzufischen, es ging nur über das Besteigen einer ca. 3-4m hohen Verblockung, die im Auslauf war. Also- Rute demontiert, und in die Rückentasche, damit die Hände frei sind und dann hinauf.Im Fall eines Bisses könnte ich auf der Gegenseite über zwei Absätze zum Wasser, also das geht. Auf dem Felsen angekommen, richte ich mich langsam auf und sehe das drei herrlichen Forellen so in der Strömung stehen, daß ich sie anfischen kann. Nun denn - Rute montieren und ganz langsam an den Rand vom Felsen gekrochen. Vorsichtig aufrichten - alles ruhig - und die Fliege platzieren. Sie interessiert sich, aber nimmt nicht. Noch etwas exakter präsentieren, ein kleiner Schritt nach rechts - im Gedanken beim Fisch - und da passiert es - ABFLUG !!!!
Reflexartig reiße ich die Rute hoch bis zum Aufschlag, und dann kommt eine sehr harte Landung im groben Nagelfluhgestein.Ein kurzer Stich im Fuß, aber ich konnte wieder stehen, und es schien soweit alles in Ordnung zu sein. Nachdem an dieser Stelle sich das Fischen erübrigte, machte ich mich langsam und humpelnd auf den Rückweg um noch einige gute Stellen bachabwärts zu befischen. Es war noch immerhin ca. 1 km zum Ende der Schlucht. Nach zwei weiteren Stunden Fischen wurde der Schmerz immer größer und ich humpelte so recht und schlecht zum Auto um heimwärts zu kommen - während der besten Beißzeit !
Und nun, langer Rede - kurzer Sinn. Ich hatte eine gebrochenen Mittelfußknochen und mußte egal wie da raus. Sau schmerzhaftz !!!
Ich hatte kein Handy dabei ( wahrscheinlich eh kein Empfang) und war alleine.
Und die Moral von der Geschicht ?
Geh`nicht alleine in schwer begehbare, alpine Gewässer und habe immer ein Handy dabei für den Notruf.
Währe das einem Nordlicht passiert, würde man sich über den Deppen das Maul vereißen - aber so !?

Es grüßt euch
Peter
... der mit dem Weib fischt !
Makenshi

Völkerverständigung

Ungelesener Beitrag von Makenshi »

Hallo,

ich hab noch eine recht lustige Geschichte von meinem Onkel:

Es war ein schöner Tag und Onkelchen saß am See und angelte mit Mais auf Karpfen. Irgendwann kam ein Amerikaner vorbei und die beiden unterhielten sich etwas auf englisch. Irgendwann fragte der Amerikaner "What do you fish with?" Mein Onkel wusste in dem Moment nicht, was Mais auf englisch heißt und sagte "We're fishing with Mais" Der Amerikaner sah ihn dann nur ungläubig an und fragte "Do you kill them before?" :suprise: :suprise: :D

Gruß,
Tristan
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Frank.
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Ungelesener Beitrag von Frank. »

Alles getoppt, mit einem Satz:

Ich glaube euch jedes Wort!

TL - Euer Frank
Das sind Deine Beobachtungen, mein Lieber, andere haben andere Beobachtungen gemacht.
Franz Kafka
Kaalsche

Fuchsgeschichte

Ungelesener Beitrag von Kaalsche »

Hallo,

ich war letztes Jahr mit meinem Angelfreund Frank in Tännäs / Schweden.

Da es insgesamt wetterbedingt zunächst sehr schwierig war, haben wir uns im Angelladen nach guten Stellen erkundigt. Wie in Schweden üblich, war man wirklich hilfsbereit und es wurden uns gleich ein paar gute Stellen genannt.

Eine dieser Stellen hat uns besonders gut gefallen. Ein kleiner Durchschuss zwischen zwei Seen. An dieser Stelle ging eigentlich immer etwas, auch wenn die Fische keine Rekordgrößen hatten.

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So sind wir meistens Abends noch einmal für zwei Stunden an diese Stelle gefahren.

Als wir am ersten Abend unsere Ruten am Auto gerichtet haben, steht plötzlich ein Fuchs neben uns.

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In der Nähe hat ein Ehepaar gerade ihr Boot für eine Angeltour vorbereitet. Auf meine Frage, ob dies ihr Fuchs sei, erhielt ich die Antwort "nein, der lebt im Wald aber er ist zahm!"

Der Fuchs war nicht nur zahm, sondern auch noch ausgesprochen hungrig. Ab und zu haben wir einen Fisch für das Abendessen entnommen und beim ausweiden war er dann immer zur Stelle - auch wenn er vorher nicht zu sehen war.

An einem Morgen hat Frank eine Renke gefangen und wir wollten mal probieren wie die schmeckt. Also hat er die Felche abgeschlagen, fotografiert und anschließend ausgenommen. Und wieder war natürlich unser Freund Reineke dabei.


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Kurz nach dieser Szene bin ich ein Stück weiter weg zum fischen gegangen und als ich wieder kam hat Frank die unglaublichste Geschichte erzählt die ich seit langem gehört hatte:

Nachdem Frank die Renke versorgt hatte, ist er wieder ein paar Schritte ins Wasser gegangen und hat weiter gefischt. Irgendwann hat er sich dann mal wieder umgedreht und nach dem Fuchs geschaut. Da sah er gerade noch rechtzeitig, wie sich der Fuchs mit seiner 400-Euro-Kamera aus dem Staub machen will. Natürlich hat er gleich gerufen und herumgewedelt und tatsächlich hat der Fuchs die Kamera wieder losgelassen. Leider hat Reineke nicht auf den Auslöser gebissen - so dass kein Beweisphoto verblieben ist, aber der Sucher hat heute noch Bissspuren.

Wir sind dann nicht mehr an die Stelle gefahren. An unserem letzten Tag haben wir allerdings ca. 2km entfernt von der Fuchsstelle geparkt. Kurz nachdem wir unser Auto verlassen hatten und gerade das Gerödel gepackt hatten, stand unser Fuchs völlig außer Atem neben uns.

--- Er hatte uns wirklich lieb - der Kamerafuchs ---

So noch eine Bitte: Frank meint sich zu erinnern schon einmal in einer Angelzeitung eine Story über einen zahmen Fuchs gelesen zu haben. Vielleicht kennt die ja einer von Euch und kann mir die scannen und zumailen!!

TL, Martin - hier noch ein Abschiedsbild:

Bild
mrkk79

Ungelesener Beitrag von mrkk79 »

Hallo zusammen,
vor 2 Jahren fischte ich an der Gmunder Traun. Super Fluß. Sternstunden beim Abendsprung. Und so kam es, dass wir bis zum dunkeln fischten.
Bei einem meiner Rückwürfe blieb ich irgendwo hängen. Ein Ast natürlich was sonst, dachte ich. Ich versuchte noch mit mehreren, schnellen Würfen den gedachten Ast loszuwerden und als dies nicht gelang, zog ich die Schur ein.

Und siehe da, eine FLEDERMAUS hin an der Fliege ! Unglaublich aber Wahr !

Gruß Michael
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